GEWINNER aus ENDAUSWAHL HOTLIST 2019 stehen fest, DIE SIEGER-VERLAGE

Für die Hotlist-Siegerliste standen 30 Kandidaten aus 160 Einsendungen zur Wahl. Eine Besonderheit der Hotlist gegenüber anderen Preisen ist: Ausgezeichnet werden nicht die Autoren, sondern die Verlage.

Das sind die diesjährigen Gewinner:

  • Alibri Verlag (Aschaffenburg): „Tot ohne Gott von Franz Josef Wetz“ (Erzählendes Sachbuch)
  • Berenberg Verlag (Berlin): „Das deutsche Zimmer von Carla Maliandi“ (Roman)
  • Drachenhaus Verlag (Esslingen): „Stadtleben“, herausgegeben von Jing Bartz und Shi Zhanjun (8 Frauen 8 Geschichten)
  • Edition 8 (Zürich): „Der Mann mit der magischen Kamera“ von  Pedro Badrán (Roman)
  • Edition Nautilus (Hamburg): „Das Fortschreiten der Nacht“ von Jakuta Alikavazovic (Roman)
  • Edition Rugerup (Berlin): „Sichel von Ruth Lillegraven“ (Langgedicht)
  • Elif Verlag (Nettetal): „Gedichte erinnern eine Stimme“ von Sigurður Pálsson (Gedichte)
  • Guggolz Verlag (Berlin): „Apoll Besobrasow“ von Boris Poplawski (Roman)
  • Wagenbach (Berlin): „Saison der Wirbelstürme“ von Fernanda Melchor (Roman)
  • weissbooks.w (Frankfurt): „Und andere Formen menschlichen Versagens“ von Lennardt Loß (Roman)

Der Jury gehörten an: Manu Hofstätter (Buchhändlerin und Blog lesefieber.ch, Einigen bei Spiez), Klaus Kowalke (Lessing und Kompanie Buchhandlung, Chemnitz), Bettina Schulte (Kulturredaktion Badische Zeitung, Freiburg i.Br) und Sabine Vogel (Literaturkritikerin, Berlin).

QUELLE: https://www.hotlist-online.com/

 

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8.12.17 IN DÜSSELDORF ÜBERREICHUNG – Erster Verlagspreis des Landes NRW geht an Lilienfeld Verlag Düsseldorf

>>Der mit 20.000 Euro dotierte Preis geht an den Lilienfeld Verlag aus Düsseldorf. Das Land Nordrhein-Westfalen vergibt die Auszeichnung gemeinsam mit der Regionalgeschäftsstelle NRW des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V.

Mit der Verleihung des Verlagspreises soll der Beitrag unabhängiger, literarischer Verlage in Nordrhein-Westfalen zur kulturellen Vielfalt im Land gewürdigt und unterstützt werden. „Verlage mit einem dezidiert literarischen oder künstlerischen Programm wie Lilienfeld sind eine unverzichtbare Säule der literarischen Landschaft. Mit dem Verlagspreis wollen wir genau darauf aufmerksam machen“, sagte Ministerin Pfeiffer-Poensgen.

Rund 40 Verlage hatten sich um den Preis beworben, zehn wurden von der Jury für die Endrunde ausgewählt: Becker Joest Volk Verlag (Hilden), Cass Verlag (Löhne), Droste Verlag (Düsseldorf), Hörbuchverlag Headroom Sound Production (Köln), Kleinheinrich Verlag (Münster), Peter Hammer Verlag (Wuppertal), parasitenpresse (Köln), Rigodon Verlag (Essen), Rimbaud Verlag (Aachen), Weidle Verlag (Bonn) und der Lilienfeld Verlag.

Ihre Entscheidung für den Lilienfeld Verlag begründet die Jury unter anderem damit, dass es dem 2006 gegründeten Unternehmen auf hervorragende Weise gelungen sei, im Laufe seines zehnjährigen Bestehens in der Literaturlandschaft NRW ein eigenständiges literarisches Profil zu entwickeln.

Der 2006 von Viola Eckelt und Axel von Ernst gegründete Verlag hat sich das Motto „ausgraben, bewahren, wieder entdecken“ gegeben. Den Verlag zeichnet eine breit gefächerte Angebotspalette aus, die von weltliterarischen Klassikern bis zur neuesten Literatur reicht. Der Verlag macht zu Unrecht vergessene Schätze der Literatur wieder zugänglich, verlegt aber auch aktuelle Titel und bezieht Übersetzungen mit ein. Ob historische Zeugnisse, zeitgeschichtliche Funde, Seltenes aus anderen Ländern und in den Hintergrund geratene deutsche Autorinnen und Autoren, weltliterarische Klassiker oder sogar neueste Literatur – seit zehn Jahren gräbt Lilienfeld aus, bewahrt und entdeckt.

Der Verlag ist dabei aus Sicht der Jury sehr gut in der Literaturszene vernetzt und hat von Anfang an Wert auch auf eine hohe Qualität bei der Gestaltung der Bucheinbände und der Ausstattung der Titel gelegt. Über ihr eigenes unternehmerisches Tun hinaus engagieren sich die Inhaber des Verlags außerdem für die „Hotlist der unabhängigen Verlage“ und setzen sich damit aktiv für die Branche ein.<<

QUELLE: Kunststiftung NRW