LONGLIST Deutscher Buchpreis 2015 ist da!

QUELLE:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V., Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Deutscher Buchpreis 2015: Jury nominiert 20 Romane

Longlist heute veröffentlicht / 199 Titel waren in der Auswahl / Shortlist wird am

16. September veröffentlicht

Die Titel für den Deutschen Buchpreis 2015 sind nominiert: Die Jury hat 20

Romane für die Longlist ausgewählt. Die sieben Jurymitglieder haben seit

Ausschreibungsbeginn 199 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2014 und dem

16. September 2015 erschienen sind oder noch erscheinen.

Jurysprecherin Claudia Kramatschek (freie Kritikerin): „Die diesjährige Longlist

ist eine aufschlussreiche Landkarte, sie bildet die Vielfältigkeit und

Vielstimmigkeit der deutschsprachigen Literatur ab. In diesem Jahr aber

zeichnet sich eines deutlich ab: Die Welt ist in ihr zu Hause. Die ausgewählten

Autoren und Autorinnen nehmen sich der Seelendramen afrikanischer

Flüchtlinge an, entführen uns in die Weiten Afghanistans oder in die engen

Gassen eines Istanbuler Armenviertels. Zugleich bleibt diese Literatur ganz bei

sich, indem sie in mal utopischer, mal dystopischer, mal schelmischer, mal

dokumentarischer Manier von ersten und letzten Dingen erzählt und den Platz

des Individuums in einer Welt verhandelt, die zugerichtet ist durch die kapitalen

Ströme des Geldes sowie repressive Systeme der Macht. Es stehen auf dieser

Landkarte bekannte neben eher unbekannten Namen und große Verlage neben

eher kleineren. Das macht sie für uns umso erfreulicher.“

Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):

Alina Bronsky: Baba Dunjas letzte Liebe (Kiepenheuer & Witsch,

August 2015)

 Ralph Dutli: Die Liebenden von Mantua (Wallstein, August 2015)

 Jenny Erpenbeck: Gehen, ging, gegangen (Knaus, August 2015)

 Valerie Fritsch: Winters Garten (Suhrkamp, März 2015)

 Heinz Helle: Eigentlich müssten wir tanzen (Suhrkamp,

September 2015)

 Gertraud Klemm: Aberland (Droschl, Februar 2015)

 Steffen Kopetzky: Risiko (Klett-Cotta, Februar 2015)

 Rolf Lappert: Über den Winter (Carl Hanser, August 2015)

 Inger-Maria Mahlke: Wie Ihr wollt (Berlin Verlag, März 2015)

 Ulrich Peltzer: Das bessere Leben (S. Fischer, Juli 2015)

 Peter Richter: 89/90 (Luchterhand, März 2015)

 Monique Schwitter: Eins im Andern (Droschl, August 2015)

 Clemens J. Setz: Die Stunde zwischen Frau und Gitarre (Suhrkamp,

September 2015)

 Anke Stelling: Bodentiefe Fenster (Verbrecher Verlag, März 2015)

 Ilija Trojanow: Macht und Widerstand (S. Fischer, August 2015)

 Vladimir Vertlib: Lucia Binar und die russische Seele (Deuticke, Februar

2015)

 Kai Weyand: Applaus für Bronikowski (Wallstein, März 2015)

 Frank Witzel: Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen

manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969 (Matthes & Seitz,

Februar 2015)

 Christine Wunnicke: Der Fuchs und Dr. Shimamura (Berenberg,

März 2015)

 Feridun Zaimoglu: Siebentürmeviertel (Kiepenheuer & Witsch,

August 2015)

Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2015 gehören neben Claudia Kramatschek

an: Markus Hinterhäuser (Wiener Festwochen), Rolf Keussen (Mayersche Droste,

Düsseldorf), Ursula Kloke (Botnanger Buchladen, Stuttgart), Ulrike Sárkány

(Norddeutscher Rundfunk), Christopher Schmidt (Süddeutsche Zeitung) und

Bettina Schulte (Badische Zeitung).

Im nächsten Schritt wählen die Juroren aus den Titeln der Longlist sechs Titel für

die Shortlist aus, die am 16. September 2015 veröffentlicht wird. Erst am Abend

der Preisverleihung erfahren die sechs Autoren, an wen von ihnen der Deutsche

Buchpreis geht. Der Preisträger erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf

Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro.

Der Deutsche Buchpreis wird von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Stiftung vergeben. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die

Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind zudem die Frankfurter Buchmesse

und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen

Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.

Die Preisverleihung findet am 12. Oktober 2015 zum Auftakt der Frankfurter

Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt. Interessierte können die

Preisverleihung per Live-Stream unter http://www.deutscher-buchpreis.de

mitverfolgen. Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur übertragen die

Preisverleihung im Rahmen von „Dokumente und Debatten“ im Digitalradio und

als Livestream im Internet unter http://www.deutschlandradio.de.

Anlässlich der Nominierung der Longlist-Titel erscheint das Buch „Die Longlist

2015 – Leseproben“, herausgegeben vom Fachmagazin Börsenblatt im Verlag der

MVB Marketing- und Verlagsservice des Deutschen Buchhandels GmbH, einer

Wirtschaftstochter des Börsenvereins. Darin werden Leseproben und

Hintergrundinformationen zu den nominierten Romanen veröffentlicht. Es ist ab

kommender Woche in vielen Buchhandlungen erhältlich.

Ab heute, 11 Uhr, sind zudem unter http://www.detektor.fm/deutscher-buchpreis

Hörproben der Longlist-Titel abrufbar, die von Digitalradio detektor.fm, Leipzig,

produziert wurden. Die Hörproben sind außerdem zugänglich über die detektor.fm-

App und die Smart-TV-App und über den Livestream des Senders. Von Montag bis

Freitag wird vom 19. August bis zum 16. September dort täglich um 17:40 Uhr ein

Longlist-Titel vorgestellt.

Ab dem 20. August stellen sieben Literaturblogs als „Die Buchpreisblogger“ die

nominierten Titel vor. Die Blogger lesen die 20 Bücher der Longlist, stellen sie

zur Diskussion, bieten Hintergrundinformationen und kritische

Debattenbeiträge. Zusammengeführt werden die Blogs auf der Facebook-Seite

des Deutschen Buchpreises http://www.facebook.com/DeutscherBuchpreis und unter

dem Hashtag #dbp15.

Pressefoto der Jury zum Download:

http://www.deutscher-buchpreis.de/presse/pressedownloads/

Copyright: Rainer Rüffer

V.l.n.r.: Ulrike Sárkány, Claudia Kramatschek, Markus Hinterhäuser, Ursula

Kloke, Rolf Keussen, Bettina Schulte, Christopher Schmidt

Weitere Informationen zum Deutschen Buchpreis 2015 können abgerufen

werden unter http://www.deutscher-buchpreis.de. Infos, Neuigkeiten und Geschichten

rund um den Deutschen Buchpreis 2015 gibt es auch bei Facebook unter

http://www.facebook.com/DeutscherBuchpreis

Frankfurt am Main, 19. August 2015

Kontakt für die Medien:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.

Claudia Paul, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon +49 (0) 69 1306-293, E-Mail: paul@boev.de

Thomas Koch, Presse-Referent

Telefon +49 (0) 69 1306-292, E-Mail: t.koch@boev.de

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Stadtbibliothek Köln bekommt vom Deutschen Bibliotheksverband den Preis „Bibliothek des Jahres 2015“

11.8.2015, QUELLE: dbv / Presse

>>Der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) verleiht der Stadtbibliothek Köln den Preis „Bibliothek des Jahres 2015“. Die Stadtbibliothek Köln erhält den einzigen nationalen Bibliothekspreis im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am Samstag, dem 24. Oktober 2015, am „Tag der Bibliotheken“. Der Preis “Bibliothek des Jahres” wird in diesem Jahr zum sechzehnten Mal verliehen.

Mit der Stadtbibliothek Köln wird eine Bibliothek geehrt, die in den letzten Jahren mutig mit unkonventionellen Denkansätzen viele innovative Entwicklungen angestoßen hat. Die Stadtbibliothek Köln stellt den Menschen in den Fokus all ihrer Planungen und wandelt sich so zu einem unverzichtbaren Ort in der Stadtgesellschaft. Dies gelingt ihr nachhaltig trotz schwieriger Haushaltslage, ungünstigen räumlichen Verhältnissen und geringen Ressourcen unter anderem durch die sehr hohe Motivation der Mitarbeitenden und eine interdisziplinäre Vernetzung mit der Technologie- und Kreativbranche. In Zeiten des Umbruchs ergänzen aktivierende Kundenangebote den üblicherweise zu erwartenden Bibliotheksservice. Die Bibliothek setzt damit ihr neu entwickeltes Strategiekonzept bei klarer Zielgruppenorientierung sehr konsequent mit vielfältigen Angeboten um und kann so als Vorbild für andere Bibliotheken dienen.

Die Stadtbibliothek Köln wurde einstimmig ausgewählt aus einem exzellenten Bewerberfeld. Sie wurde für die Auszeichnung von der Sektion Großstadtbibliotheken im dbv (Sektion 1) sowie vom Landesverband Berlin im dbv vorgeschlagen. Die Jury spricht der Westdeutschen Blindenhörbücherei in Münster eine besondere Anerkennung für ihre langjährige engagierte Arbeit bei der Versorgung von Blinden und Sehbehinderten sowie körperlich eingeschränkten Personen mit Literatur aus. Die Bücherei feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen.

Die Jury unter Vorsitz des dbv-Präsidenten Hans-Joachim Grote hob besonders hervor, dass „die Köner Bibliothek ihre Rolle als Quartierstreff und als kreative Begegnungsstätte exzellent erfüllt. Sie ist ein Treffpunkt mit Wohlfühlambiente und verdeutlicht, welch wichtige Rolle die Bibliothek auch als öffentlicher Raum in jeder zukünftigen Stadtgestaltung und -entwicklung spielen sollte“, so Grote in der Jurysitzung.

Bibliotheken vermitteln Schlüsselqualifikationen der Bildung und Kultur für breite Bevölkerungskreise. Die Stadtbibliothek Köln hat sich dazu in den vergangenen Jahren als Innovations- und Lernort innerhalb der Stadt positioniert. Das kreative eigene Tun und das gegenseitige Lernen und Lehren stehen im Vordergund, die Bibliothek als Vermittler zu offenem Wissen und qualitätsvoller Information vernetzt dabei die Interessenten. Sie betreibt ihre Leseförderung zielgruppenorientiert, handlungsfeldorientiert und mit messbaren Ergebnissen. Kooperation, Offenheit und Partizipation sind die der Programmarbeit zugrundeliegenden Werte. Der Stadtbibliothek gelingt es so als eigene Marke deutlich in Erscheinung zu treten und neue Zielgruppen anzusprechen.

Die enorme Steigerung der Nutzungszahlen um 60% seit 2008 durch die Umsetzung des neuen Konzepts, die andernorts nur mit einem Neubau gelingt, zeigt, welches Potential in Bibliotheken schlummern kann. Durch ihr innovatives und schlüssiges Konzept gelang es der Bibliothek auch, die Generalsanierung der Zentralbibliothek auf den Weg zu bringen.

Alle nominierten Bibliotheken wurden von den Jurymitgliedern nach folgenden Kriterien bewertet: die Qualität und Innovation der bibliothekarischen Arbeit, ihre Zukunftsorientierung, ihre nachhaltige Wirkung, ihre attraktiven Serviceleistungen, ihre medienwirksame Öffentlichkeitsarbeit, ihr internationales Engagement und ihre lokale, regionale und internationale Vernetzung.

Ort und Termin der Preisverleihung:
Köln, Historisches Rathaus, 24. Oktober 2015, 16:00 Uhr<<

V.A.T. Verlag Mainz stellt Tätigkeit ein, Bücher sind weiterhin zu kaufen

VAT Verlag André Thiele stellt seine Tätigkiet ein.

Das meldet der Verlag auf seiner Homepage. http://www.vat-verlag.de

>>Mainz, 30. Juli 2015 – Der VAT Verlag André Thiele stellt seine Geschäftstätigkeit ein.

 

Ein Herbstprogramm wird nicht mehr erscheinen.

 

Die vollständige Abwicklung des Verlages wird etwa ein Jahr in Anspruch nehmen. Währenddessen bleiben alle Bücher und eBooks lieferbar. Bestellungen können direkt beim Verlag, über den Buchhandel und die anderen bekannten Verkaufsstellen vorgenommen werden.<<

AUTORENLISTE, STAND 7.8.2015 laut Homepage des Verlages:

(A)

Ascher, Saul

(B)

Bageant, Joe

Bardon, Léo

Bauer, Alfredo

Benda, Julien

Bittner, Wolfgang

Blumenthal, Michael C.

Buschmann, Wolfgang

(C)

Claudel, Philippe

(D)

Dalrymple, Theodore

Davies, Rhys

Decker, Jan

Delestre, Philippe

Delteil, Joseph

Dewald-Koch, Brigitta

Dines, Gail

Draï, Pierre

(F)

Fischborn, Gottfried

(H)

Hayer, Richard

Hénin, Nicolas

Herrmann, Günter

Higgins, Paul

(J)

Jones, Owen

(K)

Kiefer, Sebastian

Koerner, Brendan I.

(L)

Leistner, Bernd

Lose, Annette

(M)

Makowski, Werner

Matusche, Alfred

Mertens, Peter

Miljo, Rita

Müller sen., André

(N)

Nasri, Yassin

Nickel, Gunther

(P)

Pauli, Manfred

Püllmann, Dennis

(S)

Schoof, Renate

Seehafer, Klaus

(T)

Thiele, André

Torres, Pierre

Tschirpke, Marco

(U)

Urbahn de Jauregui, Heidi

Ullmann, Mathias

(W)

Weber, Ronald

Weiss, Ruth