Faruq Mirahmadi wird am 31.3.2017 in Hamburg eine Lesung geben

Faruq Mirahmadi ist ein Afghane, hat mittlerweile den Deutschen Pass, schreibt nun auch auf Deutsch, was nicht seine Muttersprache ist. Großgeworden ist er mit Paschtu, also Paschtunisch, einer indogermanischen Sprache, die man in Afghanistan und Pakistan vorfindet.

Dennoch schrieb er (in Hamburg) nun einen poetischen Roman in eben dieser fremden Sprache Deutsch fertig. Das Ergebnis ist überraschend.

Jetzt wird es in Hamburg aus diesem auf Deutsch verfassten Roman über Afghanistan eine Lesung geben: 31.3.2017, Ort: Museumsshop Kunstgenuss, 20 Uhr. Hegestieg 14.

In dem Roman, der Afghanistan vielseitig ausleuchtet, entflammt die Beziehung von Schabo, die beim Khan als Dienstmädchen Arbeit findet, und Suhrab, dem Sohn des Khans, zu einer großen Liebe. Nach den herrschenden Sitten und Gebräuchen im Dorf sind solche Gefühle jedoch vollkommen inakzeptabel, und so muss ihre Liebe geheim bleiben.
Die alte Burgruine Bala Chana, ein mysteriöser, gespenstiger Ort, wird zu ihrem geheimen Palast der Liebe.

Dann aber soll Suhrab auf einmal die Heimat für einige Jahre verlassen, um in Kabul ausgebildet zu werden. Was aber wird nun aus der Liebe? Was aus seiner Schabo? Wie reagiert man im Dorf auf das große Geheimnis der beiden, wenn es auf einmal bekannt wird? Schabo und Suhrab ist ein berührender, spannender Roman über die großen und reinen Gefühle von zwei jungen Menschen, die es wagen, mit den alten Traditionen zu brechen.
Wir erleben die ganze Vielfalt einer widersprüchlichen und sich wandelnden afghanischen Gesellschaft in den 50er, 60er und 70er Jahren und das Aufbegehren von beeindruckenden Individuen.
Schabo und Suhrab ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern zugleich auch eine Anklage.

Der in Hamburg lebende afghanische Autor Faruq Mirahmadi hat diese Geschichte einzigartig wundervoll auf Deutsch niedergeschrieben. Dadurch gewinnt die Schilderung dieser Liebe eine zusätzliche und besondere Note. – Aber was wird aus dem Paar? Darf es seine Liebe leben und vollenden? Oder siegen die sozialen Schranken, Mauern und Dämme?

Roman Ehrlich bekommt Alfred-Döblin-Medaille 2017

QUELLE: http://www.adwmainz.de

Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz

Geschwister-Scholl-Str. 2 | 55131 Mainz

Roman Ehrlich wird für seine bisherigen literarischen Veröffentlichungen, insbesondere ›Urwaldgäste‹, eine Sammlung von Erzählungen, und für seinen Roman ›Das kalte Jahr‹ mit der Alfred Döblin-Medaille der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz ausgezeichnet.

»Sein Erzählen bewegt sich in den Untiefen der Wirklichkeit,« so die Jury, »es erkundet das Unheimliche, das bei ihm frei von jeder Sensation ist. Und ebenso leuchtet er tastend, fragend, vorwärts denkend und mit minutiöser Sorgfalt das Banale aus. Seine verschachtelten Montagen über Auswanderer, Naturkatastrophen, Gewaltausbrüche und das alltägliche Staunen führen die Leser an Orte der absoluten Einsamkeit. Sie lassen das Erzählte in einer kunstvoll austarierten Schwebe, in Schrecken und Schönheit.«

Die Medaille wird am Dienstag, den 14. März 2017, 18 Uhr, in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur mit einem Grußwort von Staatsminister Konrad Wolf verliehen. Die Laudatio auf den Preisträger hält der Dramatiker, Lyriker und Hörspielautor Wolfram Lotz.

Roman Ehrlich, 1983 geboren, wuchs in Neuburg an der Donau auf. Er studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und an der Freien Universität Berlin. Er war u.a. Finalist beim 19. open mike und nahm 2013 am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. Sein Debüt gab er mit dem Roman ›Das kalte Jahr‹ 2013, 2014 folgten die Erzählungen ›Urwaldgäste‹ (beide DuMont). Im März 2017 erscheinen ›Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens‹ im S. Fischer Verlag und das ›Theater des Krieges‹ (zusammen mit Michael Disque) bei Spectorbooks in Leipzig. Roman Ehrlich wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, 2011 nahm er an der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin teil; neben einem Stipendium an der Villa Aurora in Los Angeles 2015, erhielt er 2014 den Bremer Literaturpreis (Förderpreis) und den Robert Walser-Preis 2014, sowie 2016 den Ernst Toller-Preis.

Mit der Alfred Döblin-Medaille würdigt die Akademie Autoren für deren erste vielversprechende Veröffentlichungen und ihr bisheriges gesamtes literarisches Wirken. Der Preis ist mit 3.000,- € dotiert. Der Preisträger hat das Vorschlagsrecht für den kommenden Preisträger oder die kommende Preisträgerin in der Form, dass die Akademie drei Vorschläge erwartet, unter denen eine Jury anschließend eine/n Preisträger/in auswählt. Bisherige Preisträger waren 2014 Martin Kordić und 2015 Matthias Nawrat. Mit der Auszeichnung wird an einen der Mitbegründer der Akademie der Wissenschaften und der Literatur erinnert – an Alfred Döblin, dem die Akademie 1949 die Einrichtung einer Klasse der Literatur zu verdanken hat. Der Preis wurde ermöglicht durch eine testamentarische Stiftung des Ehepaares Prof. Dipl.-Ing. Georg und Dr. Margarete Martz.

Die Preisverleihung ist öffentlich, Presse und Interessierte sind herzlich eingeladen.

Solinger Autorin Gudrun Tossing im Februar 2017 erneut im Literaturhaus

Die Solinger Autorin Gudrun Tossing wird am 6.2.2017 // 19:30 Uhr im Literaturhaus Wuppertal im Rahmen einer Werkstattlesung aus einem Roman-Maunskript (vor)lesen.

Moderation: Safeta Obhodjas

Weitere lesende Autoren sind  Falk Andreas Funke und Arne Ulbricht.

Bei Tossing geht es um ein bislang unveröffentliches Romanmanuskript unter dem Titel „Fern-Endlichkeit“.

Tossing hat schon die Erzählungen und Kurzgeschichten aus den USA veröffentlicht: 3 Bände, die unter dem Sammelbegriff „Tossing Tales“ firmieren: KURZTITEL sind a) FISH TALES b) GOLD TALES c) PINK TALES.

Das Werk der FISH TALES wurde auch schon ins Englische, genauer: ins Amerikanische Englisch, übersetzt:

>>FISH TALES
& COYOTE STORIES
Two Germans in the Wild, Wild West<<

Außerdem stammt aus der Feder von Tossing ein dicker USA-Roman, den sie unter Pseudonym veröffentlicht hat. (410 Seiten). Zudem veröffentlichte sie unter Pseudonym im November 2016 den Fuerteventura-Roman „Stark-Sturm“, eine Hommage an Camus und seinen Roman „Der Fremde“.

 

Büchnerpreis 2016 = Georg-Büchner-Preis 2016 … an Marcel Beyer

QUELLE: http://www.deutscheakademie.de = Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung

Marcel Beyer

Schriftsteller
Geboren 23.11.1965
Mitglied seit 2009

Georg-Büchner-Preis 2016
Laudatio von Anke te Heesen
Dankrede von Marcel Beyer
Urkundentext

Seine Texte widmen sich der Vergegenwärtigung deutscher Vergangenheit mit derselben präzisen Hingabe, mit der sie dem Sound der Jetztzeit nachspüren.

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Heinrich Detering
Vizepräsidenten Aris Fioretos, Wolfgang Klein, Gustav Seibt, Beisitzer László Földényi, Michael Hagner, Felicitas Hoppe, Per Øhrgaard, Ilma Rakusa, Nike Wagner

 

Deutsche Akademie
für Sprache und Dichtung

Glückert-Haus
Alexandraweg 23
64287 Darmstadt

Telefon: +49 (0)6151 4092-0

PREISTRÄGER SEIT 1974. (Der erste wurde bereits 1923 verliehen.)

 

  • 1974: Hermann Kesten (1900–1996)
  • 1975: Manès Sperber (1905–1984)
  • 1976: Heinz Piontek (1925–2003)
  • 1977: Reiner Kunze (* 1933)
  • 1978: Hermann Lenz (1913–1998)
  • 1979: Ernst Meister (1911–1979), postum
  • 1980: Christa Wolf (1929–2011)
  • 1981: Martin Walser (* 1927)
  • 1982: Peter Weiss (1916–1982), postum
  • 1983: Wolfdietrich Schnurre (1920–1989)
  • 1984: Ernst Jandl (1925–2000)
  • 1985: Heiner Müller (1929–1995)
  • 1986: Friedrich Dürrenmatt (1921–1990)
  • 1987: Erich Fried (1921–1988)
  • 1988: Albert Drach (1902–1995)
  • 1989: Botho Strauß (* 1944)
  • 1990: Tankred Dorst (* 1925)
  • 1991: Wolf Biermann (* 1936)
  • 1992: George Tabori (1914–2007)
  • 1993: Peter Rühmkorf (1929–2008)
  • 1994: Adolf Muschg (* 1934)
  • 1995: Durs Grünbein (* 1962)
  • 1996: Sarah Kirsch (1935–2013)
  • 1997: H. C. Artmann (1921–2000)
  • 1998: Elfriede Jelinek (* 1946)
  • 1999: Arnold Stadler (* 1954)
  • 2000: Volker Braun (* 1939)
  • 2001: Friederike Mayröcker (* 1924)
  • 2002: Wolfgang Hilbig (1941–2007)
  • 2003: Alexander Kluge (* 1932)
  • 2004: Wilhelm Genazino (* 1943)
  • 2005: Brigitte Kronauer (* 1940)
  • 2006: Oskar Pastior (1927–2006), postum
  • 2007: Martin Mosebach (* 1951)
  • 2008: Josef Winkler (* 1953)
  • 2009: Walter Kappacher (* 1938)
  • 2010: Reinhard Jirgl (* 1953)
  • 2011: Friedrich Christian Delius (* 1943)
  • 2012: Felicitas Hoppe (* 1960)
  • 2013: Sibylle Lewitscharoff (* 1954)
  • 2014: Jürgen Becker (* 1932)
  • 2015: Rainald Goetz (* 1954)
  • 2016: Marcel Beyer (* 1965)

 

Deutscher Buchpreis 2016 an Bodo Kirchhoff

Preisträger 2016

Widerfahrnis

INHALT KURZ: Reither, bis vor kurzem Verleger in einer Großstadt, nun in einem idyllischen Tal am Alpenrand, erhält überraschend abendlichen Besuch. In sein Leben tritt Leonie Palm, zuletzt Besitzerin eines Hutgeschäfts. Sie hat ihren Laden geschlossen, weil es der Zeit an Hutgesichtern fehlt, und er seinen Verlag, weil es zunehmend mehr Schreibende als Lesende gibt. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise ohne Ziel, die sie nach Sizilien führt. Unterwegs teilen sie Geschichten aus ihrer Vergangenheit und lassen die Zukunft neu auf sich zukommen. Dabei begegnet ihnen ein Mädchen, das sich ihnen stumm anschließt.

Begründung der Jury

„Bodo Kirchhoff erzählt vom unerhörten Aufbruch zweier Menschen, die kein Ziel, nur eine Richtung haben – den Süden. Es treibt sie die alte Sehnsucht nach der Liebe, nach Rotwein, Italien, einem späten Abenteuer. Als sie eine junge Streunerin auflesen, begegnen sie den elementaren Themen ihrer Vergangenheit wieder: Verlust, Elternschaft, radikaler Neuanfang. Kirchhoff gelingt es, in einem dichten Erzählgeflecht die großen Motive seines literarischen Werks auf kleinem Raum zu verhandeln. Gleichzeitig erzählt er von unserer Gegenwart und davon, wie zwei melancholische Glückssucher den Menschen begegnen, die in der Jetztzeit den umgekehrten Weg von Süden nach Norden antreten. Kirchhoffs >Widerfahrnis< ist ein vielschichtiger Text, der auf meisterhafte Weise existentielle Fragen des Privaten und des Politischen miteinander verwebt und den Leser ins Offene entlässt.“

 

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Frankfurter Verlagsanstalt (1. September 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3627002288
  • ISBN-13: 978-3627002282

 

Bio und Bibliografie Bob Dylan Nobelpreis 2016 = Biobibliografie

QUELLE: „The Nobel Prize in Literature 2016 – Bio-bibliography“. Nobelprize.org. Nobel Media AB 2014. Web. 13 Oct 2016. http://www.nobelprize.org/nobel_prizes/literature/laureates/2016/bio-bibl.html

Biobibliographical Notes

Bob Dylan was born on May 24, 1941 in Duluth, Minnesota. He grew up in a Jewish middle-class family in the city of Hibbing. As a teenager he played in various bands and with time his interest in music deepened, with a particular passion for American folk music and blues. One of his idols was the folk singer Woody Guthrie. He was also influenced by the early authors of the Beat Generation, as well as by modernist poets.

Dylan moved to New York in 1961 and began to perform in clubs and cafés in Greenwich Village. He met the record producer John Hammond with whom he signed a contract for his debut album, called Bob Dylan (1962). In the following years he recorded a number of albums which have had a tremendous impact on popular music: Bringing It All Back Home and Highway 61 Revisited in 1965, Blonde On Blonde in 1966 and Blood On The Tracks in 1975. His productivity continued in the following decades, resulting in masterpieces like Oh Mercy (1989), Time Out Of Mind (1997) and Modern Times (2006).

Dylan’s tours in 1965 and 1966 attracted a lot of attention. For a period he was accompanied by film maker D. A. Pennebaker, who documented life around the stage in what would come to be the movie Dont Look Back (1967). Dylan has recorded a large number of albums revolving around topics like the social conditions of man, religion, politics and love. The lyrics have continuously been published in new editions, under the title Lyrics. As an artist, he is strikingly versatile; he has been active as painter, actor and scriptwriter.

Besides his large production of albums, Dylan has published experimental work like Tarantula (1971) and the collection Writings and Drawings (1973). He has written the autobiography Chronicles (2004), which depicts memories from the early years in New York and which provides glimpses of his life at the center of popular culture. Since the late 1980s, Bob Dylan has toured persistently, an undertaking called the “Never-Ending Tour”. Dylan has the status of an icon. His influence on contemporary music is profound, and he is the object of a steady stream of secondary literature.

Bibliography – a selection

Works in English

Bob Dylan Song Book. – New York : M. Witmark, 1965

Bob Dylan Himself : His Words, His Music. – London : Duchess, 1965

Bob Dylan : A Collection. – New York : M. Witmark, 1966

Bob Dylan : The Original. – Warner Bros.- Seven Arts Music, 1968

Tarantula. – New York : Macmillan, 1971

Poem to Joanie / with an introduction by A. J. Weberman. – London : Aloes Seola, 1971

Writings and Drawings. – New York : Knopf, 1973

The Songs of Bob Dylan : From 1966 through 1975. – New York : Knopf, 1976

Lyrics, 19621985. – New York : Knopf, 1985

Bob Dylan Anthology. – New York : Amsco, 1990

Drawn Blank. – New York : Random House, 1994

Lyrics, 19621996. – New York : Villard, 1997

Lyrics, 19621999. – New York : Knopf, 1999

Man Gave Names to All the Animals / illustrated by Scott Menchin. – San Diego, Calif. : Harcourt Brace, 1999

The Definitive Bob Dylan Songbook. – New York : Amsco, 2001

Lyrics : 19622001. – New York : Simon & Schuster, 2004

Chronicles : Volume One. – New York : Simon & Schuster, 2004

Bob Dylan : The Drawn Blank Series / edited by Ingrid Mössinger and Kerstin Drechsel. – New York : Prestel, 2007

Hollywood Foto-Rhetoric : The Lost Manuscript / photographs by Barry Feinstein. – New York : Simon & Schuster, 2008

Lyrics / edited by Heinrich Detering. – Stuttgart : Reclam, 2008

Forever Young / illustrated by Paul Rogers. – New York : Atheneum, 2008

Bob Dylan : The Brazil Series. – New York : Prestel, 2010

Man Gave Names to All the Animals / illustrated by Jim Arnosky. – New York : Sterling, 2010

Blowin’ in The Wind / illustrated by Jon J. Muth. – New York : Sterling, 2011

Bob Dylan : The Asia Series. – New York : Gagosian Gallery, 2011

Revisionist Art. – New York : Gagosian Gallery, 2012

Bob Dylan : Face Value / text by John Elderfield. – London : National Portrait Gallery, 2013

If Dogs Run Free / illustrated by Scott Campbell. – New York : Atheneum, 2013

The Lyrics : Since 1962 / edited by Christopher Ricks, Lisa Nemrow and Julie Nemrow. – New York : Simon & Schuster, 2014

If Not for You / illustrated by David Walker . – New York : Atheneum, 2016

Albums

Bob Dylan (1962)
The Freewheelin‘ Bob Dylan (1963)
The Times They Are A-Changin‘ (1964)
Another Side Of Bob Dylan (1964)
Bringing It All Back Home (1965)
Highway 61 Revisited (1965)
Blonde On Blonde (1966)
Bob Dylan’s Greatest Hits (1967)
John Wesley Harding (1968)
Nashville Skyline (1969)
Self Portrait (1970)
New Morning (1970)
Bob Dylan’s Greatest Hits Vol. 2 (1971)
Pat Garrett & Billy The Kid (1973)
Dylan (1973)
Planet Waves (1974)
Before The Flood (1974)
Blood On The Tracks (1975)
The Basement Tapes (1975)
Desire (1976)
Hard Rain (1976)
Street Legal (1978)
Bob Dylan At Budokan (1978)
Slow Train Coming (1979)
Saved (1980)
Shot Of Love (1981)
Infidels (1983)
Real Live (1984)
Empire Burlesque (1985)
Biograph (1985)
Knocked Out Loaded (1986)
Down In The Groove (1988)
Dylan & The Dead (1989)
Oh Mercy (1989)
Under The Red Sky (1990)
The Bootleg Series Vols. 13: Rare And Unreleased 19611991 (1991)
Good As I Been to You (1992)
World Gone Wrong (1993)
Bob Dylan’s Greatest Hits Vol. 3 (1994)
MTV Unplugged (1995)
The Best Of Bob Dylan (1997)
The Songs Of Jimmie Rodgers: A Tribute (1997)
Time Out Of Mind (1997)
The Bootleg Series, Vol. 4: Bob Dylan Live 1966: The ’Royal Albert Hall’ Concert (1998)
The Essential Bob Dylan (2000)
”Love And Theft” (2001)
The Bootleg Series, Vol. 5: Live 1975: The Rolling Thunder Revue (2002)
Masked And Anonymous: The Soundtrack (2003)
Gotta Serve Somebody: The Gospel Songs Of Bob Dylan (2003)
The Bootleg Series, Vol. 6: Live 1964: Concert At Philharmonic Hall (2004)
The Bootleg Series, Vol. 7: No Direction Home: The Soundtrack (2005)
Live At The Gaslight 1962 (2005)
Live At Carnegie Hall 1963 (2005)
Modern Times (2006)
The Traveling Wilburys Collection (2007)
The Bootleg Series, Vol. 8: Tell Tale Signs: Rare And Unreleased, 19892006 (2008)
Together Through Life (2009)
Christmas In The Heart (2009)
The Original Mono Recordings (2010)
The Bootleg Series, Vol. 9: The Witmark Demos: 19621964 (2010)
Good Rockin’ Tonight: The Legacy Of Sun (2011)
Timeless (2011)
Tempest (2012)
The Lost Notebooks Of Hank Williams (2011)
The Bootleg Series, Vol. 10: Another Self Portrait (2013)
The Bootleg Series, Vol. 11: The Basement Tapes Complete (2014)
The Bootleg Series, Vol. 12: The Cutting Edge 19651966 (2015)
Shadows In The Night (2015)
Fallen Angels (2016)

Films

Dont Look Back / D. A. Pennebaker, 1967
Eat the Document / D. A. Pennebaker, Howard Alk, Bob Dylan, 1971
Pat Garrett & Billy The Kid / Sam Peckinpah, 1973
Renaldo & Clara / Bob Dylan, 1978
The Last Waltz / Martin Scorsese, 1978
Hard to Handle / Gillian Armstrong, 1986
Hearts of Fire / Richard Marquand, 1987
Masked and Anonymous / Larry Charles ; written by Bob Dylan and Larry Charles, 2003
No Direction Home / Martin Scorsese, 2005
I’m Not There / Todd Haynes, 2007
The Other Side of the Mirror : Bob Dylan Live at the Newport Folk Festival, 19631965. / Murray Lerner, 2007

Works in French

Tarantula / traduit de l’anglais par Dashiell Hedayat. – Paris : C. Bourgois, 1972. – Traduction de: Tarantula

Écrits et dessins : „mars 1962décembre 1970″ / traduit de l’anglais par Robert Louit et Didier Pemerle. – Paris : Seghers, 1975. – Traduction de: Writings and Drawings

Tarantula / traduit de l’anglais par Daniel Bismuth. – Paris : Hachette, 2001. – Traduction de: Tarantula

Chroniques : volume I / traduit de l’anglais par Jean-Luc Piningre. – Paris : Fayard, 2005. – Traduction de: Chronicles : Volume One

Lyrics : chansons, 19622001 / traduit de l’anglais par Robert Louit et Didier Pemerle. – Paris : Fayard, 2008. – Traduction de: Lyrics, 1962-2001

Works in Spanish

Canciones / selección, traducción y prólogo de Eduardo Chamorro. – Madrid : Alberto Corazón, 1971

George Jackson y otras canciones / selección y traducción Antonio Resines. – Madrid : Alberto Corazón, 1972

Escritos, canciones y dibujos / traducción de Carlos Álvarez. – Madrid : R. Aguilera, 1975. – Título original: Writings and Drawings

Tarántula / traducción de Horacio Quinto. – Barcelona : Producciones Editoriales, 1976. – Título original: Tarantula

Canciones I / traducción de Carlos Álvarez. – Madrid : Fundamentos, 1984

Canciones II / traducción de Carlos Álvarez. – Madrid : Fundamentos, 1985

Bob Dylan : Greatest hits volume 3 : Unplugged / traducción de Alberto Manzano. – Madrid : Celeste, 1993

Tarántula / traducción de Ignacio Renom. – Madrid : Júcar, 1996. – Título original: Tarantula

Del huracán a las tierras altas : escritos y canciones, 19751997 / traducción de Antonio J. Iriarte y Francisco J. García Cubero. – Valencia : Mirada, 1999

Crónicas / traducción de Miquel Izquierdo. – Barcelona : Global Rhythm, 2005. – Título original: Chronicles : Volume One

Tarántula / traducción de Alberto Manzano. – Barcelona : Global Rhythm, 2007. – Título original: Tarantula

Bob Dylan : letras, 19622001 / traducción de Miquel Izquierdo y José Moreno. – Madrid : Global Rhythm : Alfaguara, 2007. – Título original: Lyrics : 1962-2001

Fotorretórica de Hollywood : el manuscrito perdido / fotografías de Barry Feinstein ; traducción de Miquel Izquierdo. – Barcelona : Global Rhythm, 2009. – Título original: Hollywood Foto-Rhetoric

Works in Swedish

Bob Dylan / översättning av Bruno K. Öijer och Eric Fylkeson ; illustrationer av Leif Elggren. – Stockholm : Poesiförlaget i samarbete med Cavefors, 1975

Tarantula / översättning av Görgen Antonsson. – Borås : Galder, 1981. – Originalets titel: Tarantula

Tarantula / översättning av Görgen Antonsson ; efterord av Peter Glas ; afterword by Peter Glas. – Lund : Bakhåll, 1999. – Originalets titel: Tarantula

Memoarer. D. 1 / översättning av Mats Gellerfelt. – Stockholm : Prisma, 2004. – Originalets titel: Chronicles : Volume One

Works in German

Texte und Zeichnungen / übersetzt von Carl Weissner. – Frankfurt am Main : Zweitausendeins, 1975. – Originaltitel: Writings and Drawings

Tarantel = Tarantula / übersetzt von Carl Weissner. – Frankfurt am Main : Zweitausendeins, 1976. – Originaltitel: Tarantula

Songtexte : 19621985 / übersetzt von Carl Weissner und Walter Hartmann. – Frankfurt am Main : Zweitausendeins, 1987. – Originaltitel: Lyrics 1962-1985

Tarantel / übersetzt von Carl Weissner ; herausgegeben von Wolfgang Smejkal. – St. Andrä-Wördern : Hannibal, 1995. – Originaltitel: Tarantula

Lyrics : 19622001 / übersetzt von Gisbert Haefs. – Hamburg : Hoffmann und Campe, 2004. – Originaltitel: Lyrics : 1962 – 2001

Chronicles. Vol. 1 / übersetzt von Kathrin Passig und Gerhard Henschel. – Hamburg : Hoffmann und Campe, 2004. – Originaltitel: Chronicles : Volume One

Lyrics / herausgegeben von Heinrich Detering. – Stuttgart : Reclam, 2008

Further reading

All Across the Telegraph : A Bob Dylan Handbook / edited by Michael Gray and John Bauldie. – London : Sidgwick & Jackson, 1987

Baez, Joan, And a Voice to Sing With : A Memoir. – New York : Summit, 1987

Bauldie, John, Wanted Man : In Search of Bob Dylan. – London : Black Spring Press, 1990

Bob Dylan : Dont Look Back : A Film and Book by D. A. Pennebaker. – New York : Ballantine, 1968

Bob Dylan : ein Kongreß ; Ergebnisse des Internationalen Bob Dylan-Kongresses 2006 in Frankfurt am Main / herausgegeben von Axel Honneth … – Frankfurt am Main : Suhrkamp, 2007

Bob Dylan : A Retrospective / edited by Craig MacGregor. – New York : William Morrow, 1972

The Bob Dylan Companion: Four Decades of Commentary / edited by Carl Benson. – New York : Schirmer, 1998

Bob Dylan In His Own Words / compiled by Barry Miles ; edited by Pearce Marchbanks. – New York : Quick Fox, 1978

Braad Thomsen, Christian & Schnack, Asger, Bob Dylan : en guide til hans plader. – København : Høst & Søn, 1998

Bream, Jon, Dylan Disc by Disc. / introductions to the albums and liner notes by Richie Unterberger. – Minneapolis : Voyageur Press, 2015

The Cambridge Companion to Bob Dylan / edited by Kevin J. H. Dettmar. – Cambridge : Cambridge University Press, 2009

Dalton, David, Det är inte mig ni söker : jakten på Bob Dylan / översättning av Christian Ekvall. – Västerås : Ica, 2013. Orig. titel: Who Is That Man?

Detering, Heinrich, Bob Dylan / översättning av Jim Jakobsson. – Göteborg : Daidalos, 2008

Detering, Heinrich, Die Stimmen aus der Unterwelt : Bob Dylans Mysterienspiele. – München : Beck, 2016

Do You Mr Jones? : Bob Dylan with the Poets and Professors / edited by Neil Corcoran. – London : Chatto & Windus, 2002

Dylan, Bob, Younger Than That Now : The Collected Interviews with Bob Dylan. – New York : Thunder’s Mouth Press, 2004

Dylan on Dylan : The Essential Interviews / edited by Jonathan Cott. – London : Hodder & Stoughton, 2006

Dylan par Dylan : interviews 19622004 / édition établie par Jonathan Cott ; traduit de l’anglais par Denis Griesmar. – Paris : Bartillat, 2007. – Traduction de: Bob Dylan : The Essential Interviews

Dylan sobre Dylan : 31 entrevistas memorables / edición a cargo de Jonathan Cott ; traducción de Miquel Izquierdo. – Barcelona : Global Rhythm, 2008. – Traducción de: Dylan on Dylan : The Essential Interviews

Gray, Michael, The Bob Dylan Encyclopedia. – New York : Continuum, 2006 ; updated and revised version, 2008

Gray, Michael, Song and Dance Man III : The Art of Bob Dylan. – London : Cassell, 2000 [Revised version of: Song & Dance Man : The Art of Bob Dylan. – London : Hart-Davis, MacGibbon, 1972]

Harvey, Todd, The Formative Dylan : Transmission and Stylistic Influences 19611963. – Lanham, Md. : Scarecrow Press, 2001

Havers, Franz W., Bob Dylans surrealistische Songpoesie ; Thesis. – Frankfurt am Main : P. Lang, 1986

Heylin, Clinton, Behind the Shades Revisited. – New York : William Morrow, 2001

Heylin, Clinton, Bob Dylan : Behind the Shades : A Biography. – New York : Summit, 1991

Heylin, Clinton, Bob Dylan : A Life in Stolen Moments : Day by Day 19411995. – New York : Schirmer, 1996

Heylin, Clinton, Bob Dylan : The Recording Sessions 19601994. – New York : St. Martin’s Press, 1995

Heylin, Clinton, Dylan : Mannen, myten, musiken : En biografi / översättning av Håkan Olsson. – Lund : Wiken, 1993. – Originaltitel : Dylan : Behind the Shades

Heylin, Clinton, Revolution in the Air : The Songs of Bob Dylan 19571973. – Chicago IL. : Chicago Review Press, 2009

Heylin, Clinton, Still on the Road : The Songs of Bob Dylan 19742006. – Chicago, IL. : Chicago Review Press, 2010

Holmgren, Ola, Stickspår : Åtta skäl varför Bob Dylan borde tilldelas Nobelpriset i litteratur. – Stockholm : Carlsson, 2016

Holmquist, Göran, Bob Dylan på svenska : Bob Dylans betydelse för svensk musik & litteratur : en studie. – Gammelstad : Hjärnstorm, 1982

Holmquist, Göran, Visa oss vinden! : Bob Dylan i Sverige. – Stockholm : Premium, 2002

Jacobsson, Mats, Dylan i 60talet : tematiken i Bob Dylans sångtexter och dikter 196167. – Lund : Ellerström, 2004

Jørgensen, Karsten, Bob Dylan lexikon / översättning av Thomas Nydahl. – Kristianstad : Accent, 2003. – Originaltitel: Bob Dylan leksikon

Marcus, Greil, Invisible Republic : Bob Dylan’s Basement Tapes. – New York : H. Holt & Co, 1997

Marcus, Greil, Like a Rolling Stone : Bob Dylan at the Crossroads. – London : Faber & Faber, 2006

Margotin, Philippe & Jean-Michel Guesdon, Bob Dylan : la totale : les 492 chansons expliquées. – Vanves : Chêne, 2015

Marshall, Lee, Bob Dylan : The Never Ending Star. – Cambridge : Polity, 2007

Medcalf, Lawrence Donald, The Rhetoric of Bob Dylan, 19631966 ; Thesis. – Indiana University, 1978

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Refractions of Bob Dylan : Cultural Appropriations of an American Icon / edited by Eugen Banauch. – Manchester : Manchester University Press, 2015

Rem, Håvard, Bob Dylan. – Oslo : Gyldendal, 1999

Ricks, Christopher B., Dylan’s Visions of Sin. – London : Viking, 2003

Santelli, Robert, The Bob Dylan Scrapbook : 19561966. – New York : Simon & Schuster, 2005

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Scobie, Stephen, Alias Bob Dylan. – Red Deer, Alta. : Red Deer College Press, 1991

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Shelton, Robert, No Direction Home : The Life and Music of Bob Dylan. – New York : Beech Tree, 1986 ; revised edition: Milwaukee : Backbeat, 2011

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Sounes, Howard, Dylan, Dylan, Dylan : biografin / översättning av Hans Björkegren. – Stockholm : Norstedt, 2001. – Orig. titel: Down the Highway : The Life of Bob Dylan

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Trager, Oliver, Keys to the Rain : The Definitive Bob Dylan Encyclopedia. – New York : Billboard, 2004

Wilentz, Sean, Bob Dylan in America. – New York : Doubleday, 2010

Williams, Paul, Performing Artist : The Music of Bob Dylan. – Novato, Calif. : Underwood-Miller, 1990

Williams, Paul, Performing Artist 19601973 : The Early Years. – Novato, Calif. : Underwood-Miller, 1991

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Williams, Paul, Performing Artist 19861990 & Beyond : Mind Out Of Time. – London : Omnibus, 2004

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Young, Izzy, The Conscience of the Folk Revival : The Writings of Israel ”Izzy” Young / edited by Scott Barretta. – Lanham, Md. : Scarecrow Press, 2013

The Swedish Academy

Bux Herrgost mit seinem Buch AUSLEGUNGSSACHENWARE The Minimal Art Of Covering

Es ist ungewöhnlich. Dieses Buch.

Wieso?

Es wird zu Teilen das Urheberrecht weggegeben.

Nicht für das Buch als Buch, aber doch für die Einzelseiten, die der Künstler erstellt hat.

>SPEZIELLER HINWEIS: Es dürfen Seiten aus dem Buch als einzelne (lose) Seiten kopiert und dann ausgelegt werden. Dafür erteilen der Verlag und der Künstler Bux Herrgost ihre ausdrückliche Genehmigung.<<

So also: Die Leser und User, die Leserinnen und Userinnen des Buches sollen mit diesem „arbeiten“, also selber in den künstlerischen Prozess eingreifen, nein, sogar die Schaffenden des Gesamtwerkes sein.

Bux Herrgost hat hier eine Konzeption vorgelegt, deren Auslegung die Sache derer ist, die sich mit diesem Kunstwerk als Buch zu befassen haben. Der Künstler hat 46 Punkte nummeriert. Blatt für Blatt. So sind 46 Blätter entstanden, auf welchen jeweils einer von den 46 Punkten nummeriert ist. Über die Gesamtzahl der Punkte schweigt Herrgost sich ansonsten aus, aber wir können dank seiner Nummerierung selber zählen. Die Gruppe 47 kann es also nicht sein. § 46 des StGB? Oder der 46er vom Bundeswahlgesetz? Die Figur der Freiheitsstatue in Metern? Quersumme 10? – Seine hier vorliegende Arbeit handelt von der Aktion … und der Rezeption … auch von der Interpretation … eines Kunst-Werkes.

Bux Herrgost wurde 1972 in Münster geboren, hat dann in Düsseldorf und Leverkusen gewohnt und als Vermesssungstechniker gearbeitet, bevor er nach Berlin gezogen ist. Er ist derzeit ein klassischer Jobber. Solange er von der Kunst nicht leben kann, widmet er sich dem Leben als solchem. Kunst ist für ihn ein zusätzliches Spiel.

Bux Herrgost AUSLEGUNGSSACHENWARE The Minimal Art Of Covering ISBN 9783939832904

Schriftsteller und DDR-Funktionär Hermann Kant gestorben

dpa meldet: Er starb im Alter von 90 Jahren in einem Krankenhaus in Mecklenburg-Vorpommern. Quelle: Verlegerin Simone Barrientos vom Verlag Kulturmaschinen.

Werke

(nach Wikipedia)

Hermann Kant (2001)
  • Ein bisschen Südsee, Erzählungen, Rütten & Loening, Berlin 1962
    • als dtv-Taschenbuch: München 1970.
  • Die Aula, Roman, 1965
  • In Stockholm, Reisebeschreibung, 1971
  • Das Impressum, Roman, 1972
  • Eine Übertretung, Erzählungen, 1975
  • Der Aufenthalt, Roman, 1977
  • Der dritte Nagel, Erzählungen, 1981
  • Zu den Unterlagen, Publizistik, 1957–1980
  • Krönungstag, Erzählung, 1986
  • Bronzezeit, Erzählungen, 1986
  • Die Summe, Satire, 1987
  • Abspann, Erinnerungen, 1991
  • Kormoran, Roman, 1994
  • Escape. Ein WORD-Spiel, 1995
  • Okarina, Roman, 2002
  • Kino, Roman, 2005
  • Die Sache und die Sachen, Gespräch mit Irmtraud Gutschke, 2007
  • Kennung, Roman, Aufbau, Berlin 2010
  • Lebenslauf. Zweiter Absatz, Aufbau, Berlin 2011
  • Ein strenges Spiel, Kulturmaschinen-Verlag, Ochsenfurt 2015

 

 

Sharon Dodua Otoo hat Bachmann-Preis 2016

QUELLE: bachmann.orf.at, 3.7.2016

Der Ingebor-Bachmann-Preis geht an die in Berlin lebende britische Autorin Sharon Dodua Otoo für ihren Text „Herr Gröttrup setzte sich hin“. Der Kelag-Preis geht an den Schweizer Dieter Zwicky, Julia Wolf gewann den 3sat-Preis, das Publikum stimmte für Stefanie Sargnagel.

Sandra Kegel hielt die Laudatio für Sharon Dodua Otoo, nannte den Text eine charmante, unangestrengte Satire über deutschen Alltag, das Ei übernimmt am Frühstückstisch die Geschichte. Ein feiner Humor der Verunsicherung eines Physikers, der glaubt, die Welt sei eine Versuchsanordnung. Die Klagenfurter Bürgermeisterin Maria Luise Mathiaschitz überreichte den Bachmann-Preis und nannte Otoo „eine neue Stimme in einer neuen Gesellschaft“.

Zwicky bekommt den Kelag-Preis

Der Kelag-Preis geht an den Schweizer Dieter Zwicky für den Text „Los Alamos ist winzig“ Er trat bereits 2007 zum Bachmann-Preis an. Juri Steiner als Laudator sagte, er würde gerne mit Dieter Zwicky auf der berühmten einsame Insel. Das leben bestehe aus Wundern und Phantasie, könne keine Wahrheit sein. Wir leben auf einer Insel und spüren dort einen Tropfen Einsamkeit. Er nannte Zwicky einen Magier. „Wir sind nicht verdutzt, sondern verwzickt“.

3sat-Preis an Julia Wolf

Die deutsche Autorin Julia Wolf gewann den 3sat-Preis für den Text „WALTER NOWAK BLEIBT LIEGEN“ über einen alten Mann, der im Schwimmbad stürzt und verletzt auf Hilfe wartet. Währenddessen denkt er über sein Leben nach. Hubert Winkels sagte in der Laudatio, es herrsche große Freude. Es gibt Texte, die man braucht, die durch öftere Lektüre tiefer werden. So wurde der Text über Genderprobleme immer komplexer, im Sinne von Ingeborg Bachmann.

Publikumspreis an Stefanie Sargnagel

Die Wienerin Stefanie Sargnagel, die von Jurorin Sandra Kegel nach Klagenfurt eingeladen wurde, dürfte mit dem Vortrag als erste Autorin am ersten Lesetag, bei den Zuschauern wohl einen besonderen Eindruck hinterlassen haben. Sie schildert darin als Ich-Erzählerin, wie sie einen Wintertag am Eislaufplatz, in einem Beisl und beim Bachmann-Text-Schreiben verbringt, gekrönt von einem Teller Nudeln im Möbelhaus, weshalb sie für den Text den Titel „Penne vom Kika“ auswählte.

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2016 an Carolin Emcke

QUELLE: Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V., Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 24.6.2016

>> In der Begründung des Stiftungsrats heißt es: „Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verleiht der Börsenverein im Jahr 2016 an Carolin Emcke und ehrt damit die Journalistin und Publizistin, die mit ihren Büchern, Artikeln und Reden einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Dialog und zum Frieden leistet. Ihre Aufmerksamkeit gilt dabei besonders jenen Momenten, Situationen und Themen, in denen das Gespräch abzubrechen droht, ja nicht mehr möglich erscheint. Carolin Emcke setzt sich schwierigen Lebensbedingungen aus und beschreibt – vor allem in ihren Essays und ihren Berichten aus Kriegsgebieten – auf sehr persönliche und ungeschützte Weise, wie Gewalt, Hass und Sprachlosigkeit Menschen verändern können. Mit analytischer Empathie appelliert sie an das Vermögen aller Beteiligten, zu Verständigung und Austausch zurückzufinden. Das Werk von Carolin Emcke wird somit Vorbild für gesellschaftliches Handeln in einer Zeit, in der politische, religiöse und kulturelle Konflikte den Dialog oft nicht mehr zulassen. Sie beweist, dass er möglich ist, und ihr Werk mahnt, dass wir uns dieser Aufgabe stellen müssen.“

Carolin Emcke, geboren am 18. August 1967 in Mülheim an der Ruhr, lebt als freie Publizistin in Berlin. Sie studierte ab 1987 Philosophie, Politik und Geschichte in London, Frankfurt am Main und an der Harvard University. Ihre Doktorarbeit „Kollektive Identitäten. Sozialphilosophische Grundlagen“ wurde 2000 im Campus Verlag veröffentlicht.

Von 1998 bis 2006 arbeitete Carolin Emcke als festangestellte Redakteurin beim Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL. Ab 1999 bereiste sie als Auslandsredakteurin zahlreiche Krisenregionen und berichtete unter anderem aus dem Kosovo, Afghanistan, Pakistan, Irak und dem Gaza-Streifen. Aus den Briefen, die sie zwischen 1999 und 2003 an ihre Freunde schrieb, entstand 2004 ihr erstes Buch „Von den Kriegen – Briefe an Freunde“ (S. Fischer Verlag).

2003 bis 2004 ging Carolin Emcke für ein Jahr als Visiting Lecturer an die Yale University und lehrte unter anderem über „Theorien der Gewalt“. Seit 2004 kuratiert und moderiert sie zudem die monatliche Diskussionsreihe „Streitraum“ an der Berliner Schaubühne. Von 2007 bis 2014 arbeitete sie als freie Autorin für DIE ZEIT und veröffentlichte Reportagen aus dem Irak, Haiti, dem Gazastreifen sowie zahlreiche Essays. Seit Oktober 2014 schreibt sie für die Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung eine wöchentliche Kolumne.

Carolin Emcke wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Lessing-Preis des Freistaats Sachsen (2015), dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay (2014) und dem Theodor-Wolff-Preis (2008). 2010 wurde sie zur Journalistin des Jahres gewählt. Im Oktober 2016 wird mit „Gegen den Hass“ eine essayistische Auseinandersetzung mit dem Rassismus, dem Fanatismus und der Demokratiefeindlichkeit erscheinen.

Weitere Informationen sind abrufbar unter
www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de.

Leipzig / Frankfurt am Main, 24. Juni 2016 <<