Schwesternschere (von Carmen Gauger) als Schwesternroman und Vogtland-Familiensaga

Natürlich haben wir alle eine Familie. Sie kann groß sein, sie kann klein sein. Aber eine Familie gibt es immer. Dazu die vielfältigsten Dinge, die in diesen Familien passieren. Geburt, Hochzeit, Tod sind nur markante Wegpunkte.

Carmen Gauger hat die Fiktion genutzt, um eine Familiengeschichte zu beschreiben. Wie so oft in Romanen, scheint das eine oder andere von wirklich Erlebtem inspiriert. Zugleich ist aber vieles fiktional neu geschichtet und fein verstrickt.

Endlich befinden wir uns mal nicht in einer Metropole. Sondern der Kern des Buches ist der kleine Ort „Schacht“ (Kunstname) … und dann ein Haus in diesem Ort (irgendwo im Vogtland).

Wir beobachten nun die eine Schwester, die uns subjektiv ihre Sicht der Dinge schildert. Kernfrage: Was wurde bis heute aus dieser Familie? Warum sind die Schwestern nun so uneins, nein, so verstritten?

Wie gestaltete sich die Familie, als die Eltern älter wurden, als die Eltern krank wurden?

Was war mit der Zeit davor? Wie kamen diese Leute ins Vogtland? Was machte der Vater im Krieg? Welche (formale) (symbolische) Rolle spielt das Haus, dass dann in Erbstreitigkeiten verwickelt wird, die sich eigentlich über Jahrzehnte hinziehen, denn es gibt das Elternversprechen???

Das Ganze wird anfangs recht „harmlos“ geschildert, ein Familientreffen, aber mehr und mehr werden die Leserinnen und Leser dann in all das hineingezogen. Die Autorin Carmen Gauger benutzt klug auch andere Textsorten wie Tagebucheinträge, Gedichte, Mails, Liedzeilen … auch Kriegserinnerungen des Vaters, um uns die große Vielfalt einer Familie aufzuzeigen, ja, Milda (die Erzählerin) taucht auch noch in die Generation der Großeltern ein.

Und sie (ver)schafft uns eine Vielfalt von Gefühlen, Gedanken, Erlebnissen, eine Masse von Eindrücken, die uns zeigen: Wie verarbeitet ein Mitglied der Familie eben diese Gesamtfamilie, sobald man mal zu schreiben und zu berichten anfängt. Was geht im Kopf und im Herzen vor? Wieso sagt man mal A, und dann wieder B?

Diese Vielfalt, dieser Sturm der Gedanken und Gefühle, das ist eine bedeutsame Stärke dieses Buches. Vielleicht kann auch nur eine Frau so etwas aufschreiben, weil dieses Hin und Her von allem in allem in dieser Konzentration (und damit auch Anstrengung für den Alltag) vielen Männern immer ein verborgenes Rätsel bleiben wird.

„Schwesternschere“ zeigt das (teilweise) Auseinandergehen einer Familie über Jahrzehnte und das „dicke“ Zerwürfnis von zwei Schwestern. Eine Art Familiensaga. Manche halten nämlich doch dann wieder zusammen. Teile der Familie.

Aber es ist stets eine „heutige Familie“, die auch die DDR und die Wiedervereinigung durchlaufen hat. Ziemlich normale Leute. Die ihren Weg auch im neuen Deutschland finden mussten, immer noch müssen, mit Kindern, die schon fast selber nicht wissen, wie das DDR-Leben war, oder das Leben im II. Weltkrieg, oder das Leben davor.

Die Menschen wandeln sich, aber die Probleme sind irgendwie ähnlich. Immer wieder. Aber doch bei jeder Familie dann etwas speziell.

Carmen Gauger

Schwesternschere

Eine verletzte Familie. Roman

342 Seiten

ISBN 978-3-96290-020-5

ABSAGE BUCHMESSE LEIPZIG (12.3. bis 15.3.) WURDE am 3-3-2020 BESCHLOSSEN

Das alles wurde am Dienstag im Neuen Rathaus entschieden.

Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD), das Leipziger Gesundheitsamt und Messeverantwortliche waren gemeinsam an der Entscheidung beteiligt.

Zuvor hatte die “Leipziger Volkszeitung” über die Absage berichtet.

Die Messe sollte eigentlich vom 12. bis 15 März 2020 in LEIPZIG stattfinden.

SIEHE DEN ARTIKEL DER LVZ vom 3-3-2020 mittags zur ABSAGE
https://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Coronavirus-Leipziger-Buchmesse-wird-abgesagt

PREIS DER LEIPZIGER BUCHMESSSE 2020 — die Nominierten

Die nominierten Bücher für den Leipziger Buchpreis

Belletristik

Verena Güntner: „Power“ (DuMont Buchverlag)

Maren Kames: „Luna Luna“ (Secession Verlag)

Leif Randt: „Allegro Pastell“ (Verlag Kiepenheuer & Witsch)

Ingo Schulze: „Die rechtschaffenen Mörder“ (S. Fischer Verlag)

Lutz Seiler: „Stern 111“ (Suhrkamp Verlag)

Sachbuch/Essayistik

Bettina Hitzer: „Krebs fühlen. Eine Emotionsgeschichte des 20. Jahrhunderts“ (Klett-Cotta Verlag)

Michael Martens: „Im Brand der Welten.
Ivo Andrić. Ein europäisches Leben“ (Paul Zsolnay Verlag)

Armin Nassehi: „Muster. Theorie der digitalen Gesellschaft“ (Verlag C. H. Beck)

Julia Voss: „Hilma af Klint – »Die Menschheit in Erstaunen versetzen«. Biographie“ (S. Fischer Verlag)

Wenzel, Jan (Hg.) zusammen mit Anne König, Andreas Rost u.a.: „Das Jahr 1990 freilegen“ (Spector Books)

Übersetzung

Pieke Biermann: übersetzte aus dem amerikanischen Englisch „Oreo“ von Fran Ross (dtv Verlag)

Luis Ruby: übersetzte aus dem brasilianischen Portugiesisch „Tagtraum und Trunkenheit einer jungen Frau. Sämtliche Erzählungen I“ von Clarice Lispector (Penguin Verlag)

Andreas Tretner: übersetzte aus dem Bulgarischen „Die Sanftmütigen“ von Angel Igov (eta Verlag)

Melanie Walz: übersetzte aus dem Englischen „Middlemarch. Eine Studie über das Leben in der Provinz“ von George Eliot (Rowohlt Verlag)

Simon Werle: übersetze aus dem Französischen „Der Spleen von Paris. Gedichte in Prosa sowie frühe Dichtungen“ von Charles Baudelaire (Rowohlt Verlag)

Schriftstellerin Moni Folz mit ihrem 2.ten Buch in der Kobold-Reihe: Vermalekröt!

Sie wohnt nicht in Landau, aber bei Landau: Moni Folz. (Leinsweiler ist nun ein Geheimtipp.)

Und mittlerweile schreibt sie Bücher, neben allem anderen. (Beruf, Garten et al.)

Ihre Buchreihe handelt von dem Kobold Theodor.

Der hat ein großes Problem: Er will ein „echter“ Kobold sein, meint, dass man dann „richtig böse“ sein müsse, ist es aber im Innern gar nicht.

Also: Theodor ist ein richtig Netter und Guter, aber auch voller Selbstzweifel.

Und das ergibt seltsame, witzige und spannende Ereignisse und Situationen.

Er lebt in „Untenwelt“ mit n (!), wird aber „ausgewiesen“, landet oben in Obenwelt bei den Menschen, findet dann eine Menschfreundin namens Theresa, die 13 Jahre alt ist. (Theresa wiederum kämpft tapfer gegen das Mobbing-Problem!)

Dazu haben wir noch Trudi, ein keckes Flederschwein, das [die (Trudi)] immer munter und spitz daherredet, manchmal etwas übereilig wirkt, aber natürlich auch voll liebenswert ist. Sie hat einige tolle Eigenschaften und Fähigkeiten, die für die Ereignisse in „Vermalekröt!“ auch bedeutsam sind.

Wir haben ein Bündnis von drei Wesen … und jetzt, in Band 2, erschienen im November 2019, kommt noch ein weiteres Wesen hinzu. Als Freund? Als Bekannter?

All das dürfen wir hier nicht verraten. Denn „spoilern“ wollen wir nicht, also nicht das Ende des Bandes schon verraten.

Eines aber sei gesagt: Super spannend ist es auf jeden Fall. Das werden nicht nur 8-Jährige lesen, oder 13-Jährige. Nein, nein, auch Erwachsene fühlen sich da gut unterhalten.

Es geht ja auch um Fragen von Ehre, Gerechtigkeit, Anstand, Demokratie, Macht et al. Um menschliche Eigenschaften, gespiegelt in den Untenwelt-Wesen (und es gibt auch noch Zwischenwelt-Wesen!) … und den wenigen Menschen in dieser Fantasy-Abenteuer-Märchen-Geschichte.

Denn unten im Koboldreich, da gibt es einen Koboldrat, dazu auch eine Art „Chef“, und nun sind einige vom Koboldrat verschwunden, richtig verschwunden. Weg! Futsch!

Dann gibt es noch den gefürchteten Gunnar, einen starken Kobold, der aber mit einer Art Rockerbande immer wieder Angst und Schrecken erzeugt.

Dazu rumpelt die „Alte Höhle“, die irgendwie auch ein „Wesen“ zu sein scheint und nicht nur toter Stein.

Dann haben wir noch das Wasser, was sich gerade da unten breitmacht und die Höhle zu zerstören scheint. Die Höhle wackelt dann auch. Es wird richtig gefährlich in Untenwelt. Kommt da noch eine Naturkatastrophe? Von bösen Kräften herbeigeführt? Stürzt alles noch ein?

Die ganze Gemengelage ist hochbrisant.

Zugleich muss unser Theodor alles „retten“, meint er zumindest, will er zumindest.

Dabei wirkt er bisweilen so nett, aber auch so verloren … manchmal … wie der gute alte Donald Duck.

Liebenswert, tollpatschig, und oft auch eine verdammt große Klappe. Diesen Kobold Theodor muss man einfach mögen – nach dem nun erschienen BAND 2 der Reihe um so mehr. (Band 1 wurde „Papperlakröt!“ genannt.)

Das neue Buch heißt „Vermalekröt!“, die Autorin heißt Moni Folz … und eigentlich warten die Kinder (und einige Erwachsene) nun schon wieder auf Band 3.

Eine Buchreihe, die Suchtpotential heraufbeschwören könnte.

Dazu alles in einer satten Sprache geschrieben, schöne Sätze, volle Sätze, keine Kurzsprache im SMS-Stil, nein, viele beschreibende Adjektive und Adverbien. Solche Bücher fördern auch das Lese- und Schreibvermögen unserer Kinder!!! Außerdem benutz Moni Folz immer wieder etwas vergessene, „alte“ Wörter, die man gerne wieder mal liest und wiederentdeckt. (Auch noch ein Hobby von ihr.)

Also. Man lese … und dann warten wir jetzt schon nervös, wie alles in Band 3 dann noch weitergeht, der hoffentlich in 1 Jahr, oder 1 bis 2 Jahren, dann erscheint.

Es könnte eine echte Kobold-Theodor-Saga noch werden.

Deutscher Buchpreis 2019 vergeben: Saša Stanišić für Buch HERKUNFT

Preisträger 2019

Herkunft

Über den Zufall, irgendwo geboren zu werden, und was danach kommt. Der Sommer, als der Junge fast ertrank. Der Sommer, in dem Angela Merkel die Grenzen öffnen ließ und der dem Sommer ähnlich war, als der Jugendliche über viele Grenzen nach Deutschland floh. Ein Flößer, ein Bremser, ein bosnischer Polizist, der gern bestochen werden möchte. Eine Grundschule für drei Schüler. Ein Nationalismus. Ein Yugo. Ein Tito. Ein Eichendorff. Ein Saša Stanišić.

Begründung der Jury

Saša Stanišić ist ein so guter Erzähler, dass er sogar dem Erzählen misstraut. Unter jedem Satz dieses Romans wartet die unverfügbare Herkunft, die gleichzeitig der Antrieb des Erzählens ist. Verfügbar wird sie nur als Fragment, als Fiktion und als Spiel mit den Möglichkeiten der Geschichte. Der Autor adelt die Leser mit seiner großen Phantasie und entlässt sie aus den Konventionen der Chronologie, des Realismus und der formalen Eindeutigkeit. „Das Zögern hat noch nie eine gute Geschichte erzählt“, lässt er seine Ich-Figur sagen. Mit viel Witz setzt er den Narrativen der Geschichtsklitterer seine eigenen Geschichten entgegen. „Herkunft“ zeichnet das Bild einer Gegenwart, die sich immer wieder neu erzählt. Ein „Selbstporträt mit Ahnen“ wird so zum Roman eines Europas der Lebenswege.

QUELLE: http://www.deutscher-buchpreis.de

Die sechs Romane für die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2019 sind ausgewählt

>>Deutscher Buchpreis 2019: Die sechs Finalisten 2019

Die Jury hat die sechs Romane für die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2019 ausgewählt:

Raphaela Edelbauer, Das flüssige Land (Klett-Cotta, August 2019)
Miku Sophie Kühmel, Kintsugi (S. Fischer, August 2019)
Tonio Schachinger, Nicht wie ihr (Kremayr & Scheriau, August 2019)
Norbert Scheuer, Winterbienen (C.H.Beck, Juli 2019)
Saša Stanišić, Herkunft (Luchterhand, März 2019)
Jackie Thomae, Brüder (Hanser Berlin, August 2019)

Jörg Magenau (freier Literaturkritiker), Sprecher der Jury des Deutschen
Buchpreises 2019, zur Auswahl: „Die Shortlist bietet sechs herausragende
Fundstücke, sechs Romane, die formal und stilistisch und in ihrer Klangfarbe
unterschiedlicher nicht sein könnten, und die doch ein großes Thema eint: In
allen geht es um familiäre Zusammenhänge, um den Ort in der globalen Welt,
von dem aus das eigene Dasein zu begreifen ist. Dass dabei vor allem die
Identität des Mannes problematisch geworden ist, beschreiben sie mal aus
weiblicher, mal aus männlicher Perspektive. Vielleicht hat der
Generationenwechsel, der sich mit drei Debüts im Finale andeutet, damit zu
tun, dass die Jüngeren bei diesen Themen schärfer hinschauen. Die Jury war
geeint in Leselust und konstruktivem Streit. Wir hoffen, dass es auch allen
anderen Leserinnen und Lesern so gehen wird.“

Die sieben Jurymitglieder haben seit Ausschreibungsbeginn 203 Titel
gesichtet, die zwischen Oktober 2018 und dem 17. September 2019 erschienen
sind.

Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2019 gehören neben Jörg Magenau an:
Petra Hartlieb (Hartliebs Bücher, Wien), Hauke Hückstädt (Literaturhaus
Frankfurt am Main), Björn Lauer (Hugendubel Frankfurt), Alf Mentzer
(Hessischer Rundfunk), Daniela Strigl (Literaturwissenschaftlerin) und
Margarete von Schwarzkopf (Autorin und Literaturkritikerin).<<

QUELLE: Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

GEWINNER aus ENDAUSWAHL HOTLIST 2019 stehen fest, DIE SIEGER-VERLAGE

Für die Hotlist-Siegerliste standen 30 Kandidaten aus 160 Einsendungen zur Wahl. Eine Besonderheit der Hotlist gegenüber anderen Preisen ist: Ausgezeichnet werden nicht die Autoren, sondern die Verlage.

Das sind die diesjährigen Gewinner:

  • Alibri Verlag (Aschaffenburg): „Tot ohne Gott von Franz Josef Wetz“ (Erzählendes Sachbuch)
  • Berenberg Verlag (Berlin): „Das deutsche Zimmer von Carla Maliandi“ (Roman)
  • Drachenhaus Verlag (Esslingen): „Stadtleben“, herausgegeben von Jing Bartz und Shi Zhanjun (8 Frauen 8 Geschichten)
  • Edition 8 (Zürich): „Der Mann mit der magischen Kamera“ von  Pedro Badrán (Roman)
  • Edition Nautilus (Hamburg): „Das Fortschreiten der Nacht“ von Jakuta Alikavazovic (Roman)
  • Edition Rugerup (Berlin): „Sichel von Ruth Lillegraven“ (Langgedicht)
  • Elif Verlag (Nettetal): „Gedichte erinnern eine Stimme“ von Sigurður Pálsson (Gedichte)
  • Guggolz Verlag (Berlin): „Apoll Besobrasow“ von Boris Poplawski (Roman)
  • Wagenbach (Berlin): „Saison der Wirbelstürme“ von Fernanda Melchor (Roman)
  • weissbooks.w (Frankfurt): „Und andere Formen menschlichen Versagens“ von Lennardt Loß (Roman)

Der Jury gehörten an: Manu Hofstätter (Buchhändlerin und Blog lesefieber.ch, Einigen bei Spiez), Klaus Kowalke (Lessing und Kompanie Buchhandlung, Chemnitz), Bettina Schulte (Kulturredaktion Badische Zeitung, Freiburg i.Br) und Sabine Vogel (Literaturkritikerin, Berlin).

QUELLE: https://www.hotlist-online.com/

 

Das schräge, skurrile Geo-Namensbuch: Warum heißt Norderney nicht Nordernspiegelei?

Nachdem Herbert Kammlader schon bei den Schräg-Arzt-Witzen beteiligt war, schrieb er nun ein Buch, wo es um Namen geht. Namen von Städten, Ländern, Bergen, Seen, Dörfern, Flüssen, was auch immer.

Er geht von der Frage aus, warum das eine so heißt, und nicht anders.

Baden-Baden könnte auch Duschen-Duschen heißen, gewiss.

Auch das Matterhorn Matterharn.

Aber dennoch ist es nicht so.

Kammlader kommt nun mit irriwtzigen Erklärungen, warum er/sie/es doch nicht so heißt, nicht so heißen sollte oder konnte.

Dabei wird es lustig, spaßig und bisweilen wild.

WARUM HEISST NORDERNEY NICHT NORDERNSPIEGELEI? DAS MATTERHORN NICHT
MATTERHARN? UND BADEN-BADEN NICHT DUSCHEN-DUSCHEN?

Das ist der Titel von allem. Vom Buch.

Auf 160 Seiten findet sich eine Liste von wohl weit über 100 solcher Namen und Nicht-Namen. Immer die Frage: Warum so? Warum nicht so? Samt möglicher Erklärung.

AUSZUG AUS DEM REGISTER ZUM BUCHSTABEN S

S
Saale (Fluss), S. 84
Sachsen-Anhalt (deutsches Bundesland), S. 92
Salzburg ( Stadt in Österreich), S. 79
Salzgitter (deutsche Stadt in Niedersachsen), S. 55
Sankt Blasien / St. Blasien (deutsche Stadt im Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg), S. 41
Sargleben (gehört zu Garlin, und das gehört zu Karstädt im Landkreis Prignitz), S. 125
Sauer (Nebenfluss der Mosel in Belgien, Luxemburg und Deutschland), S. 15
Sauerland (Region in Nordrhein-Westfalen), S. 89
Schwarzwald (deutsches, zudem höchstes Mittelgebirge, ist in Baden-Württemberg), S. 65
Schwerin (deutsche Stadt in Mecklenburg-Vorpommern), S. 39
Schwetzingen (deutsche Stadt in Baden-Württemberg), S. 50
Senftenberg (deutsche Stadt in Brandenburg), S. 35
Siegen (deutsche Stadt in Nordrhein-Westfalen), S. 55
Singen (deutsche Stadt in Baden-Württemberg), S. 47
Solingen (deutsche Stadt in Nordrhein-Westfalen), S. 129
Spanien (Staat in Südeuropa), S. 132
Spitzbergen (zu Norwegen gehörende Inselgruppe, aber auch eine einzelne Insel der Gruppe), S. 108
Stade (deutsche Stadt in Niedersachsen), S. 74 und S. 120
Steinhuder Meer (deutscher See im Großraum Hannover, Niedersachsen), S. 109
Stendal (deutsche Stadt in Sachsen-Anhalt), S. 68
Stralsund (deutsche Stadt in Mecklenburg-Vorpommern), S. 60
Straßburg (französische Stadt in Elsass-Lothringen), S. 39
Straubing (deutsche Stadt in Bayern), S. 63
Stuttgart (deutsche Stadt in Baden-Württemberg, Hauptstadt des Bundeslandes), S. 134
Sülzbach mit ü (nordwestlicher Ortsteil der Gemeinde Obersulm im Landkreis Heilbronn in Baden-Württemberg), S. 42

Also. Wer heute noch nicht weiß, wie er den Abend mit der Clique verbringen kann: Mit diesem Buch gibt sich genug Stoff zum „spintisieren“.

Longlist ist da, 2019, Deutscher Buchpreis

Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Nora Bossong, Schutzzone (Suhrkamp, September 2019)
  • Jan Peter Bremer, Der junge Doktorand (Berlin Verlag, September 2019)
  • Raphaela Edelbauer, Das flüssige Land (Klett-Cotta, August 2019)
  • Andrea Grill, Cherubino (Paul Zsolnay, Juli 2019)
  • Karen Köhler, Miroloi (Carl Hanser, August 2019)
  • Miku Sophie Kühmel, Kintsugi (S. Fischer, August 2019)
  • Angela Lehner, Vater unser (Hanser Berlin, Februar 2019)
  • Emanuel Maeß, Gelenke des Lichts (Wallstein, Februar 2019)
  • Alexander Osang, Die Leben der Elena Silber (S. Fischer, August 2019)
  • Katerina Poladjan, Hier sind Löwen (S. Fischer, Juni 2019)
  • Lola Randl, Der Große Garten (Matthes & Seitz Berlin, März 2019)
  • Tonio Schachinger, Nicht wie ihr (Kremayr & Scheriau, September 2019)
  • Norbert Scheuer, Winterbienen (C.H.Beck, Juli 2019)
  • Eva Schmidt, Die untalentierte Lügnerin (Jung und Jung, März 2019)
  • Saša Stanišić, Herkunft (Luchterhand, März 2019)
  • Marlene Streeruwitz, Flammenwand. (S. Fischer, Mai 2019)
  • Jackie Thomae, Brüder (Hanser Berlin, August 2019)
  • Ulrich Woelk, Der Sommer meiner Mutter (C.H.Beck, Januar 2019)
  • Norbert Zähringer, Wo wir waren (Rowohlt, März 2019)
  • Tom Zürcher, Mobbing Dick (Salis, März 2019)

Die Jury

Der Jury gehören neben Jörg Magenau an: Petra Hartlieb (Hartliebs Bücher, Wien), Hauke Hückstädt (Literaturhaus Frankfurt am Main), Björn Lauer (Hugendubel Frankfurt), Alf Mentzer (Hessischer Rundfunk), Daniela Strigl (Literaturwissenschaftlerin) und Margarete von Schwarzkopf (Autorin und Literaturkritikerin).

QUELLE: http://www.deutscher-buchpreis.de

HOTLIST 2019 /// die letzten 30 Titel = SHORTLIST

1. Alibri Verlag (Aschaffenburg)

Franz Josef Wetz: Tot ohne Gott

Erzählendes Sachbuch

ISBN 978-3-86569-249-8

 

2. Berenberg Verlag (Berlin)

Carla Maliandi: Das deutsche Zimmer

Roman

ISBN 978-3-946334-59-0

 

3. bilgerverlag (Zürich)

Patrick Deville: Taba-Taba

Roman

ISBN 978-3-03762-077-9

 

4. Carl Ueberreuter Verlag (Wien)

Marietta Deix (Hg.):

Forever Deix – Der Jubelband

Das besondere Buch

ISBN 978-3-8000-7717-5

 

5. cass verlag (Bad Berka)

Natsu Miyashita: Der Spielplatz der Götter

Erzählendes Sachbuch

ISBN 978-3-944751-21-4

 

6. CulturBooks (Hamburg)

Helen Oyeyemi: Was du nicht hast,

das brauchst du nicht

Erzählungen

ISBN 978-3-95988-103-6

 

7. Das Kulturelle Gedächtnis (Berlin)

Tobias Roth, Moritz Rauchhaus: Wohl bekam’s

Sammlung

ISBN 978-3-946990-23-9

 

8. Drachenhaus Verlag (Esslingen)

Jing Bartz, Shi Zhanjun (Hg.): Stadtleben

Kurzgeschichten

ISBN 978-3-943314-53-3

 

9. Droschl (Graz)

Eva Maria Leuenberger: Dekarnation

Gedichte

ISBN 978-3-99059-036-2

 

10. edition 8 (Zürich)

Pedro Badrán:

Der Mann mit der magischen Kamera

Roman

ISBN 978-3-85990-359-3

 

11. edition karo (Berlin)

Gundula Schiffer:

Tirza Atar – Wenn alles berührt

Erzählende Biografie

ISBN 978-3-945961-09-4

 

12. Edition Nautilus (Hamburg)

Jakuta Alikavazovic:

Das Fortschreiten der Nacht

Roman

ISBN 978-3-96054-098-4

 

13. Edition Rugerup (Berlin)

Ruth Lillegraven: Sichel

Langgedicht

ISBN 978-3-942955-75-1

 

14. Elif Verlag (Nettetal)

Sigurður Pálsson:

Gedichte erinnern eine Stimme

Gedichte

ISBN 978-3-946989-16-5

 

15. Elsinor Verlag (Coesfeld)

Anthony Burgess: Jetzt ein Tiger

Roman

ISBN 978-3-942788-43-4

 

16. Guggolz Verlag (Berlin)

Boris Poplawski: Apoll Besobrasow

Roman

ISBN 978-3-945370-19-3

 

17. Haymon Verlag (Innsbruck)

Oleksij Tschupa:

Märchen aus meinem Luftschutzkeller

Roman

ISBN 978-3-7099-7253-3

 

18. Ink Press (Zürich)

Toma Markov: Luizza Hut

Roman

ISBN 978-3-906811-10-9

 

19. Luftschacht Verlag (Wien)

Eivind Hofstad Evjemo: Vater, Mutter, Kim

Roman

ISBN 978-3-903081-37-6

 

20. Merlin Verlag (Gifkendorf)

Boualem Sansal:

Der Zug nach Erlingen

oder die Verwandlung Gottes

Roman

ISBN 978-3-87536-333-3

 

21. Querverlag (Berlin)

Dennis Stephan: In mir ein Ozean

Roman

ISBN 978-3-89656-281-4

 

22. salomo publishing (Dresden)

Jens-Uwe Sommerschuh: Tarantella

Roman

ISBN 978-3-941757-93-6

 

23. Schöffling & Co. (Frankfurt am Main)

Berit Glanz: Pixeltänzer

Roman

ISBN 978-3-89561-192-6

 

24. Secession (Zürich)

Anne Frank: Liebe Kitty

Briefroman

ISBN 978-3-906910-62-8

 

25. Ulrike Helmer Verlag

(Roßdorf b. Darmstadt)

Laura Lay: Flamingofeuer

Roman

ISBN 978-3-89741-426-6

 

26. Verlagshaus Berlin (Berlin)

Carl-Christian Elze:

langsames ermatten im labyrinth

Gedichte

ISBN 978-3-945832-28-8

 

27. Voland & Quist (Berlin)

Frank Rudkoffsky: Fake

Roman

ISBN 978-3-86391-243-7

 

28. Wagenbach (Berlin)

Fernanda Melchor: Saison der Wirbelstürme

Roman

ISBN 978-3-8031-3307-6

 

29. Wallstein Verlag (Göttingen)

Teresa Präauer: Tier werden

Essay

ISBN 978-3-8353-3337-6

 

30. weissbooks.w (Frankfurt am Main)

Lennardt Loß:

Und andere Formen menschlichen Versagens

Roman

ISBN 978-3-86337-175-3