5 000 neue Wörter aus dem deutschen Sprachgebrauch und insgesamt 145 000 Stichwörter: DUDEN = Auflage 27

QUELLE: DUDEN Pressemitteilung

>Das Standardwerk „Duden – Die deutsche Rechtschreibung” jetzt in 27., völlig neu bearbeiteter und erweiterter Auflage im Handel.

Fake News, postfaktisch, Lügenpresse, Selfie, Livestream: Am 9. August 2017 erscheint das Standardwerk „Duden – Die deutsche Rechtschreibung” in 27., völlig neu bearbeiteter und erweiterter Auflage. Mit 5 000 neuen Wörtern aus dem deutschen Sprachgebrauch und insgesamt 145 000 Stichwörtern ist der neue Rechtschreibduden der umfangreichste und aktuellste, den es je gab. Alle Änderungen am amtlichen Regelwerk aus dem Sommer 2017 wurden in der 27. Auflage bereits berücksichtigt. Das große ẞ ist ab sofort ebenfalls im Duden zu finden.

Auch äußerlich wurde der neue Duden moderner, er präsentiert sich mit großen über den Buchrücken laufenden Versalien in einem frischen neuen Design. Der Wortschatz hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt. Wer auf dem aktuellen Stand der Sprache sein und alle neuen Wörter richtig schreiben will, braucht den neuen Duden. Er ist für 26 Euro erhältlich.

Mehr Aktualität

Der neue Rechtschreibduden ist 1264 Seiten stark und dokumentiert so aktuell wie nie den Stand der deutschen Rechtschreibung. Der Stichwortteil wurde erheblich erweitert und enthält jetzt rund 145 000 Einträge mit sämtlichen Schreibvarianten, die nach der gültigen amtlichen Rechtschreibregelung zulässig und begründbar sind. Mit rund 5 000 neu aufgenommenen Wörtern – wie beispielsweise postfaktisch, Kopfkino, Mütterrente und Social Bot – trägt das Wörterverzeichnis den jüngsten Entwicklungen im Wortschatz der deutschen Gegenwartssprache in bewährter Weise Rechnung.

Unter den 5 000 Neuaufnahmen befinden sich etliche Neologismen. Die Wörter spiegeln die Entwicklungen in den Bereichen Technik, Mode, Sport, Politik und Verwaltung wider. Es sind zumeist Komposita, die häufig aus vorhandenen Wörtern oder Wortteilen neu zusammengesetzt werden, oder Übernahmen aus Fremdsprachen.

Neu aufgenommen werden beispielsweise Bezeichnungen wie verpeilen, tindern, Drohnenangriff, Darknet, Emoji, Fair Trade, Flüchtlingskrise, Klickzahl, Low Carb, polysportiv, Schmähgedicht, Tablet oder Veggie.

Mehr Sicherheit

Das amtliche Regelwerk der deutschen Rechtschreibung wurde 2017 behutsam aktualisiert, um Entwicklungen aus dem beobachteten Sprachgebrauch abzubilden. Es lässt ab sofort die Verwendung des Großbuchstabens „ẞ“ neben „SS“ zu, was insbesondere für die korrekte Schreibung von Eigennamen in Pässen und Ausweisen wichtig ist.

Darüber hinaus passte der Rechtschreibrat einzelne Wortschreibungen an den gängigen Schreibgebrauch an. Er strich zum Beispiel die eingedeutschte Schreibweise Ketschup, die kaum verwendet wurde – zulässig ist jetzt nur noch Ketchup. Auch andere ungebräuchliche Varianten wie Anschovis (amtlich erlaubt ist nur noch Anchovis), Majonäse (richtig: Mayonnaise) oder Frotté (richtig: Frottee) gelten ab sofort wieder als Fehler.

Außerdem ist ab sofort die Großschreibung des Adjektivs in Fällen wie Goldene Hochzeit und Neues Jahr zulässig. Der neue Duden dokumentiert auf 140 Seiten alle nun gültigen Rechtschreibregeln und Korrekturzeichen.

Sind für ein Wort mehrere Schreibvarianten zulässig, bietet der neue Duden wieder gelb unterlegte Duden-Empfehlungen an. Diese verhelfen Wörterbuchnutzern ganz praxisnah zu schnellen, unkomplizierten Entscheidungen. Die Empfehlungen der Dudenredaktion gründen vor allem auf der Häufigkeit des Vorkommens, also dem tatsächlichen Gebrauch im Sprachalltag.<<

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BERLIN VERLAG: Nur noch Hardcover bleiben

Wie die Zeitung „DIE WELT“ (29.04.16) berichtet, steht dem Berlin Verlag ein heftiger Einschnitt bevor. (Sitz: Hedemannstraße 14, 10969 Berlin) Gründer des Berlin Verlags waren Arnulf Conradi, Elisabeth Ruge, Veit Heinichen

Das 1994 gegründete Unternehmen BERLIN VERLAG gibt Herstellung, Vertrieb und Marketing fortan an PIPER ab.

Die Aufgaben werden also künftig von demjenigen Piper Verlag in München übernommen, dem der Berlin Verlag seit seiner Übernahme durch die schwedische Verlagsgruppe Bonnier im Jahr 2012 organisatorisch zugeordnet ist.

Verlag und Betriebsrat werden über einen Sozialplan verhandeln.

Im Zuge der Neustrukturierung schrumpft auch das Programm.

Die Taschenbuchsparte wird nun aufgegeben und inhaltlich fortan von Piper weitergeführt.

Das auf Unterhaltungsliteratur spezialisierte Imprint Bloomsbury Berlin wird sogar eingestellt.

In Berlin verbleiben demnach Lektorat und Presse, die sich künftig auf das Hardcover-Programm in den Bereichen Belletristik und Sachbuch konzentrieren.

Amazon mit bald 300 bis 400 Buchläden

QUELLE: dpa /// „Wall Street Journal“ Mittwoch, 03.02.2016

Amazon will angeblich 300 bis 400 Buchläden eröffnen.

Das geht aus Äußerungen des Chefs eines großen US-Betreibers von Einkaufszentren hervor. In einer Telefonkonferenz mit Analysten sagte Sandeep Mathrani vom Unternehmen General Growth Properties, Amazon wolle 300 bis 400 Buchläden eröffnen.

„Amazon eröffnet stationäre Buchhandlungen, und das Ziel ist, wie ich gehört habe, 300 bis 400 davon zu eröffnen.“

Woher der Manager diese Angaben hat, sei unklar, so Wall Street Journal, möglicherweise habe er direkt mit dem zuständigen Immobilien-Manager von Amazon gesprochen.

Weder Amazon noch der Center-Betreiber wollten dies gegenüber dem „WSJ“ kommentieren.

Sollte Amazon den Plan realisieren, wäre AMAZON die zweitgrößte US-Buchkette, nach Barnes & Noble (rund 640 Geschäfte) und noch vor Books-A-Million (255).

Zuversicht für eine Lösung hinsichtlich der SPIEGEL-ONLINE-Verlinkungen bei den Bestsellerlisten

Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins und Geschäftsführer der Osianderschen Buchhandlung, zeigte sich zuversichtlich, dass eine für den gesamten Buchhandel befriedigende Lösung gefunden werden kann:

>>Der ‚Spiegel‘ hat erkannt, dass die jetzige Regelung, lediglich Amazon als Bezugsquelle bei ‚Spiegel Online‘ zu nennen, für viel Ärger gesorgt hat. Bei einem Treffen mit verschiedenen Buchhändlern hat der ‚Spiegel‘ zu erkennen gegeben, dass er diese für den Buchhandel sehr unbefriedigende Situation ändern wird. Bei einem weiteren Gespräch soll geprüft werden, wie man den Buchhandel in seiner Gesamtheit als Bezugsquelle einbinden kann.<<

QUELLE: http://www.boersenblatt.net/832102/ 4.11.2014

Verlagsgruppe Weltbild (Augsburg) hat den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt

Vorläufiger Insolvenzverwalter wurde der Wirtschaftsprüfer Arndt Geiwitz von der Augsburger Kanzlei Schneider Geiwitz & Partner. Von der Insolvenz nicht betroffen ist das Filialgeschäft. Letzteres firmiert unter dem Dach von DBH, dem Joint Venture mit Hugendubel.

ORIGINAL-TEXT DER PRESSEMELDUNG VON WELTBILD:

>>Augsburg, 10. Januar 2013
Verlagsgruppe Weltbild GmbH stellt Insolvenzantrag – Geschäftsbetrieb wird fortgesetzt

– Umsatz- und Ergebnisverluste aus dem 1. Halbjahr (Juli-Dezember)
– Höherer Finanzierungsbedarf bis zur Erreichung der Sanierung über die nächsten drei Jahre als erwartet
– Finanzierung konnte in der notwendigen Zeit nicht dargestellt werden
– Antrag für die Weltbild GmbH auf Insolvenz unvermeidlich

Die Geschäftsführer haben heute beim Amtsgericht Augsburg die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens für die Verlagsgruppe Weltbild GmbH beantragt.
Ein wesentlicher Auslöser hierfür war der Umsatzrückgang des ersten Halbjahres des Geschäftsjahres 2013/14 (Juli-Dezember), obwohl der Dezember über Planniveau lag. Das auch für die nächsten drei Jahre erwartete geringere Umsatzniveau verdoppelt den Finanzierungsbedarf bis zur Sanierung.
Gestern hat sich entgegen der Erwartung der Geschäftsführung heraus gestellt, dass die notwendige Finanzierung nicht zur Verfügung stehen wird. Aus diesem Grunde und dem damit verbundenen Wegfall der Fortführungsprognose war zum Bedauern der Geschäftsführung eine unverzügliche Antragstellung unausweichlich.
Der Geschäftsbetrieb soll in Abstimmung mit dem vom Gericht bestellten vorläufigen Insolvenzverwalter, Herrn Wirtschaftsprüfer Arndt Geiwitz von Schneider Geiwitz & Partner fortgeführt werden.<<

HINWEIS: Der Insolvenzantrag betrifft ausschließlich die Verlagsgruppe Weltbild GmbH in Augsburg.
Nicht betroffen sind insbesondere alle Filialen, sowie die Gesellschaften in Österreich und der Schweiz und bücher.de.

Random House und Penguin – sie dürfen (so die EU-Kommission) zusammengehen

Bertelsmann (Mediengruppe) und Pearson (Verlagsgruppe), das sind die, die Random House bzw. Penguin besitzen. Nun gehen deren beider Verlags-Titel-Gruppen „Random House“ und „Penguin“ zusammen. Zumindest erlaubt die EU-Kommission den Zusammenschluss. Sie teile das am Freitag in Brüssel mt. Auch die USA, Neuseeland und Australien hatten eine solche Fusion bereits genehmigt.

Es entsteht der größe Publikumsverlag der Welt.

 

AMAZON schluckt GOODREADS – so aber wird es von GOODREADS an die Community kommuniziert

„Today is a very big day for all of us at Goodreads. As you may have seen on our blog, we are joining the Amazon family.

We greatly appreciate all you do as a Goodreads Librarian so we wanted to reach out to you individually since you play an important role in our community.

You’ll be glad to know that this announcement is great news for our catalog. Amazon metadata will be returning to the site, and we will have an even more comprehensive record of self-published books, as well as more complete records of international books. We will continue to link to a variety of sites on our book pages, of course, including OCLC WorldCat for library data. All of your reviews and ratings will remain on Goodreads.

By joining the Amazon family, the Goodreads team will be able to invest more in the things that our members care about. We’ll also be working together on inventing new services for readers and authors. As part of this, we’ll be increasing the size of our team over time, and will be able to add lots of great new features that members and librarians will be excited about!

I can’t make this clear enough – we plan to continue growing Goodreads and investing in making it a great community for librarians, and everyone else.

We said in our blog post that our team gets out of bed every day motivated by the belief that the right book in the right hands can change the world. Now Goodreads can help make that happen in an even bigger and more meaningful way as part of the Amazon family.

Here’s to the next chapter!

Otis, Elizabeth, and the Goodreads Team“