Raabe-Preis an Petra Morsbach (Roman „Justizplalast“)

Der mit 30.000,- € dotierte Wilhelm Raabe-Literaturpreis, gestiftet von Stadt Braunschweig und Deutschlandfunk, geht an Petra Morsbach für ihren Roman „Justizpalast” (erschienen 2017 im Albrecht Knaus Verlag). Der Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, Ulrich Markurth, und der Intendant von Deutschlandfunk Stefan Raue, stimmten dem Vorschlag der Jury zu.

Die Jury des Wilhelm Raabe-Literaturpreises, die am 12. September tagte, setzt sich in diesem Jahr zusammen aus:

Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel (Präsident der Internationalen Raabe-Gesellschaft e.V.)
Prof. Dr. Christof Hamann (Institut für Deutsche Sprache und Literatur der Universität zu Köln)
Alexander Cammann (DIE ZEIT)
Thomas Geiger (Literarisches Colloquium Berlin)
Dr. Anja Hesse (Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Braunschweig)
Marie Schmidt (DIE ZEIT)
Dr. Michael Schmitt (3sat)
Prof. Dr. Renate Stauf (Germanistisches Institut, TU Braunschweig)
Dr. Hubert Winkels (Deutschlandfunk)

Die Begründung der Jury lautet: „Petra Morsbach erzählt in ihrem Roman ‚Justizpalast‘ von Verbrechen und Strafe, Delinquenz und Gesetz. Sie tut es konkret und genau, indem sie Fallgeschichten aus der richterlichen Praxis aufblättert. Sie erzählt vom prekären Verhältnis von Recht und Gerechtigkeit und davon, wie sich das normative Gefüge und die Individualität der Menschen im Justizwesen zueinander verhalten. Die Welt im ‚Justizpalast‘ ist die ganze Welt noch einmal. Von Hass und Begierde bis zu Nachsicht und Milde. Mit ihrer Richterin Thirza Zorniger als Führerin durchmessen wir das Pandämonium der Leidenschaften und der Schuld und die strengen Formen ihrer Einhegung. In der Person der Richterin haben wir dabei immer ein skeptisches Korrektiv der autoritären Institution. Petra Morsbach macht die Rechtsförmigkeit der bürgerlichen Gesellschaft fühlbar, gibt ihr Leben. Realistisch und komisch; analytisch und verständnisvoll. Der Roman ist ein episodenreicher Lobgesang auf unsere regelgeleitete Selbstorganisation. Er weiß um die Gefahren des politischen und persönlichen Missbrauchs des Gesetzes, aber er zeigt das Recht auch als ein filigranes Meisterwerk. Um dessen Schönheit zu sehen braucht es die Literatur, namentlich den ‚Justizpalast‘ von Petra Morsbach.”

Oberbürgermeister Ulrich Markurth und der Intendant Stefan Raue überreichen Petra Morsbach den Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2017 am 5. November im Rahmen eines Matinee-Festaktes im Kleinen Haus des Braunschweiger Staatstheaters. Die Preisträgerin wird auch bei der Langen Nacht der Literatur am 4. November lesen, ebenfalls im Kleinen Haus des Staatstheaters. Karten für diese Veranstaltung sind an den Kassen des Staatstheaters erhältlich.

Der Wilhelm Raabe-Literaturpreis wird jährlich vergeben und würdigt einen aktuellen, zeitgenössischen Roman. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Rainald Goetz, Jochen Missfeldt, Ralf Rothmann, Wolf Haas, Katja Lange-Müller, Andreas Maier, Sibylle Lewitscharoff, Christian Kracht, Marion Poschmann, Thomas Hettche, Clemens J. Setz und Heinz Strunk.

QUELLE: http://www.braunschweig.de/literaturzentrum/literaturpreis/

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Preisträger HOTLIST 2017 Verlag Assoziation A und Verlag Matthes & Seitz

Am Freitagabend, dem 13. Oktober, wurden – moderiert von der großartigen Anna Engel – im Literaturhaus Frankfurt vor der traditionellen Party der Independents die Preise der Hotlist verliehen:

Der Melusine-Huss-Preis des Jahres 2017 geht nach dem Votum der Buchhändlerinnen und Buchhändler, die an der Abstimmung teilgenommen haben, an den Verlag Assoziation A für Lutz Taufers Autobiographie „Über Grenzen – Vom Untergrund in die Favela“. Das bedeutet auch: Ein nächstes Projekt kann qualitätsvoll bei Theiss gedruckt werden (im Wert von 4000 Euro!).

Der Preis der Hotlist 2017 und 5000 Euro gehen nach dem Votum der Jury an den Verlag Matthes & Seitz Berlin für Brigitta Falkners „Strategien der Wirtsfindung“.

Die Jury schreibt unter anderem: „Dem Berliner Verlag Matthes & Seitz ist ein ganz besonderes und eigenwillig gestaltetes Buch gelungen. Die Autorin und bildende Künstlerin Brigitta Falkner erkundet darin in Texten und Bildern die wuchernde Welt der Parasiten und Schmarotzer und erweist sich dabei als ebenso kundige wie poetische Naturforscherin. Der Verlag hat mit diesem Titel ein verlegerisches Kleinod vorgelegt.“

Robert Menasse = Deutscher Buchpreis 2017 = Roman „Die Hauptstadt“

Robert Menasse erhält den Deutschen Buchpreis 2017
für seinen Roman „Die Hauptstadt“

Börsenverein zeichnet den deutschsprachigen Roman des Jahres
aus / Preisverleihung im Frankfurter Römer vor 300 Gästen

Der Gewinner des Deutschen Buchpreises 2017 ist Robert Menasse. Er erhält die
Auszeichnung für seinen Roman „Die Hauptstadt“ (Suhrkamp).

Die Begründung der Jury:
„Das Humane ist immer erstrebenswert, niemals zuverlässig gegeben: Dass dies
auch auf die Europäische Union zutrifft, das zeigt Robert Menasse mit seinem
Roman ‚Die Hauptstadt‘ auf eindringliche Weise. Dramaturgisch gekonnt gräbt
er leichthändig in den Tiefenschichten jener Welt, die wir die unsere nennen.
Und macht unter anderem unmissverständlich klar: Die Ökonomie allein, sie
wird uns keine friedliche Zukunft sichern können. Die, die dieses
Friedensprojekt Europa unterhöhlen, sie sitzen unter uns – ‚die anderen‘, das
sind nicht selten wir selbst. Mit ‚Die Hauptstadt‘ ist der Anspruch verwirklicht, den Robert Menasse an sich selbst gestellt hat: Zeitgenossenschaft ist darin literarisch so realisiert, dass sich Zeitgenossen im Werk wiedererkennen und Nachgeborene diese Zeit besser verstehen werden.“

Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2017 gehören an: Silke Behl (Radio
Bremen), Mara Delius (Die Welt), Christian Dunker (autorenbuchhandlung
berlin), Katja Gasser (Österreichischer Rundfunk), Maria Gazzetti (Casa di
Goethe, Rom), Tobias Lehmkuhl (freier Kritiker, Berlin) und Lothar Schröder
(Rheinische Post).

„Wie schaffen wir es in der heutigen Zeit, Menschen mit Büchern zu erreichen?
Indem wir Literatur über eine Vielzahl an Kanälen ins Gespräch bringen. Den
Austausch über Literatur zu fördern, Debatten und Gespräche anzuregen, das ist
der Grundgedanke des Deutschen Buchpreises. Seit dreizehn Jahren macht er
erfolgreich aktuelle Romane zum Thema“, sagte Heinrich Riethmüller, Vorsteher
des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, heute bei der Preisverleihung.

Für die Auszeichnung waren außerdem nominiert: Gerhard Falkner (Romeo oder
Julia, Berlin Verlag), Franzobel (Das Floß der Medusa, Paul Zsolnay), Thomas Lehr (Schlafende Sonne, Carl Hanser), Marion Poschmann (Die Kieferninseln,
Suhrkamp) und Sasha Marianna Salzmann (Außer sich, Suhrkamp).

Robert Menasse erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten
erhalten jeweils 2.500 Euro. Der Preisträger wurde in mehreren Auswahlstufen
ermittelt. Die sieben Jurymitglieder haben seit Ausschreibungsbeginn 200 Titel
gesichtet, die zwischen Oktober 2016 und dem 12. September 2017 erschienen
sind. Aus diesen Romanen wurde eine 20 Titel umfassende Longlist
zusammengestellt. Daraus haben die Jurorinnen und Juroren sechs Titel für die
Shortlist gewählt.

Mit dem Deutschen Buchpreis 2017 zeichnet die Börsenverein des Deutschen
Buchhandels Stiftung zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse den
deutschsprachigen Roman des Jahres aus. Förderer des Deutschen Buchpreises
ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind die Frankfurter Buchmesse
und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen
Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.

Unter http://www.deutscher-buchpreis-blog.de veröffentlichen die „Buchpreisblogger“
Rezensionen zu allen Titeln der Longlist sowie Hintergrundinformationen und
kritische Debattenbeiträge. Mehr ist auf der Facebook-Seite des Deutschen
Buchpreises und unter dem Hashtag #dbp17 zu finden.

Exklusive englische Übersetzungen von Leseproben der sechs Shortlist-Titel sowie
ein englischsprachiges Dossier stehen unter http://www.new-books-in-german.com
bereit.

Weitere Informationen und Termine des Preisträgers rund um die Frankfurter
Buchmesse können abgerufen werden unter http://www.deutscher-buchpreis.de.

Frankfurt am Main, 9. Oktober 2017

Kontakt für die Medien:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Thomas Koch, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0) 69 1306-293, E-Mail: t.koch ÄTT boev.de
Cathrin Mund, PR-Managerin
Telefon +49 (0) 69 1306-292, E-Mail: mund ÄTT boev.de

HOTLIST 2017 ::: die letzten ZEHN

Assoziation A
Lutz Taufer
ÜBER GRENZEN
Vom Untergrund in die Favela
Autobiografie
ISBN 978-3-86241-457-4

bilgerverlag
Quentin Mouron
NOTRE-DAME-DE-LA-MERCI
Roman
ISBN 978-3-03762-058-8

Edition Korrespondenzen
Maarten Inghels, F. Starik
DAS EINSAME BEGRÄBNIS
Geschichten und Gedichte
zu vergessenen Leben
ISBN 978-3-902951-19-9

lichtung verlag
Ulrike Anna Bleier
SCHWIMMERBECKEN
Roman
ISBN 978-3-941306-30-1

Matthes & Seitz Berlin
Brigitta Falkner
STRATEGIEN DER
WIRTSFINDUNG
ISBN 978-3-95757-402-2

Reprodukt
Guy Delisle
GEISEL
Reportagecomic
ISBN 978-3-95640-117-6

Secession Verlag für Literatur
Maren Kames
HALB TAUBE HALB PFAU
ISBN 978-3-905951-93-6

Topalian & Milani
Arno Tauriinen
GOLDGEFASSTE FINSTERNIS
Roman
ISBN 978-3-946423-11-9

Wallstein Verlag
Anna Baar
ALS OB SIE TRÄUMEND GINGEN
Roman
ISBN 978-3-8353-3124-2

Wieser Verlag
Miroslav Krleža
DIE FAHNEN
Roman
ISBN 978-3-99029-201-3

Auf die Liste der 10 Bücher des Jahres aus unabhängigen deutschsprachigen Verlagen kamen die 3 Bücher mit den meisten Stimmen bei der Internetwahl UND 7 weitere Titel bestimmte die Jury, die anschließend nun auch noch den mit 5000 Euro dotierten Hauptpreis an einen Verlag der Hotlist vergeben wird. Hinzu kommt der Melusine-Huss-Preis mit seinem Druckgutschein über 4000 Euro.

Die Jury der Hotlist 2017 (für 7 Bücher der letzten 10 verantwortlich)

Die Jury wählt im Sommer unter den 30 Kandidaten 7 auf die Hotlist 
und entscheidet anschließend, welcher Verlag 
den Preis der Hotlist erhalten soll. 
  
Dies sind die Jurorinnen und Juroren von 2017: 
   
Anna Christen (Buchhandlung Klamauk), Bern 
 
Lukas Gloor (Literaturwissenschaftler, Literaturmagazin Narr), 
Basel und Olten 

Christa Gürtler (Literaturwissenschaftlerin, Literaturfest 
Salzburg, Redakteurin SALZ), Salzburg 
 
Matthias Hügle (ZDF Kultur), Berlin 
 
Peter Wawerzinek (Autor), Berlin 

Debütromanpreis 2016 von der Internet-Plattform DAS DEBÜT

Der Preis für den besten Debütroman 2016 geht an Shida Bazyar, die mit ihrem Debütroman „Nachts ist es leise in Teheran“ die teilnehmenden Blogger von sich überzeugen konnte.

Preisverleihung im Frühjahr 2017. QUELLE: https://dasdebuet.com

EINGEREICHT WAREN:

Anna Galkina – Das kalte Licht der fernen Sterne
Frankfurter Verlagsanstalt

Andrea Fischer Schulthess – Motel Terminal
Salis Verlag

Petra Piuk – Lucy fliegt
Kremayr & Scheriau

Friederike Gösweiner – Traurige Freiheit
Literaturverlag Droschl

Katharina Winkler – Blauschmuck
Suhrkamp

Inge Kutter – Hippiesommer
Arche Verlag
vorgeschlagen von Marc Richter (Lesen macht glücklich)

Zoe Hagen – Tage mit Leuchtkäfern
Ullstein

Nicole Brausendorf – Die einzige Art, Spaghetti zu essen
Ullstein

Manuela Obermeier – Verletzung
Ullstein

Laura Vogt – So einfach war es also zu gehen
VGS St. Gallen, Edition Literatur Ostschweiz

Marion Johanning – Aelia, die Kämpferin
Edition Oberkassel

Heike Hübscher – Tödlicher Hundekurs
Edition Oberkassel

Frédéric Zwicker – Hier können Sie im Kreis gehen
Nagel & Kimche

Markus Mittmannsgruber – Verwüstung der Zellen
Luftschacht Verlag

Stephan Reich – Wenn’s brennt
DVA

Christoph Reicho – Schlaraffenland
Septime Verlag

vorgeschlagen von Marc Richter (Lesen macht glücklich)
Sabine Hunziker – Flieger stören Langschläfer
Septime Verlag

Simone Hirth – Lied über die geeignete Stelle für eine Notunterkunft
Kremayr & Scheriau

Frank Schliedermann – Die Trauerfeier
asphalt & anders

Iris Blauensteiner – Kopfzecke
Kremayr & Scheriau

André Mumot – Muttertag
Eichborn Verlag

Johannes Ehrmann – Großer Bruder Zorn
Eichborn Verlag

Birgit Birnbacher – Wir ohne Wal
Jung und Jung
 – unkorrigierte Fassung
Marie Malcovati – Nach allem, was ich beinahe für dich getan hätte
Edition Nautilus

Emanuel Bergmann – Der Trick
Diogenes Verlag

Stevan Paul – Der große Glander
mairisch Verlag

Katja Buschmann – Alles, was Sie über Philine Blank wissen müssen
Residenz Verlag

Pierre Jarawan – Am Ende bleiben die Zedern
Berlin Verlag
vorgeschlagen von Tanja Folaji (Elektro vs. Print)

Rebecca C. Schnyder – Alles ist besser in der Nacht
Dörlemann Verlag

Ursula Hahnenberg – Teufelstritt
Goldmann Verlag

Markus Liske – Glücksschweine
Verbrecher Verlag

Lena Elfrath – Die Liebe ist ein Schmetterling
weissbooks.w

Isabelle Lehn – Binde zwei Vögel zusammen
Eichborn Verlag

Candy Bukowski – Wir waren keine Helden
edel & electric

Michael Kraske – Vorhofflimmern
freiraum-verlag

Shida Bazyar – Nachts ist es leise in Teheran
Kiepenheuer & Witsch
vorgeschlagen von Isabella Caldart (Novellieren)

Paula Fürstenberg – Familie der geflügelten Tiger
Kiepenheuer & Witsch

Nele Pollatschek – Das Unglück anderer Leute
Galiani Verlag

Philip Krömer – Ymir oder: Aus der Hirnschale der Himmel
homunculus Verlag
vorgeschlagen von Sandro Abbate (novelero)

Astrid Sozio – Das einzige Paradies
Piper Verlag

 Nadine Lashuk – Liebesgrüße aus Minsk. Wo die Babuschka regiert und Heringe Pelzmäntel tragen
Malik Verlag

Olaf Trunschke – Die Kinetik der Lügen
homunculus Verlag
Daniel Breuer – nathanroad.rec
duotincta

Bastian Asdonk – Mitten im Land
Kein & Aber

Sonja Harter – Weißblende
Luftschacht Verlag

Rasha Khayat – Weil wir längst woanders sind
Dumont
vorgeschlagen von Claudia Pütz (Das graue Sofa)

Katharina Bendixen – Ich sehe alles
poetenladen

Hans Kämmerer – Das rote Tuch
Bild und Heimat
Uli Wittstock – Weißes Rauschen oder Die sieben Tage von Bardorf
Mitteldeutscher Verlag

Reinhard Strüven – Haus der Kunst
BS-Verlag-Rostock

 

DAS WAR DER TEXT VOR DER EINREICHUNG DER VORSCHLÄGE:

>Auslobung „Das Debüt 2016“

Ein Bloggerpreis für das beste deutschsprachige Romandebüt des Jahres
des Literaturblogs „Das Debüt“

Das Literaturblog „Das Debüt“ lobt 2016 zum ersten Mal den Bloggerpreis für das beste deutschsprachige Romandebüt des Jahres aus. Eingereicht werden können Debütromane, die erstmals im Jahr 2016 veröffentlicht werden. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2016. Die Auszeichnung und der Preis von 500 Euro werden dem Preisträger/der Preisträgerin voraussichtlich im Frühjahr 2017 während einer Veranstaltung in Essen verliehen.

Ein Debütroman kann nur über den Verlag mit Einverständnis des Autors/der Autorin eingereicht werden. Vorschläge und Empfehlungen von Bloggern für „Das Debüt 2016“ sind erwünscht. Die empfohlenen Romane werden von den Organisatoren berücksichtigt und bei den Verlagen angefragt. Zugelassen sind sowohl Print- als auch reine Digitalverlage. Selbstverlage sind von der Einreichung ausgeschlossen. Das Werk muss in deutscher Sprache verfasst sein, Übersetzungen werden nicht berücksichtigt. Der Roman ist bevorzugt als PDF oder EPUB einzureichen. In Ausnahmefällen können zwei gedruckte Exemplare zur Verfügung gestellt werden.

„Das Debüt“ erstellt aus den Einreichungen eine Shortlist. Über den Gewinner entscheiden dann ausschließlich Literaturblogger. Blogger, die als ein Jurymitglied über das beste Romandebüt des Jahres abstimmen wollen, können sich ab sofort formlos noch bis zum 1. Oktober 2016 per E-Mail unter bloggerpreis ÄTT dasdebuet.de anmelden. Teilnehmen können alle Blogger, deren Blog seit mindestens einem Jahr besteht und die dort regelmäßig literaturspezifische Beiträge veröffentlichen. Angemeldete Blogger erhalten eine Jurystimme, für die sie im Gegenzug einen Beitrag zum gewählten Buch auf dem eigenen Blog veröffentlichen müssen (Rezension, Leseeindruck, Begründung…).

Das Bewerbungsformular für Einreichungen finden Sie hier (ausfüllbares Formular, wird leider nicht vom regulären Adobe Reader unterstützt) oder hier (Textdatei). Bitte senden Sie dieses ausgefüllt zusammen mit dem Leseexemplar (möglichst als PDF oder EPUB) an bloggerpreis@dasdebuet.de zurück. (Die Dateien werden von der Redaktion „Das Debüt“ selbstverständlich vertraulich behandelt.)

Nähere Details entnehmen Sie bitte unserer Satzung. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter folgender E-Mail-Adresse: bloggerpreis ÄTT dasbuet.de.<<

Büchnerpreis 2016 = Georg-Büchner-Preis 2016 … an Marcel Beyer

QUELLE: http://www.deutscheakademie.de = Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung

Marcel Beyer

Schriftsteller
Geboren 23.11.1965
Mitglied seit 2009

Georg-Büchner-Preis 2016
Laudatio von Anke te Heesen
Dankrede von Marcel Beyer
Urkundentext

Seine Texte widmen sich der Vergegenwärtigung deutscher Vergangenheit mit derselben präzisen Hingabe, mit der sie dem Sound der Jetztzeit nachspüren.

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Heinrich Detering
Vizepräsidenten Aris Fioretos, Wolfgang Klein, Gustav Seibt, Beisitzer László Földényi, Michael Hagner, Felicitas Hoppe, Per Øhrgaard, Ilma Rakusa, Nike Wagner

 

Deutsche Akademie
für Sprache und Dichtung

Glückert-Haus
Alexandraweg 23
64287 Darmstadt

Telefon: +49 (0)6151 4092-0

PREISTRÄGER SEIT 1974. (Der erste wurde bereits 1923 verliehen.)

 

  • 1974: Hermann Kesten (1900–1996)
  • 1975: Manès Sperber (1905–1984)
  • 1976: Heinz Piontek (1925–2003)
  • 1977: Reiner Kunze (* 1933)
  • 1978: Hermann Lenz (1913–1998)
  • 1979: Ernst Meister (1911–1979), postum
  • 1980: Christa Wolf (1929–2011)
  • 1981: Martin Walser (* 1927)
  • 1982: Peter Weiss (1916–1982), postum
  • 1983: Wolfdietrich Schnurre (1920–1989)
  • 1984: Ernst Jandl (1925–2000)
  • 1985: Heiner Müller (1929–1995)
  • 1986: Friedrich Dürrenmatt (1921–1990)
  • 1987: Erich Fried (1921–1988)
  • 1988: Albert Drach (1902–1995)
  • 1989: Botho Strauß (* 1944)
  • 1990: Tankred Dorst (* 1925)
  • 1991: Wolf Biermann (* 1936)
  • 1992: George Tabori (1914–2007)
  • 1993: Peter Rühmkorf (1929–2008)
  • 1994: Adolf Muschg (* 1934)
  • 1995: Durs Grünbein (* 1962)
  • 1996: Sarah Kirsch (1935–2013)
  • 1997: H. C. Artmann (1921–2000)
  • 1998: Elfriede Jelinek (* 1946)
  • 1999: Arnold Stadler (* 1954)
  • 2000: Volker Braun (* 1939)
  • 2001: Friederike Mayröcker (* 1924)
  • 2002: Wolfgang Hilbig (1941–2007)
  • 2003: Alexander Kluge (* 1932)
  • 2004: Wilhelm Genazino (* 1943)
  • 2005: Brigitte Kronauer (* 1940)
  • 2006: Oskar Pastior (1927–2006), postum
  • 2007: Martin Mosebach (* 1951)
  • 2008: Josef Winkler (* 1953)
  • 2009: Walter Kappacher (* 1938)
  • 2010: Reinhard Jirgl (* 1953)
  • 2011: Friedrich Christian Delius (* 1943)
  • 2012: Felicitas Hoppe (* 1960)
  • 2013: Sibylle Lewitscharoff (* 1954)
  • 2014: Jürgen Becker (* 1932)
  • 2015: Rainald Goetz (* 1954)
  • 2016: Marcel Beyer (* 1965)

 

HOTLIST 2016 – die 10 als sehr „hot“ gelisteten Bücher vor der End-Auswahl der Preisträger

Die Schluss-iste der >>10 beispielhaftesten Bücher aus unabhängigen deutschsprachigen Verlagen<<:  Am 21. Oktober werden die Preisträger in Frankfurt verkündet. Hauptpreis: 5.000 €.

Die Hotlist 2016 (Verlage alphabetisch A aufwärts):

Arco Verlag, D-42103 Wuppertal, auch Wien
Debora Vogel: Die Geometrie des Verzichts, Gedichte, Montagen, Essays, Briefe

Assoziation A, 10961 Berlin und 22765 Hamburg
Nina Schulz / Elisabeth Mena Urbitsch: Spiel auf Zeit, NS-Verfolgte und ihre Kämpfe um Anerkennung und Entschädigung

bilgerverlag, CH-8005 Zürich
Hernán Ronsino: Lumbre

binooki, D-10777 Berlin
Oğuz Atay:
Die Haltlosen

Folio Verlag, A-1050 Wien und auch Bozen
Goran Vojnović: Vaters Land

Guggolz Verlag, D-10829 Berlin
James Leslie Mitchell: Szenen aus Schottland, Erzählungen und Essays

Louisoder Verlag, D-80469 München
Rabih Alameddine: Eine überflüssige Frau

Open House Verlag, D-04107 Leipzig
Ingvild H. Rishøi:
Winternovellen

Septime Verlag, A-1050 Wien
Rodrigo Rey Rosa: Die Gehörlosen

Waldgut Verlag, CH-8500 Frauenfeld
Yves Rechsteiner: Und dann fängt die Vergangenheit an, Erzählungen

Die Verlage, deren Bücher auf die Hotlist 2016 gewählt wurden, haben jetzt die Chance auf die Verlagspreise der Hotlist, die während der Frankfurter Buchmesse, am Freitag, 21. Oktober 2016, um 21 Uhr im Literaturhaus Frankfurt verliehen werden.

Der Hauptpreis ist mit 5000 Euro dotiert und würdigt die verlegerische Leistung. Das gilt ebenso für den zusätzlich verliehenen Melusine-Huss-Preis, der mit einem Druckgutschein im Wert von 4000 Euro dotiert ist, gestiftet von der österreichischen Druckerei Theiss.

Jury 2016: Martin Bruch (Leiter Literaturbüro Freiburg), Birgit Fritsch Bauer (Lektorin und Kunsthistorikerin, Zürich), Stephanie von Harrach (Ressortleitung Literatur Stadt Zürich, Übersetzerin, Zürich), Anja Hirsch (Literaturkritikerin, Unna), Anton Thuswaldner (Literaturkritiker, Salzburg).

Verein der Hotlist

Ackerstraße 20

40233 Düsseldorf

Tel.: 0211 / 87 54 28 34

Fax: 0211 / 41 60 72 71

kontakt ÄTT vereinderhotlist.de

http://www.vereinderhotlist.de