Schriftstellerin Moni Folz mit ihrem 2.ten Buch in der Kobold-Reihe: Vermalekröt!

Sie wohnt nicht in Landau, aber bei Landau: Moni Folz. (Leinsweiler ist nun ein Geheimtipp.)

Und mittlerweile schreibt sie Bücher, neben allem anderen. (Beruf, Garten et al.)

Ihre Buchreihe handelt von dem Kobold Theodor.

Der hat ein großes Problem: Er will ein „echter“ Kobold sein, meint, dass man dann „richtig böse“ sein müsse, ist es aber im Innern gar nicht.

Also: Theodor ist ein richtig Netter und Guter, aber auch voller Selbstzweifel.

Und das ergibt seltsame, witzige und spannende Ereignisse und Situationen.

Er lebt in „Untenwelt“ mit n (!), wird aber „ausgewiesen“, landet oben in Obenwelt bei den Menschen, findet dann eine Menschfreundin namens Theresa, die 13 Jahre alt ist. (Theresa wiederum kämpft tapfer gegen das Mobbing-Problem!)

Dazu haben wir noch Trudi, ein keckes Flederschwein, das [die (Trudi)] immer munter und spitz daherredet, manchmal etwas übereilig wirkt, aber natürlich auch voll liebenswert ist. Sie hat einige tolle Eigenschaften und Fähigkeiten, die für die Ereignisse in „Vermalekröt!“ auch bedeutsam sind.

Wir haben ein Bündnis von drei Wesen … und jetzt, in Band 2, erschienen im November 2019, kommt noch ein weiteres Wesen hinzu. Als Freund? Als Bekannter?

All das dürfen wir hier nicht verraten. Denn „spoilern“ wollen wir nicht, also nicht das Ende des Bandes schon verraten.

Eines aber sei gesagt: Super spannend ist es auf jeden Fall. Das werden nicht nur 8-Jährige lesen, oder 13-Jährige. Nein, nein, auch Erwachsene fühlen sich da gut unterhalten.

Es geht ja auch um Fragen von Ehre, Gerechtigkeit, Anstand, Demokratie, Macht et al. Um menschliche Eigenschaften, gespiegelt in den Untenwelt-Wesen (und es gibt auch noch Zwischenwelt-Wesen!) … und den wenigen Menschen in dieser Fantasy-Abenteuer-Märchen-Geschichte.

Denn unten im Koboldreich, da gibt es einen Koboldrat, dazu auch eine Art „Chef“, und nun sind einige vom Koboldrat verschwunden, richtig verschwunden. Weg! Futsch!

Dann gibt es noch den gefürchteten Gunnar, einen starken Kobold, der aber mit einer Art Rockerbande immer wieder Angst und Schrecken erzeugt.

Dazu rumpelt die „Alte Höhle“, die irgendwie auch ein „Wesen“ zu sein scheint und nicht nur toter Stein.

Dann haben wir noch das Wasser, was sich gerade da unten breitmacht und die Höhle zu zerstören scheint. Die Höhle wackelt dann auch. Es wird richtig gefährlich in Untenwelt. Kommt da noch eine Naturkatastrophe? Von bösen Kräften herbeigeführt? Stürzt alles noch ein?

Die ganze Gemengelage ist hochbrisant.

Zugleich muss unser Theodor alles „retten“, meint er zumindest, will er zumindest.

Dabei wirkt er bisweilen so nett, aber auch so verloren … manchmal … wie der gute alte Donald Duck.

Liebenswert, tollpatschig, und oft auch eine verdammt große Klappe. Diesen Kobold Theodor muss man einfach mögen – nach dem nun erschienen BAND 2 der Reihe um so mehr. (Band 1 wurde „Papperlakröt!“ genannt.)

Das neue Buch heißt „Vermalekröt!“, die Autorin heißt Moni Folz … und eigentlich warten die Kinder (und einige Erwachsene) nun schon wieder auf Band 3.

Eine Buchreihe, die Suchtpotential heraufbeschwören könnte.

Dazu alles in einer satten Sprache geschrieben, schöne Sätze, volle Sätze, keine Kurzsprache im SMS-Stil, nein, viele beschreibende Adjektive und Adverbien. Solche Bücher fördern auch das Lese- und Schreibvermögen unserer Kinder!!! Außerdem benutz Moni Folz immer wieder etwas vergessene, „alte“ Wörter, die man gerne wieder mal liest und wiederentdeckt. (Auch noch ein Hobby von ihr.)

Also. Man lese … und dann warten wir jetzt schon nervös, wie alles in Band 3 dann noch weitergeht, der hoffentlich in 1 Jahr, oder 1 bis 2 Jahren, dann erscheint.

Es könnte eine echte Kobold-Theodor-Saga noch werden.

Schweizer Buchpreis 2019 an Sibylle Berg

Für das Buch:

GRM. Brainfuck

PREISGELD: 30.000 Schweizer Franken

AUS DER BEGRÜNDUNG DER JURY:

>> Sibylle Berg ist das Kunststück gelungen, einen Roman zu schreiben, der formal Avantgarde ist und inhaltlich die Lesenden im Innersten packt. Mit sarkastischem Ingrimm begleitet sie vier Londoner Jugendliche aus kaputten Familien durch die Horrorszenarien einer deregulierten Gesellschaft und weiter in die Zukunft, in die Diktatur der künstlichen Intelligenz. Dem entfesselten Kapitalismus setzt die Autorin ihre entfesselte Fantasie entgegen. Eine kompromisslose Gesellschaftskritik in hochexplosiver Sprache, mit Spreng-Sätzen und bösem Witz. <<

Sekretariatsadresse

Schweizer Buchpreis c/o LiteraturBasel
Theaterstrasse 22, CH-4051 Basel
+41 61 261 29 50

http://www.schweizerbuchpreis.ch

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ZUVOR:

Zürich / Basel, 17.September 2019

aus der Medienmitteilung zur Nominierung der SHORTLIST:

>> Schweizer Buchpreis 2019: Die fünf Nominierten stehen festSibylle Berg, Simone Lappert, Tabea Steiner, Alain Claude Sulzer und Ivna Žic sind auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises 2019. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 42‘000 Franken dotiert. Der oder die Preisträger*in erhält 30‘000 Franken; die vier anderen Finalistinnen und Finalisten erhalten jeweils 3‘000 Franken. Die öffentliche Preisverleihung findet am Sonntag, 10. November 2019 um 11 Uhr im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals BuchBasel im Theater Basel statt. <<