Hellmuth Karasek † 29. September 2015 in Hamburg

  • KLEINE WERKLISTE NACH WIKIPEDIA, abgerufen am 30.9.2015
  • Das sogenannte „schmückende“ Beiwort. Beiträge zu einer neuhochdeutschen Poetik. Dissertation, Tübingen 1958.
  • Carl Sternheim. Friedrich (Dramatiker des Welttheaters 4), Velber bei Hannover 1965, Taschenbuchausgabe bei dtv, München 1982, ISBN 3-423-06804-3.
  • Max Frisch. Friedrich (Dramatiker des Welttheaters 17), Velber bei Hannover 1966, Taschenbuchauflage bei dtv, München 1984, ISBN 3-423-06817-5.
  • Deutschland deine Dichter. Die Federhalter der Nation. Hoffmann und Campe, Hamburg 1970, ISBN 3-455-03705-4.
  • Bertolt Brecht. Der jüngste Fall eines Theaterklassikers. Kindler, München 1978, Neuauflage 1982, ISBN 3-463-00710-X.
  • Karaseks Kulturkritik. Literatur, Film, Theater. Rasch und Röhring, Hamburg 1988, Neufauflage 1991, ISBN 3-89136-184-X.
  • Billy Wilder. Eine Nahaufnahme. Hoffmann und Campe, Hamburg 1992, aktualisierte und erweiterte Neuauflage ebd. 2006, ISBN 3-455-09553-4.
  • Mein Kino. Die 100 schönsten Filme. Hoffmann und Campe, Hamburg 1994, ISBN 3-455-08564-4.
  • Go West! Eine Biographie der fünfziger Jahre. Hoffmann und Campe, Hamburg 1996, ISBN 3-455-08563-6.
  • Hand in Handy. Hoffmann und Campe, Hamburg 1997, ISBN 3-455-11221-8.
  • Das Magazin. Roman. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1998, ISBN 3-498-03498-7.
  • Mit Kanonen auf Spatzen. Geschichten zum Beginn der Woche. Kiepenheuer und Witsch (KiWi 568), Köln 2000, ISBN 3-462-02904-5.
  • Betrug. Roman. Ullstein, Berlin 2001, ISBN 3-89834-025-2.
  • Karambolagen. Begegnungen mit Zeitgenossen. Ullstein, Berlin 2002, Taschenbuchausgabe ebd. 2004, ISBN 3-548-36494-2.
  • Freuds Couch & Hempels Sofa. Das Buch der Vergleiche. Kiepenheuer und Witsch (KiWi 850), Köln 2004, ISBN 3-462-03433-2.
  • Auf der Flucht. Erinnerungen. Ullstein, Berlin 2004; Taschenbuchausgabe ebd. 2006, ISBN 3-548-36817-4.
  • Süßer Vogel Jugend oder Der Abend wirft längere Schatten. Hoffmann und Campe, Hamburg 2006, ISBN 3-455-40016-7.
  • Vom Küssen der Kröten und andere Zwischenfälle. Hoffmann und Campe, Hamburg 2008, ISBN 978-3-455-40107-3.
  • Ihr tausendfaches Weh und Ach. Hoffmann und Campe, Hamburg 2009, ISBN 978-3-455-40193-6.
  • Im Paradies gibt’s keine roten Ampeln. Hoffmann und Campe, Hamburg 2011, ISBN 978-3-455-50205-3.
  • Soll das ein Witz sein? Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Quadriga, Berlin 2011, ISBN 978-3-86995-015-0 (Mit einem Vorwort von Eckart von Hirschhausen).
  • Auf Reisen. Wie ich mir Deutschland erlesen habe. Hoffmann und Campe, Hamburg 2013, ISBN 978-3-455-50286-2.
  • Frauen sind auch nur Männer. Hoffmann und Campe, Hamburg 2013, ISBN 978-3-455-50287-9.
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Schweizer Buchpreis 2015 – Die 5 Nominierten

Die Begründung
Für den Schweizer Buchpreis 2015 wurden 90 Titel eingereicht. Die fünf Titel der Shortlist „bringen aktuelle gesellschaftliche Problemlagen – die eigene Erfahrung des Anderen, Inter-Nationalität und Erinnerung – eindringlich zur Sprache“, sagt die Jury-Sprecherin Corina Caduff. Dean plädiert mit seinen Essays über das Fremde dafür, dieses nicht zum Verschwinden zu bringen, indem man es sich zu eigen macht. Grigorcea und Kureyshi, aufgewachsen in Bukarest bzw. Prizren, erzählen von Orten zwischen den Ländern und den Sprachen und von der Schweiz als Immigrationsland. Schweikert befragt das geschichtliche Gedächtnis mit einem Schweizer Zeitroman, der bis zum Zweiten Weltkrieg zurückreicht, und Schwitter inszeniert autobiografische Erinnerung in Form einer eigenwilligen Liebesrecherche. „Die sprachliche und thematische Gestaltung dieser Romane und Essays haben uns überzeugt“, so Caduff.

Die Nominierten
Martin R. Dean: „Verbeugung vor Spiegeln“ (Jung und Jung Verlag)
Dana Grigorcea: „Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit“ (Dörlemann Verlag)
Meral Kureyshi: „Elefanten im Garten“ (Limmat Verlag)
Ruth Schweikert: „Wie wir älter werden“ (S. Fischer Verlag)
Monique Schwitter: „Eins im Andern“ (Literaturverlag Droschl)

QUELLE: http://www.schweizerbuchpreis.ch

Schriftsteller Thomas Lehr bekam am 18.9.2015 den bedeutenden Joseph-Breitbach-Preis überreicht … zu Koblenz

2015: Thomas Lehr

Die Stiftung Joseph Breitbach und die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz verleihen den diesjährigen Joseph-Breitbach-Preis an den Schriftsteller Thomas Lehr.

Begründung der Jury:
In Thomas Lehr würdigt die Jury eine der eigenwilligsten Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur, einen Autor, der sich seit seinem Debüt ›Zweiwasser oder Die Bibliothek der Gnade‹ aus dem Jahr 1993 in jedem Werk aufs Neue mit poetischer Phantasie um eine zwingende Kongruenz von Stoff und Form bemüht. Lehr verfügt über eine Fülle höchst unterschiedlicher Erzählweisen, sei es die raffinierte Schnitttechnik des bundesrepublikanischen Breitwandpanoramas ›Nabokovs Katze‹, sei es der in zahllose Splitter zerspringende Monolog eines Sterbenden in der Novelle ›Frühling‹ oder die narrative Zeitlupentechnik in dem Science-Fiction-Roman ›42‹. Das an der ›Ilias‹ und Goethes ›West-östlichem Divan‹ geschulte Epos ›September Fata Morgana‹ – ein rhapsodischer Roman in vier Stimmen und Identitäten – darf in seiner artistischen Verschränkung von westlicher und östlicher Perspektive als eine der gelungensten Antworten auf das Trauma der Attentate vom 11. September bezeichnet werden. Lehr verbindet politische Neugier mit existenziellem Ernst, philosophische und naturwissenschaftliche Gedankenspiele mit einem feinen Gespür für atmosphärische Details und emotionale Komplexität mit sinnlicher Präzision. Die Jury ehrt in ihm einen Autor am Puls der Gegenwart, der weit entfernt davon ist, sich dem Zeitgeist zu unterwerfen.
Der Preis wird für das literarische Gesamtwerk verliehen und ist mit 50.000 € dotiert. Die Verleihung findet am 18. September 2015 im Stadttheater Koblenz statt. Die Laudatio hält Sigrid Löffler.

Biographie:
Thomas Lehr, 1957 in Speyer geboren. Er arbeitet und lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Für sein literarisches Werk wurde er mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Berliner Literaturpreis (2011). 1999 erschien beim Aufbau-Verlag sein Roman ›Nabokovs Katze‹, 2010 sein Roman ›September. Fata Morgana‹ bei Hanser. Sein Roman ›42‹ stand 2005 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Thomas Lehr ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland; 2012 wurde er als Mitglied in die Akademie der Künste in Berlin gewählt.

Auszeichnungen:

  • 1995 Mara-Cassens-Preis
  • 1996 Förderpreis Literatur Akademie der Künste Berlin
  • 1999 Martha-Saalfeld-Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz
  • 2006 Kunstpreis des Landes Rheinland-Pfalz
  • 2010 Pfalzpreis für Literatur
  • 2011 Berliner Literaturpreis
  • 2012 Marie-Luise-Kaschnitz-Preis

Veröffentlichungen:

  • 1993 Zweiwasser oder Die Bibliothek der Gnade
  • 1994 Die Erhörung
  • 1999 Nabokovs Katze
  • 2001 Frühling
  • 2005 42
  • 2010 September. Fata Morgana
  • 2012 Größenwahn passt in die kleinste Hütte. Kurze Prozesse

1725 Gründe und Statements zum Schlussmachen – XXL-BUCH

DAS BUCH DER SELBSTBEFRAGUNG | RATGEBER DURCH SELBSTBEFRAGUNG

Sachbücher & Ratgeber, Familie & Beziehungen, Ehe, Liebe, Romantik, Trennung

Schluss machen? – Okay, aber was sagen? Was schreiben? Was meint man überhaupt?

Was fühlt man wirklich? Was kommt vom Bauch und was vom Kopf?

Das Problem ist bekannt. Eine Beziehung geht zu Ende … oder sie ist zu Ende. Aber mindestens einer der beiden Beteiligten – bzw. eine – weiß nicht, warum. Dann geht das Fragen los, und das Bohren, das Nicht-Schlafen-Können, dieses Gefühl von nicht aufgearbeiteter Geschichte, von einem Erleben, welches noch genauer zu benennen wäre. Diese Zweifel sind oft das Schlimmste an allem. Denn wie soll man eine Beziehung „ad acta“ legen, die man gar nicht verarbeitet hat? Noch schlimmer. Man weiß gar nicht, was man falsch gemacht hat, und weshalb und wieso jetzt alles aus sein soll, wo man doch selber noch so viel fühlt, für den anderen, für die andere. Sie können sich anhand dieses Buches über Ihre Gründe versichern bzw. sich besser des Unbewussten bewusst werden. Bisweilen hilft auch schon ein vorsichtiges Ankreuzen weiter. Man weiß nach dem Buch viel, viel mehr als vorher. Würden beide Partner das Buch jeweils für sich benutzen, noch bevor es zu einer Trennung kommt, wäre es eventuell noch möglich, diese Dinge umzusteuern. Dieses Buch sollte man also auch schon vor dem gemeinsamen Besuch des Paartherapeuten schon einmal durchgehen. Mit diesem Buch kann man sich zudem selber befragen, unabhängig von jeder Partnerschaft, die gerade zerbricht, könnte man alle Fragen so lesen, dass sie Fragen an das Sich- Selbst sind … und könnte so versuchen, dem Geheimnis der eigenen Person auf die Spur zu kommen. Wir versammeln hier Statements. Einfach nur Statements. Gründe. Ansichten. Thesen. Behauptungen. Sätze. Nach und nach liest man sich die vorgebrachten Wünsche, Anklagen und Befindlichkeiten (ab und an auch mal Lob!) durch … und erschließt sich t den eigenen Zustand. 1. Alle Menschen, die sich trennen. 2. Alle Menschen, die eine eine Trennung verkünden müssen. 3. Alle Menschen, die über ein Schluss Machen nachdenken. 4. Alle Menschen, die sich nach den Gründen für das Liebesaus fragen. 5. Alle Menschen, die anhand von kurzen, knappen Statements am besten nachdenken können. 6. Alle Menschen, die überlegen, was sie dem Partner / der Partnerin noch mitzuteilen haben. 7. Alle Menschen, die ganz eventuell noch ihre Ehe retten möchten. 8. Alle Menschen, die sich fragen: Was macht der / die Andere falsch? Und was ich? 9. Alle Menschen, die ernsthaft und intensiv das Thema „Trennung“ und „Schlussmachen“ bearbeiten möchten. 10. Alle Menschen, die ein Beziehungs-„Aus“ verarbeiten möchten oder müssen. 11. Alle Menschen, die ein Beziehungs-„Aus“ vorantreiben möchten. 12. Alle Menschen, die eine Paartherapie hinter sich oder vor sich haben.

LINK

Deutscher Buchhandlungspreis an 108 Händler — 3 mal Titel „beste Buchhandlung“ vergeben

Am Abend 17.9.2015 sind in der Frankfurter Niederlassung der Deutschen Nationalbibliothek die Inhaber von 108 Buchhandlungen mit dem Deutschen Buchhandlungspreis ausgezeichnet worden.

Dreimal wurde das höchste Gütesiegel  „beste Buchhandlung“ verliehen.

Die  verbundene Prämie von jeweils 25 000 Euro geht an:

  • Artes Liberales – Buchladen, Heidelberg
  • Literatur Moths, München
  • Buchhandlung Rote Zora, Merzig

Mit jeweils 15 000 Euro wurden fünf „besonders herausragende Buchhandlungen“ bedacht:

  • Wist – Der Literaturladen, Potsdam
  • Buchladen am Freiheitsplatz, Hanau
  • Buchhandlung Backhaus, Aachen
  • BuchHaus Loschwitz, Dresden
  • Jenaer Bücherstube, Jena

Die übrigen 100 Sortimente erhielten die Auszeichnung in der mit 7000 Euro dotierten Grundkategorie.

Insgesamt wurden 850.000 Euro aus dem Topf von Kulturstaatsministerin Monika Grütters verteilt.

Mit dem Preis soll laut Ausschreibung „ein Zeichen für den Erhalt eines flächendeckenden Netzes an Buchhandlungen in Deutschland“ gesetzt werden. Bewerben konnten sich Sortimente mit einem Jahresumsatz bis zu 1 Mio Euro.

Als Preiskriterien wurden ausgegeben:

  • Kulturelles Veranstaltungsprogramm
  • Engagement bei der Lese- und/oder Literaturförderung
  • Literarisches Sortiment
  • Innovatives Geschäftsmodell.

Die Jury hat darauf geachtet, dass  jedes Bundesland mit einer Auszeichnung erreicht wird. 24 Schecks gehen ins bevölkerungsreichste Nordrhein-Westfalen, die größte Preisdichte gibt es in Berlin (16).

614 Buchhandlungen hatten sich beworben. nutzen, um ihre Leistungen noch stärker herauszustellen.

SHORTLIST DEUTSCHER BUCHPREIS

QUELLE: http://www.deutscher-buchpreis.de/nominiert/#section-shortlist

Die nominierten Romane der SHORTLIST (nur noch 6):

Jenny Erpenbeck: Gehen, ging, gegangen (Knaus, August 2015)

Rolf Lappert: Über den Winter (Carl Hanser, August 2015)

Inger-Maria Mahlke: Wie Ihr wollt (Berlin Verlag, März 2015)

Ulrich Peltzer: Das bessere Leben (S. Fischer, Juli 2015)

Monique Schwitter: Eins im Andern (Droschl, August 2015)

Frank Witzel: Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen

manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969 (Matthes & Seitz,

Februar 2015)

Lyriker Rainer Kirsch gestorben

>>Rainer Kirsch, geboren 1934 in Döbeln, Lyriker, Essayist, Nachdichter und Kinderbuchautor, studierte nach dem Abitur Geschichte und Philosophie. 1957 wurde er von der Universität verwiesen, studierte später am Literaturinstitut in Leipzig und ist seitdem freiberuflicher Schriftsteller. 1965 erschien sein erster Gedichtband »Gespräch mit dem Saurier«. Er gehört zur so genannten »Sächsischen Dichterschule«. Er ist Mitglied der Akademie der Künste und der Sächsischen Akademie der Künste. Beim Eulenspiegel Verlag erschienen die vierbändige Werkausgabe und die Versübertragung von Moliére »Der Menschenfeind«.

Rainer Kirsch verstarb am 4. September 2015 in Berlin.<< Quelle: Eulenspiegel Verlag

Der Autor ist am Freitag in seiner Wohnung in Berlin friedlich eingeschlafen. Das teilte der Eulenspiegel Verlag unter Hinweis auf die Witwe mit.