E-BOOK von Timo Snow erschienen: Marie Malheur

Seit dem 1.2.2016 ist offiziell auch das E-BOOK erschienen, zu „Marie Malheur und das große Mundwerk“, es wird sukzessive auf allen wichtigen Plattformen in und um Deutschland erscheinen. (Das Papierbuch liegt seit 18.1.2016 bereits vor.)

Diese Pechmarie = Marie, diese junge Frau, eine Waise und Ex-Heimbewohnerin zudem, der auch in H-Town irgendwie alles misslingt. »Warum kann ich die Zeit nicht einfach ein paar Stunden zurückdrehen oder anhalten, nur dieses eine Mal?«, so fleht sie. Wieder mal steckt sie voll im Schlamassel – auch jetzt wieder, in diesem überaus schrägen und darüber hinaus so aufwühlend-seltsamen Undergroundroman über »Miss Malheur«.

Die rothaarige Marie hat zweifelsfrei verkackt und ist sich inzwischen darüber im Klaren, dass sie Hilfe braucht. Drogen wie MutterNatur 500 mg und ihr elendiger Job als Zahnarzthelferin in der für sie ganz neuen Stadt – bei dem 1,65-Mann Dr. Zieher (und jener ist gerne im »Stylo« = Etablissement mit diversen »Blind Da- tes« zu Gast) – reißen sie in den Strudel von Begebenheiten, die den Roman zu einem Spiel von so manchen Ups, aber eher sauvielen Downs machen.

Der Bulle Hubertus Knife, zugleich Lover der aufregenden Agathe Look, wird folglich zur Behandlung kommen, dem Marie dann auch mal so richtig „das Maul stopft“: also die Zähne eingipst, bis er den Mund nicht mehr aufbekommt. – Ach, diese Marie: »In jedem gelebten Moment lauert die Gefahr und wartet auf einen Fehler von dir.« So eine Mahnung des Autors aus dem Prolog. Nach diesem wild wirbelnden Roman, der sich in einem vollkommen skurrilen Panoptikum austobt, weiß man sehr genau, warum man „verdammt noch mal“ mehr von »Timo Snow« (des Autors Künstlername) lesen will.

Diese ungewohnte Mischung aus abgedrehtem Humor und zugleich dunkelsten Abgründen des Menschseins ist als Lesestoff wie ein Suchtmittel. Knallharte Dialoge, bisweilen in derber und dennoch dem Leben abgeguckter Sprache, garniert mit dem herumirrenden Junkie Frankie, oder „Schneemann und Zwerg“ (das ist ein Drogen-Designer-Duo namens „ß“), zudem Namen wie Punkt Einsboy, Abfuckboy oder Homeboy, dann der Rockerboss (und Zuhälter) Paddy, ein „Fleischmann“, die Nutte Molly … und dazu so manche dralle Flüche.

 

 

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METROLIT macht voerst keine neuen Bücher, kein neues Programm für Frühjahr 2016

Verlage ||| Pressemeldung

Der zur Aufbau-Gruppe gehörende Metrolit Verlag wird fürs erste kein neues Programm auflegen.

(6. November 2015)

Metrolit stellt seine Programmarbeit erst mal ein

Die Gesellschafter des Verlags (unter ihnen der Aufbau-Eigentümer Matthias Koch, Verleger Peter Graf und Anais Walde) haben beschlossen, so lautet die Mitteilung, für das Frühjahr 2016 kein neues Programm anzukündigen, weil der Verlag die „selbstgesteckten wirtschaftlichen Erwartungen“ trotz zahlreicher Erfolge nicht erfüllen konnte.

Man will die Kreativpause nutzen, um über die Neuausrichtung der Marke nachzudenken.

Im Zuge dieser Entwicklung werde Peter Graf, Mitgesellschafter und bisheriger Verlagsleiter, den Verlag am Ende des Jahres auf eigenen Wunsch verlassen und darüber hinaus seine gemeinsam mit Anais Walde gehaltenen Anteile am Unternehmen abgeben.

Außerdem wolle Graf die Markenrechte an dem Verlag Walde + Graf zurück erwerben.

Matthias Koch dankte Peter Graf, der „den Metrolit Verlag mit aufgebaut und grundlegend geprägt“ hat,  für die „vorbildliche Arbeit“ beim Aufbau des Verlages.

Der „gute Ruf der Marke“ sei eng mit seinem Namen verknüpft.

Alle im Verlag erschienenen Bücher bleiben lieferbar und werden weiterhin vertrieben.