Autor Maik Torfstecher alias Otto von Gehr LIVE im WDR-Fernsehen 9.11.2014

9. November 2014, Sonntag, 11.00 – 12.25 Uhr: Fernseh-LIVE-Auftritt beim WDR-Fernsehen

von MAIK TORFSTECHER als Diskussions-Gast in der
Sendung „West ART Talk“
11.00 – 12.25 Uhr

Holger Noltze: Moderator

Gäste:
Maik Torfstecher = Otto von Gehr
Angela Elis
Dirk Laabs
Stephanie Maiwald
Lutz Rathenow

>>Die Mauer ist gefallen: Willkommen in der neuen Heimat?<<

www1.wdr.de/fernsehen/kultur/west-art-talk/sendungen/westarttalkuebersicht156.html

Homepage-LINK zur Sendung
aus dem WDR-Funkhaus in Köln-Mitte (Vierscheibenhaus),
Appellhofplatz 1 bzw. Röhrergasse
Die Sendung wird LIVE ausgestrahlt im WDR FERNSEHEN
— und auch als LIVE-Stream im Internet —
www1.wdr.de/fernsehen/kultur/west-art-talk/indexwestarttalk100.html

Autor Otto von Gehr = Maik Torfstecher ( maitosports )
von dem Buch einer DDR-Flucht

DIE WELLE DER ANGST

Maik ist Gewaltpräventionstrainer und betreibt auch das Projekt „Maitosports e.V.“
zu Kinder -, Jugend- und Erwachsenenproblemen,
insbesondere in den Bereichen: Gewaltprävention, Antiaggression und Deeskalation.

>>Wir möchten Kindern, Jugendlichen und Eltern in Krisensituationen helfen
und sie für kommende Problem stärken. Firmengründer Torfstecher,
der selbst Kampfsportlehrer und Gewaltpräventionstrainer ist, arbeitet schon seit mehreren Jahren
an Schulen, Kita`s und anderen Institutionen.<<

In Zusammenarbeit mit Krankenkassen, Jugendämtern und den Kriminalitätspräventionsräten
erstellte er Konzepte, welche sich gegen die stetig steigende Gewalt in Schulen und auf den Straßen richten.

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Lutz Seiler bekommt den Deutschen Buchpreis 2014, Roman „Kruso“

QUELLE: http://www.deutscher-buchpreis.de/de/818143/

>>Der Gewinner des Deutschen Buchpreises 2014 ist Lutz Seiler. Er erhält die Auszeichnung für seinen Roman „Kruso“ (Suhrkamp).

Die Begründung der Jury:
„Lutz Seiler beschreibt in einer lyrischen, sinnlichen, ins Magische spielenden Sprache den Sommer des Jahres 1989 auf der Insel Hiddensee – einem „Vorhof des Verschwindens“. Hier sammelten sich Sonderlinge, Querdenker, Freiheitssucher, Menschen, die aus der DDR fliehen wollten. Man darf die packende Robinsonade um den titelgebenden Kruso und den jungen Abwäscher Edgar als wortgewaltige Geschichte eines persönlichen und historischen Schiffbruchs lesen – und als Entwicklungsroman eines Dichters. Der Text entwickelt eine ganz eigene Dringlichkeit und ist nicht zuletzt ein Requiem für die Ostseeflüchtlinge, die bei ihrer Flucht ums Leben kamen. Lutz Seilers erster Roman überzeugt durch seine vollkommen eigenständige poetische Sprache, seine sinnliche Intensität und Welthaltigkeit.“

Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2014 gehören an: Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung), Katrin Hillgruber (freie Kritikerin), Frithjof Klepp (Buchhandlung ocelot, Berlin), Susanne Link (Buchhandlung Stephanus, Trier), Manfred Papst (NZZ am Sonntag), Wiebke Porombka (freie Kritikerin) und Annemarie Stoltenberg (NDR Kultur).

„Schreiben und lesen sind intime Vorgänge, und Autoren sind nicht bekannt dafür, dass sie ähnlich wie Schauspieler die Öffentlichkeit suchen. Wenn man einen solchen Preis vergibt, dann macht man sich auch darüber Gedanken“, sagte Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels bei der Preisvergabe. „Durch das Auswahlverfahren der Romane wird Literatur inszeniert. Doch nur das schafft eine Öffentlichkeit, die Literatur braucht, um zwischen Film, Musik und großen Kulturereignissen überhaupt ausreichend wahrgenommen zu werden. Im Sinne einer Literatur, die nicht hinter verschlossenen Türen stattfindet, sondern über die auch gesprochen wird.“

Lutz Seiler hat sich durchgesetzt gegen: Thomas Hettche (Pfaueninsel, Kiepenheuer & Witsch), Angelika Klüssendorf (April, Kiepenheuer & Witsch), Gertrud Leutenegger (Panischer Frühling, Suhrkamp), Thomas Melle: (3000 Euro, Rowohlt.Berlin), und Heinrich Steinfest (Der Allesforscher, Piper).  Er erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro. Der Preisträger wurde in mehreren Auswahlstufen ermittelt. Die sieben Jurymitglieder haben 176 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2013 und dem 10. September 2014 erschienen sind. Aus diesen Romanen wurde eine 20 Titel umfassende Longlist zusammengestellt. Daraus haben die Juroren sechs Titel für die Shortlist gewählt. Mit dem Deutschen Buchpreis 2014 zeichnet die Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse den besten deutschsprachigen Roman des Jahres aus. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind zudem die Frankfurter Buchmesse, Paschen & Companie und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland. Exklusive englische Übersetzungen von Leseproben der sechs Shortlist-Titel sowie zu jedem Shortlist-Buch und -Autor ein englischsprachiges Dossier stehen unter http://www.new-books-in-german.com bereit. Der Deutsche Buchpreis ist auf Facebook. Infos, Neuigkeiten und Geschichten rund um den Buchpreis unter http://www.facebook.com/DeutscherBuchpreis.

Weitere Informationen und Termine des Preisträgers rund um die Frankfurter Buchmesse können abgerufen werden unter http://www.deutscher-buchpreis.de.

Frankfurt am Main, 6. Oktober 2014<<

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für Jaron Lanier

>>In der Begründung des Stiftungsrats heißt es:

„Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verleiht der Börsenverein im Jahr 2014 an Jaron Lanier und ehrt mit dem amerikanischen Informatiker, Musiker und Schriftsteller einen Pionier der digitalen Welt, der erkannt hat, welche Risiken diese für die freie Lebensgestaltung eines jeden Menschen birgt.

Eindringlich weist Jaron Lanier auf die Gefahren hin, die unserer offenen Gesellschaft drohen, wenn ihr die Macht der Gestaltung entzogen wird und wenn Menschen, trotz eines Gewinns an Vielfalt und Freiheit, auf digitale Kategorien reduziert werden. Sein jüngstes Werk „Wem gehört die Zukunft“ wird somit zu einem Appell, wachsam gegenüber Unfreiheit, Missbrauch und Überwachung zu sein und der digitalen Welt Strukturen vorzugeben, die die Rechte des Individuums beachten und die demokratische Teilhabe aller fördern.

Mit der Forderung, dem schöpferischen Beitrag des Einzelnen im Internet einen nachhaltigen und ökonomischen Wert zu sichern, setzt Jaron Lanier sich für das Bewahren der humanen Werte ein, die Grundlage eines friedlichen Zusammenlebens, auch in der digitalen Welt, sind.“

Jaron Lanier, geboren am 3. Mai 1960 in New York City, gehört als einer der Pioniere in der Entwicklung des Internets zu den wichtigsten Konstrukteuren der digitalen Welt. Er gilt als der Vater des Begriffs der „virtuellen Realität“ und war selbst als Unternehmer und leitender Forscher an zahlreichen Entwicklungen beteiligt. Heute betreut er als führender Wissenschaftler ein Projekt mehrerer Universitäten zur Erforschung des „Internets 2“ und arbeitet als Forscher für Microsoft Research.

Jaron Lanier war einer der Ideengeber für die Entwicklung von internet-basierten Computernetzwerken und hat virtuelle Kameras, 3D-Grafiken für Kinofilme und den ersten Avatar, einen künstlichen Stellvertreter für eine reale Person in der virtuellen Welt, konstruiert. Der an verschiedenen Universitäten in den USA lehrende Informatiker, der nach dem Schulabbruch Vorlesungen in Mathematik besuchte und hier seine Begeisterung für die Computertechnologie entdeckt hat, hat sich darüber hinaus als Musiker, Komponist und bildender Künstler international einen Namen gemacht.

Seit dem Jahr 2000 setzt sich Jaron Lanier verstärkt mit der immer größer werdenden Diskrepanz zwischen Mensch und Maschine, Wirklichkeit und virtueller Realität sowie zwischen der finanziellen Nutzbarmachung für die Internetbenutzer und dem Missbrauch von Wissen und Daten auseinander. Mit seinen beiden Büchern „Gadget. Warum die Zukunft uns noch braucht“ (2010 im Suhrkamp Verlag) und „Wem gehört die Zukunft?“ (2013, dt. 2014 im Verlag Hoffmann und Campe) sowie zahlreichen Artikeln über negative Entwicklungen in der Digitalen Welt ist er in den letzten Jahren zu einem ihrer wichtigsten Kritiker geworden.

Jaron Lanier lebt mit seiner Frau und seiner Tochter im kalifornischen Berkeley. Für seine Erfindungen und Entwicklungen wurde er mit zwei Ehrendoktortiteln ausgezeichnet und hat 2001 den CMU’s Watson Award sowie 2009 den Lifetime Career Award der IEEE, dem weltweit größten Berufsverband für Ingenieure, erhalten. Sein neuestes Buch „Wem gehört die Zukunft?“ wurde 2014 mit dem Goldsmith Book Prize der Harvard University ausgezeichnet.<<

QUELLE: LINK

Dem Stiftungsrat Friedenspreis gehören an:

Stephan Detjen (Deutschlandradio, Berlin)
Prof. Ulrich Khuon (Deutsches Theater, Berlin)
Felicitas von Lovenberg (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt am Main)
Prof. Dr. Peter von Matt (Dübendorf/Schweiz)
Prof. Dr. Karl Schlögel (Berlin)
Janne Teller (New York)
Matthias Ulmer (Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart)
Thomas Wrensch (Buchhandlung Graff, Braunschweig)
Heinrich Riethmüller (Osiandersche Buchhandlung, Tübingen) als Vorsteher des Börsenvereins zugleich Vorsitzender des Stiftungsrates.

KURT-WOLFF-PREISE 2014 an „Verbrecher Verlag“ und an „mairisch Verlag“

http://www.kurt-wolff-stiftung.de/Neuigkeiten.htm

Pressemitteilung Kurt-Wolff-Preise-2014

2.12.2013

„Die Kurt Wiolff Stiftung darf Ihnen heute die Träger der Kurt-Wolff-Preise des Jahres 2014 verkünden, es sind der Verbrecher Verlag (Hauptpreis) und der mairisch Verlag (Förderpreis). Wie jedes Jahr wurden die Preisträger vom Kuratorium der KWS gewählt.

Die Begründung:

Der Kurt-Wolff-Preis 2014 geht an den Verbrecher Verlag in Berlin, der seit fast zwanzig Jahren durch große Editionen wie die der Tagebücher von Erich Mühsam und Werkausgaben wie die von Gisela Elsner die Erinnerung an die sozialistischen und anarchistischen Traditionen in Deutschland wachhält und zugleich den aktuellen literarischen und essayistischen Erkundungen des Stadtlebens, der Musik und der Politik eine feste Bühne bietet.

Der Kurt-Wolff-Förderpreis geht an den Hamburger mairisch Verlag, der mit großem Spürsinn junge deutsche Prosaautoren entdeckt und in seinem klug komponierten Programm dem aktuellen Dialog zwischen Literatur, Musik, Graphic Novels und Hörspiel Rechnung trägt.

Die Preisverleihung findet wieder auf der Leipziger Buchmesse statt, am Freitag, den 14. März 2014 um 13 Uhr im Berliner Zimmer (Halle 5, E 315). Die Laudatio hält Dietmar Dath.“

http://www.verbrecherverlag.de/

http://mairisch.de/

Stefan Weidle

(Vorstandsvorsitzender der KWS)