Autorin Gudrun Tossing im April 2016 im Literaturhaus

Die Solinger Autorin Gudrun Tossing wird am 4.4.2016 // 19:30 Uhr im Literaturhaus Wuppertal lesen.

Dabei geht es um ein bislang unveröffentliches Romanmanuskript unter dem Titel „Stark-Sturm“.

Tossing hat schon die Erzählungen und Kurzgeschichten aus den USA veröffentlicht: 3 Bände, die unter dem Sammelbegriff „Tossing Tales“ firmieren: KURZTITEL sind a) FISH TALES b) GOLD TALES c) PINK TALES.

Das Werk der FISH TALES wurde auch schon ins Englische, genauer: ins Amerikanische Englisch, übersetzt:

>>FISH TALES
& COYOTE STORIES
Two Germans in the Wild, Wild West<<

Außerdem stammt aus der Feder von Tossing ein dicker USA-Roman, den sie unter Pseudonym veröffentlicht hat. (410 Seiten)

Die beiden anderen Autoren, die lesen, sind Ingrid Stracke und Martin Hagemeyer. Moderieren wird Dorothea Müller.

 

 

 

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Autor Friedrich Ani erhält Deutschen Krimipreis 2016

 

32. Deutscher Krimi Preis 2016

National

Zum dritten Mal schon erhält Ani diesen Preis!

Der Deutsche Krimipreis wird seit dreißig Jahren vom Bochumer Krimi-Archiv vergeben. Er ist undotiert. Die Preisträger wurden von einer Jury aus Krimi-Kritikern und Buchhändlern aus den Neuerscheinungen des vergangenen Jahres ausgewählt.

QUELLE muenchen.de SCHREIBT:

>>Bekannt wurde Friedrich Ani mit seiner Krimi-Reihe um den Ermittler und Vermisstensucher Tabor Süden. Zwei Bücher mit dem eigenwilligen Protagonisten bescherten Ani bereits Erfolge beim Krimipreis: 2003 gewann sein Roman „Süden und der Straßenbahntrinker“, 2014 das Buch „M“. Nun freut sich der in Kochel am See geborene Autor über seinen dritten Sieg: Der im August letzten Jahres erschienene Roman „Der namenlose Tag“ führt einen neuen Protagonisten ein, den pensionierten Kommissar Jakob Franck. Dieser wird von seiner Vergangenheit eingeholt, als der Vater eines Mädchens, das vermeintlich Selbstmord begangen hat, zu ihm kommt und ihn bittet, den Fall noch einmal zu untersuchen. Friedrich Anis Bücher zeichnen sich durch einen weitgehenden Verzicht auf blutige Morde aus, sondern erzeugen Spannung auf der psychologischen Ebene. Die Geschichten spielen zum überwiegenden Teil in München, wo er bereits seit Jahrzehnten lebt. Neben seinen Krimis verfasste Ani auch zahlreiche Drehbücher, unter anderem für den Münchner „Tatort“, sowie Lyrikbände und Kinderbücher. Für das Drehbuch zu dem auf seinem Roman basierenden Film „Süden und der Luftgitarrist“ erhielt er 2010 den renommierten Grimme-Preis. Anis nächster Roman steht übrigens bereits in den Startlöchern: „Der einsame Engel“ erscheint im Februar und holt die Figur Tabor Süden zurück auf die Bildfläche.<<

Timo Snow veröffentlicht den wilden Roman über Marie Malheur

Der Autor Timo Snow legt im Januar 2016 einen ganz ungewöhnlichen Roman vor.

Es ist eine Geschichte, die in einer Zahnarztpraxis oder auf den Straßen der Stadt H-TOWN spielt. Zugleich passieren Dinge in einem Puff und in einem Drogendesigner-Labor. Den Nachtclub darf man nicht vergessen. Alles ist überaus ungewöhnlich und schräg, zugleich aber voller Ideen und verrückter Phantasie.

Da wird ein Buch selber zur Droge, wenn man sich einmal in den Stil von Timo Snow eingefühlt hat. Das Werk behandelt (als Hauptperson) das Schicksal der jungen Frau Marie Malheur. Der Roman heißt deshalb auch: „Marie Malheur und das große Mundwerk“.

Auf dem schwarzen Cover finden sich auch viele, viele und zudem kleine … rote Zähnchen. Bisweilen wird es auch einmal brutal. Deftige Szenen sind zudem noch dabei. Deshalb wird der Roman erst ab 16 Jahren empfohlen. Einen seltsamen Polizisten wird man finden. Den Bullen gleich Polizisten Herrn Knife (englisch zu lesen und auszusprechen!). Rocker sind da auch noch. Und ein verdammt elendiger Junkie tigert vorbei.

# Die rothaarige Marie hat zweifelsfrei verkackt und ist sich inzwischen darüber im Klaren, dass sie Hilfe braucht. Drogen wie MutterNatur 500 mg und ihr elendiger Job als Zahnarzthelferin in der für sie ganz neuen Stadt – bei dem 1,65-Mann Dr. Zieher (und jener ist gerne im Stylo, einem Etablissement, mit diversen »Blind Dates« zu Gast) – reißen sie in den Strudel von Begebenheiten, die den Roman zu einem Spiel von so manchen Ups, aber eher sauvielen Downs machen. Der Bulle Hubertus Knife, zugleich Lover der aufregenden Agathe Look, wird folglich zur Behandlung kommen, dem Marie dann auch mal so richtig »das Maul stopft«: also die Zähne eingipst, bis er den Mund nicht mehr aufbekommt. – Ach, diese Marie: »In jedem gelebten Moment lauert die Gefahr und wartet auf einen Fehler von dir.« So eine Mahnung des Autors aus dem Prolog.

Nach diesem wild wirbelnden Roman, der sich in einem vollkommen skurrilen Panoptikum austobt, weiß man sehr genau, warum man »verdammt noch mal« mehr von Timo Snow lesen will. Diese ungewohnte Mischung aus abgedrehtem Humor und zugleich dunkelsten Abgründen des Menschseins ist als Lesestoff wie ein Suchtmittel. Knallharte Dialoge, bisweilen in derber und dennoch dem Leben abgeguckter Sprache, garniert mit dem herumirrenden Junkie Frankie, oder »Schneemann und Zwerg« (ein Drogen-Designer-Duo namens »ß«), zudem Namen wie Punkt Einsboy oder Abfuckboy, dann der Rockerboss (und Zuhälter) Paddy, ein »Fleischmann«, die Nutte Molly … und dazu so manche dralle Flüche. # ISBN 978-3-939832-83-6

ZITATE:

Schrägwitziges: »Frankie und Kontrollfähigkeit passten in etwa zusammen wie Lance Armstrong und eine negative Dopingprobe.« Verrücktes: »Alter, siehst im Endeffekt so blass aus, als willst du morgen den Castingboy machen, für nen Vampirfilm.« Gnadenloses: »Doch die meisten setzten alles sofort auf eine Karte. Sie lutschten den Herren das Hirn aus dem Schädel, ließen sich sämtliche Löcher stopfen und versuchten so, sich die Geilheit der Männer zunutze zu machen und sie mit ihrer dargebotenen und von den meisten nie erlebten Hemmungslosigkeit zu infizieren. Unprofessionelle Nutten war der Überbegriff dieser von ihm favorisierten Gruppe. Und eine Frau dieser Gruppe saß ihm nun gegenüber, das war so sicher wie Samen in der Kirche.«