Facebook-Seite „Düsseldorf braucht den Stern-Verlag“

Das Buchhaus Stern-Verlag in Düsseldorf wird zum 31.3.2016 schließen. Und das nach 115 Jahren Firmengeschichte.

Das meldete in diesen Tagen die RHEINISCHE POST. U.a. wieder am 21.12.2015.

>… bestätigte Inhaber Klaus Janssen am Freitag auf Anfrage unserer Redaktion. Ob von der Schließung auch das Antiquariat und die Universitätsbuchhandlung betroffen sind, ist offen. „Zurzeit können wir dazu noch keine Auskunft geben“, heißt es aus der Unternehmensleitung. Die Mitarbeiter werden nach Janssens Angaben für den Verlust ihres Arbeitsplatzes auf der Basis eines umfangreichen Sozialplans entschädigt.<<

Auf der Seite „Über uns“ schreibt STERN (STAND 27.1.22015) selber:

>Das Buchhaus und Antiquariat Stern-Verlag bietet auf einer Geschäftsfläche von ca. 8.000 Quadratmetern eine faszinierende Erlebniswelt für Buch- und Medienfreunde, in der sich Tradition und Moderne in selten gewordener Weise verbinden.

Zwischen Friedrichstraße und Talstraße, der Süd-Verlängerung der Königsallee, erstreckt sich diese einzigartige Bücher- und Medienlandschaft mit einem lichtdurchfluteten Forum als attraktivem Mittelpunkt. Wohl erstmalig findet sich hier das Shopping-Center-Konzept in die Fachgeschäftsarchitektur übertragen und mit dem Erlebnisraum eines kunstvollen Wasser-Gartens verbunden, dessen Atmosphäre in die umgebenden Geschosse mit ihren Lese- und Ruhezonen und einem Café ausstrahlt.<<

Die Mayersche an der Königsallee und Thalia in den Düsseldorf Arcaden sind neuere Konkurrenten. Ein nötiger Umbau des jetzigen STERN-Gebäudes erweist sich wohl als zu teuer.

Eine Trauer- und Unterstützer-FACEBOOKSEITE hat am 27.12.2015 gegen 10:10 Uhr schon 3412 Unterstützer. Die Schließung scheint für Düsseldorf wie ein Schock.

https://www.facebook.com/DdorfohneSternVerlag/?fref=ts

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Facebook-Experiment in heftiger Kritik

>>Facebook manipulierte 2012 eine Woche lang den Newsfeed, also die Hauptseite, von 689 003 Nutzern. Bei einer Gruppe wurden positive Inhalte hin und wieder ausgeklammert, bei der anderen Gruppe hingegen negative Beiträge. Diejenigen, die eher negative Beiträge in ihren Hauptkanal gespült bekamen, schrieben auch selbst Negatives – Positives zog gleichermaßen Positives nach sich.<>Facebook selbst rechtfertigte sich mit einem Verweis auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Dort wird erwähnt, dass die Daten auch zu „Forschungszwecken“ verwendet werden können.<<