Faruq Mirahmadi wird am 31.3.2017 in Hamburg eine Lesung geben

Faruq Mirahmadi ist ein Afghane, hat mittlerweile den Deutschen Pass, schreibt nun auch auf Deutsch, was nicht seine Muttersprache ist. Großgeworden ist er mit Paschtu, also Paschtunisch, einer indogermanischen Sprache, die man in Afghanistan und Pakistan vorfindet.

Dennoch schrieb er (in Hamburg) nun einen poetischen Roman in eben dieser fremden Sprache Deutsch fertig. Das Ergebnis ist überraschend.

Jetzt wird es in Hamburg aus diesem auf Deutsch verfassten Roman über Afghanistan eine Lesung geben: 31.3.2017, Ort: Museumsshop Kunstgenuss, 20 Uhr. Hegestieg 14.

In dem Roman, der Afghanistan vielseitig ausleuchtet, entflammt die Beziehung von Schabo, die beim Khan als Dienstmädchen Arbeit findet, und Suhrab, dem Sohn des Khans, zu einer großen Liebe. Nach den herrschenden Sitten und Gebräuchen im Dorf sind solche Gefühle jedoch vollkommen inakzeptabel, und so muss ihre Liebe geheim bleiben.
Die alte Burgruine Bala Chana, ein mysteriöser, gespenstiger Ort, wird zu ihrem geheimen Palast der Liebe.

Dann aber soll Suhrab auf einmal die Heimat für einige Jahre verlassen, um in Kabul ausgebildet zu werden. Was aber wird nun aus der Liebe? Was aus seiner Schabo? Wie reagiert man im Dorf auf das große Geheimnis der beiden, wenn es auf einmal bekannt wird? Schabo und Suhrab ist ein berührender, spannender Roman über die großen und reinen Gefühle von zwei jungen Menschen, die es wagen, mit den alten Traditionen zu brechen.
Wir erleben die ganze Vielfalt einer widersprüchlichen und sich wandelnden afghanischen Gesellschaft in den 50er, 60er und 70er Jahren und das Aufbegehren von beeindruckenden Individuen.
Schabo und Suhrab ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern zugleich auch eine Anklage.

Der in Hamburg lebende afghanische Autor Faruq Mirahmadi hat diese Geschichte einzigartig wundervoll auf Deutsch niedergeschrieben. Dadurch gewinnt die Schilderung dieser Liebe eine zusätzliche und besondere Note. – Aber was wird aus dem Paar? Darf es seine Liebe leben und vollenden? Oder siegen die sozialen Schranken, Mauern und Dämme?

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Amazon mit bald 300 bis 400 Buchläden

QUELLE: dpa /// „Wall Street Journal“ Mittwoch, 03.02.2016

Amazon will angeblich 300 bis 400 Buchläden eröffnen.

Das geht aus Äußerungen des Chefs eines großen US-Betreibers von Einkaufszentren hervor. In einer Telefonkonferenz mit Analysten sagte Sandeep Mathrani vom Unternehmen General Growth Properties, Amazon wolle 300 bis 400 Buchläden eröffnen.

„Amazon eröffnet stationäre Buchhandlungen, und das Ziel ist, wie ich gehört habe, 300 bis 400 davon zu eröffnen.“

Woher der Manager diese Angaben hat, sei unklar, so Wall Street Journal, möglicherweise habe er direkt mit dem zuständigen Immobilien-Manager von Amazon gesprochen.

Weder Amazon noch der Center-Betreiber wollten dies gegenüber dem „WSJ“ kommentieren.

Sollte Amazon den Plan realisieren, wäre AMAZON die zweitgrößte US-Buchkette, nach Barnes & Noble (rund 640 Geschäfte) und noch vor Books-A-Million (255).

Facebook-Seite „Düsseldorf braucht den Stern-Verlag“

Das Buchhaus Stern-Verlag in Düsseldorf wird zum 31.3.2016 schließen. Und das nach 115 Jahren Firmengeschichte.

Das meldete in diesen Tagen die RHEINISCHE POST. U.a. wieder am 21.12.2015.

>… bestätigte Inhaber Klaus Janssen am Freitag auf Anfrage unserer Redaktion. Ob von der Schließung auch das Antiquariat und die Universitätsbuchhandlung betroffen sind, ist offen. „Zurzeit können wir dazu noch keine Auskunft geben“, heißt es aus der Unternehmensleitung. Die Mitarbeiter werden nach Janssens Angaben für den Verlust ihres Arbeitsplatzes auf der Basis eines umfangreichen Sozialplans entschädigt.<<

Auf der Seite „Über uns“ schreibt STERN (STAND 27.1.22015) selber:

>Das Buchhaus und Antiquariat Stern-Verlag bietet auf einer Geschäftsfläche von ca. 8.000 Quadratmetern eine faszinierende Erlebniswelt für Buch- und Medienfreunde, in der sich Tradition und Moderne in selten gewordener Weise verbinden.

Zwischen Friedrichstraße und Talstraße, der Süd-Verlängerung der Königsallee, erstreckt sich diese einzigartige Bücher- und Medienlandschaft mit einem lichtdurchfluteten Forum als attraktivem Mittelpunkt. Wohl erstmalig findet sich hier das Shopping-Center-Konzept in die Fachgeschäftsarchitektur übertragen und mit dem Erlebnisraum eines kunstvollen Wasser-Gartens verbunden, dessen Atmosphäre in die umgebenden Geschosse mit ihren Lese- und Ruhezonen und einem Café ausstrahlt.<<

Die Mayersche an der Königsallee und Thalia in den Düsseldorf Arcaden sind neuere Konkurrenten. Ein nötiger Umbau des jetzigen STERN-Gebäudes erweist sich wohl als zu teuer.

Eine Trauer- und Unterstützer-FACEBOOKSEITE hat am 27.12.2015 gegen 10:10 Uhr schon 3412 Unterstützer. Die Schließung scheint für Düsseldorf wie ein Schock.

https://www.facebook.com/DdorfohneSternVerlag/?fref=ts

INDIEBOOKDAY 2016 wird am Samstag, 26.3.2016, sein

Der mairisch Verlag als Mit- und Hauptiniator des INDIEBOOKDAY für die INDEPENDENT VERLAGE weist nun schon auf den Termin 2016 hin.

AUSZÜGE AUS DER INFO DES MAIRISCH VERLAGES:

Am >>26. März 2016 findet zum vierten Mal der INDIEBOOKDAY statt. Nachdem dieser Tag in den vergangenen Jahren so überraschend großen Erfolg hatte (auch im Ausland), möchten wir Sie diesmal wieder frühzeitig informieren.<<

ALLGEMEINE INFOS INDIEBOOKDAY 2016

>>Der Indiebookday ist ein Tag, an dem gemeinsam übers Netz aufgerufen wird, sich in einem Buchladen ein Buch aus einem unabhängigen Verlag zu kaufen und etwas darüber im Netz unter dem Stichwort „Indiebookday“ zu posten. Vorbild ist der „Record Store Day“, der sich seit einigen Jahren zu einem großen internationalen Event in Plattenläden entwickelt hat. Der Indiebookday findet immer am Samstag nach der Leipziger Buchmesse, diesmal also der 26. März 2016. Mehr Infos zum Tag und ein Rückblick aufs vergangene Jahr finden Sie hier:http://www.indiebookday.de <<

HINWEIS IN VORSCHAU

Man würden sich freuen, wenn die Verlage  Interesse hätten, in ihren Vorschauen kurz auf den Termin hinzuweisen, z.B.: „Am 26. März 2016 ist Indiebookday!“
Es gibt jetzt schon druckfähige Logos.

ERSTVERKAUFSTAG NOVIS

>Falls Sie für Ihre Neuerscheinungen sowieso einen Termin im März planen, könnte es vielleicht interessant sein, die Bücher pünktlich zum Indiebookday erscheinen zu lassen und das auch so anzukündigen. Im Musikhandel sorgt der Record Store Day regelmäßig für lange Schlangen in den Plattenläden, da viele Platten genau zu diesem Termin erscheinen. Es könnte also auch für neue Bücher eine gute Verkaufshilfe sein, sie genau zu diesem Termin erscheinen zu lassen.<<

AKTIONEN ZUM INDIEBOOKDAY

>>Jeder kann zum Indiebookday gerne machen, was er möchte – letztes Jahr haben viele Buchhändler Schaufenster und Indie-Tische gemacht, es gab Lesungen und viele andere Sonderaktionen. Vielleicht haben Sie ja auch eigene Ideen – in dem Fall: Einfach machen.<<

PLAKATE FÜR DEN HANDEL

>>Es wird ein Plakat geben, dass dem Handel im Februar u.a. über die Auslieferungen LKG, SOVA, und PROLIT zusammen mit den Novis zugeschickt wird.<<

Deutscher Buchhandlungspreis an 108 Händler — 3 mal Titel „beste Buchhandlung“ vergeben

Am Abend 17.9.2015 sind in der Frankfurter Niederlassung der Deutschen Nationalbibliothek die Inhaber von 108 Buchhandlungen mit dem Deutschen Buchhandlungspreis ausgezeichnet worden.

Dreimal wurde das höchste Gütesiegel  „beste Buchhandlung“ verliehen.

Die  verbundene Prämie von jeweils 25 000 Euro geht an:

  • Artes Liberales – Buchladen, Heidelberg
  • Literatur Moths, München
  • Buchhandlung Rote Zora, Merzig

Mit jeweils 15 000 Euro wurden fünf „besonders herausragende Buchhandlungen“ bedacht:

  • Wist – Der Literaturladen, Potsdam
  • Buchladen am Freiheitsplatz, Hanau
  • Buchhandlung Backhaus, Aachen
  • BuchHaus Loschwitz, Dresden
  • Jenaer Bücherstube, Jena

Die übrigen 100 Sortimente erhielten die Auszeichnung in der mit 7000 Euro dotierten Grundkategorie.

Insgesamt wurden 850.000 Euro aus dem Topf von Kulturstaatsministerin Monika Grütters verteilt.

Mit dem Preis soll laut Ausschreibung „ein Zeichen für den Erhalt eines flächendeckenden Netzes an Buchhandlungen in Deutschland“ gesetzt werden. Bewerben konnten sich Sortimente mit einem Jahresumsatz bis zu 1 Mio Euro.

Als Preiskriterien wurden ausgegeben:

  • Kulturelles Veranstaltungsprogramm
  • Engagement bei der Lese- und/oder Literaturförderung
  • Literarisches Sortiment
  • Innovatives Geschäftsmodell.

Die Jury hat darauf geachtet, dass  jedes Bundesland mit einer Auszeichnung erreicht wird. 24 Schecks gehen ins bevölkerungsreichste Nordrhein-Westfalen, die größte Preisdichte gibt es in Berlin (16).

614 Buchhandlungen hatten sich beworben. nutzen, um ihre Leistungen noch stärker herauszustellen.