Lesung in Kassel. Ida Grass: Hanne greift sich das Leben. 17.6.2014

Die Autorin Ida Grass wird am 17.6.2014, Dienstag, in Kassel eine Lesung geben.

Sie wird aus dem Roman „Hanne greift sich das Leben“ vortragen.

Die Veranstaltung findet um 19:30 Uhr statt, und zwar in der Stadtbibliothek Kassel.

Stadtbibliothek Kassel
Obere Königsstraße 8, 34117 Kassel
Tel 0561-7874013
http://www.stadtbibliothek-kassel.de

Hanne greift sich das Leben
Wenn Frauen zu viel wollen

Ida Grass‘ Roman über eine kontrollierende Frau aus dem Milieu der Rechtsanwaltskanzlei und wie es ihr dann ergeht.

Chefsekretärin Hanne Gellert hat alles im Griff. Sie ist die Büroleiterin des Anwaltes Wolfrodt. Hanne regelt, Hanne lenkt. Gerade auch das Privatleben. Aber irgendwie scheint sie doch an ihre Grenzen zu kommen. Erst als alles auseinanderbricht, erkennt sie, wohin exzessives Kontrollstreben führt.

ISBN 978-3-939832-66-9

Jürgen Becker erhält den Georg-Büchner-Preis 2014 der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung

Der Büchner-Preis 2014 geht an den in Köln lebenden Jürgen Becker. Anbei der Text der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung“ vom 30. Mai 2014, Freitag.

>>Jürgen Becker erhält den Georg-Büchner-Preis 2014

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den mit 50.000 Euro
dotierten Georg-Büchner-Preis 2014 an den Schriftsteller Jürgen Becker.
Der Preis wird am 25. Oktober 2014 in Darmstadt verliehen.

Begründung der Jury

Jürgen Becker ist eine maßgebliche Stimme der zeitgenössischen Poesie, sein Werk hat die deutschsprachige Dichtung über Generationen entscheidend geprägt.
In seinem über Jahrzehnte gewachsenen Werk hat er die Gattungsgrenzen von Lyrik und Prosa beharrlich neu vermessen und verändert. Seine Gedichte leben aus einer sensiblen, sinnlichen, neugierigen Weltzugewandtheit und einer vollendeten, dabei ganz unaufdringlichen Sprachkunst. Bei aller bildlichen Brillanz und aller Lust am leuchtenden Detail der umgebenden Natur erkunden sie stets eine von den Spuren der Geschichte und ihren Katastrophen gezeichnete Landschaft. In Beckers Naturansichten durchdringen sich die Zeiten, Beobachtetes und Erinnertes, Persönliches und Historisches. Seine Gedichte lehren uns eindringlich, unsere Welt und unsere Sprache aufmerksamer wahrzunehmen. Sie geben dem leichthin Übersehenen seine Würde zurück, machen unsere alltäglich erlebte Welt auf neue Weise sichtbar und unvergesslich.

Kurzbiographie

Jürgen Becker, geboren am 10. Juli 1932 in Köln, verbrachte seine Kindheit und Jugend in Köln und Erfurt. 1959 begann er für den WDR zu arbeiten, danach war er für die Verlage Rowohlt und Suhrkamp tätig. Von 1974 bis 1994 leitete Becker die Hörspielredaktion des Deutschlandfunks in Köln. Er ist verheiratet mit der Malerin Rango Bohne und lebt in Köln und Odenthal. Seine ersten Prosabände Felder (1964) und Ränder (1968) machten Becker zunächst als Autor experimenteller Texte bekannt, bevor er als Lyriker hervortrat. Zu seinem umfangreichen, viel beachteten lyrischen Werk gehören unter anderem die frühen Bände Das Ende der Landschaftsmalerei (1974) und In der verbleibenden Zeit (1979), die Erinnerungen an seine ostdeutsche Kindheitslandschaft Foxtrott im Erfurter Stadion (1993), Journal der Wiederholungen (1999) und Dorfrand mit Tankstelle (2007). Zuletzt ist erschienen: Scheunen im Gelände. Gedichte mit Collagen von Rango Bohne (2012).

Jürgen Becker wurde als Lyriker, Hörspiel- und Prosaautor vielfach ausgezeichnet, u.a. erhielt er den Peter-Huchel-Preis (1994), den Uwe-Johnson-Preis (2001), den Hermann-Lenz-Preis (2006) und den Günter-Eich-Preis (2013). Er ist Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Homepage des Autors: http://www.juergen-becker.com
Zu den Veröffentlichungen: http://www.suhrkamp.de/autoren/juergen_becker_263.html

Stand: 30. Mai 2014<<

QUELLE: http://www.deutscheakademie.de/aktuell4.html

Der Tod hat einen Großen ereilt: Gabriel José García Márquez

Der kolumbianische Nobelpreisträger starb am Gründonnerstag in Mexiko-Stadt an (oder auch nach) einem Krebsleiden.

Die Nachricht von seinem Tod kam vor diesem Hintergrund nicht überraschend, seine Familie hatte bestätigt, dass der 87-Jährige an Krebs im Endstadium litt.

Wegen einer schweren Lungenentzündung hatte Gabriel García Márquez mehrere Tage in einem Krankenhaus verbringen müssen.

Er durfte wieder nach Hause, musste aber dort künstlich beatmet werden.

García Márquez hat unter anderem „Hundert Jahre Einsamkeit“ und „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“ verfasst.

Er gilt als meistgelesener Schriftsteller Lateinamerikas. Magischer Realismus, dieser Titulierung und Klassifizierung wird er oft zugeordnet.

n Deutschland erscheinen die Bücher von Gabriel García Márquez im S. Fischer Verlag, bei Kiepenheuer & Witsch sowie bei Der Audio Verlag.

Gabriel José García Márquez (* 6. März 1927 in Aracataca, Kolumbien; † 17. April 2014 in Mexiko-Stadt, Mexiko)

Lesung aus „Die Welle der Angst“ mit Autor Otto von Gehr in Lübeck, 25.4.2014

Am Freitag, 25. April 2014, um 18:30 Uhr wird Otto von Gehr in Lübeck erwartet.

Er kommt zu einer Lesung aus dem Buch „Die Welle der Angst“

DIE WELLE DER ANGST
Meine Flucht aus der DDR
Literarisch-authentischer Bericht

Veranstaltungsort:
Haus der AWO
Lauer Weg 1
23568 Lübeck–Schlutup
Veranstalter: Grenzdokumentationsstätte Lübeck-Schlutup
http://www.grenze-luebeck.de

In dem sowohl streng autobiographischen als auch literarischen Bericht einer Flucht finden wir uns da wieder, wo tausende von Mutigen sich fanden: Im Todesstreifen. »Hauptsache ‚rübermachen!« Das war die Devise. Otto von Gehr beschreibt, wie er als junger Mann – in einer fast schon spontan zu nennenden Wahnsinnsaktion – der DDR den Rücken kehren wollte und sich unter den allergrößten Gefahren letztendlich glücklich nach West-Berlin rettet.

In seine dramatische Schilderung sind (auf dem Weg der Rückblende) wichtige atmosphärische Details über den Alltag der DDR eingeflossen, sodass das Buch sowohl eine aufregende und zudem wahre Geschichte der Flucht enthält … als auch das alltägliche Leben der DDR widerspiegelt, wie es viele in dem Bericht auch wiedererkennen werden.

Wäre Otto von Gehr diese Flucht nicht geglückt, würden wir heute nicht dieses Buch in Händen halten. Seine authentische Geschichte bewegt uns alle – übrigens auch diejenigen, die vielleicht eine relativ sorgenfreie Jugend im Westen genießen durften. Vielleicht war der überaus gefährliche Verlauf dieser Flucht auch ein wesentlicher Grundstein für sein heutiges erfolgreiches Leben.

In dem sowohl streng autobiographischen als auch literarischen Bericht einer Flucht finden wir uns da wieder, wo tausende von Mutigen sich fanden: Im Todesstreifen. »Hauptsache ‚rübermachen!« Das war die Devise. Otto von Gehr beschreibt, wie er als junger Mann – in einer fast schon spontan zu nennenden Wahnsinnsaktion – der DDR den Rücken kehren wollte und sich unter den allergrößten Gefahren letztendlich glücklich nach West-Berlin rettet.

In seine dramatische Schilderung sind (auf dem Weg der Rückblende) wichtige atmosphärische Details über den Alltag der DDR eingeflossen, sodass das Buch sowohl eine aufregende und zudem wahre Geschichte der Flucht enthält … als auch das alltägliche Leben der DDR widerspiegelt, wie es viele in dem Bericht auch wiedererkennen werden.

Wäre Otto von Gehr diese Flucht nicht geglückt, würden wir heute nicht dieses Buch in Händen halten. Seine authentische Geschichte bewegt uns alle – übrigens auch diejenigen, die vielleicht eine relativ sorgenfreie Jugend im Westen genießen durften. Vielleicht war der überaus gefährliche Verlauf dieser Flucht auch ein wesentlicher Grundstein für sein heutiges erfolgreiches Leben.
LINK zum Buch

Otto von Gehr wurde in einer Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern geboren. Neben einer klassischen Berufsausbildung beschäftigte er sich früh mit Judo und diversen Kampfsportarten. Nach seiner Flucht via Berlin (West) ist er wieder in seine Heimatregion zurückgekehrt. Heute ist er vielfältig aktiv, sowohl im Sport als auch in der Gewaltprävention. Unternehmerisch betreibt er zudem einige interessante Projekte.

Martina Graß ist Ida Grass – Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA) schreibt über die Autorin am 5.3.2014

Die Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA) berichtet über die Autorin Ida Grass, die als Martina Graß Anwältin ist. Bettina Fraschke schreibt ein Frauenporträt:

>>Kassels neue literarische Stimme: Romandebüt von Anwältin Martina Graß. Wie wäre es, endlich mal jemandem genau die schlagfertige Antwort um die Ohren zu schleudern, die einem sonst immer erst einige Minuten zu spät einfällt? Die Kasseler Autorin Ida Grass probiert das konsequent – mit ihrer Romanfigur Hanne Gellert. Mit ihrem überzeugenden Frauenporträt „Hanne greift sich das Leben“ setzt die 46-Jährige einen starken Akzent in der regionalen Buchlandschaft.<>>HNA vom 5.3.2014. Seite „KulturKreisKassel“. LINK zu dem Artikel

Geschäftsführer René Strien und Tom Erben verlassen AUFBAU VERLAG

Der Schritt wurde „aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die zukünftige strategische Ausrichtung des Verlages“ einvernehmlich beschlossen, so eine Sprecherin des Verlages letzten Freitag. Schon am 7.2.2014 sollen die neuen Führungspersonen bekanntgegeben werden. Der Aufbau-Verlag hat seinen Sitz am Berliner Moritzplatz. 2008 hatte der Berliner Unternehmer Matthias Koch den Verlag aus der Insolvenz von den Vorgängern übernommen. Zur AUFBAU-Verlagsgruppe gehören u.a. Blumenbar, metrolit, DIE ANDERE BIBLIOTHEK. Offizielle Adresse ist: Aufbau Verlag GmbH & Co. KG, Prinzenstraße 85, 10969 Berlin