Faruq Mirahmadi und sein Roman „Schabo und Suhrab“ nun auch als E-Book

Der Afghanistan-Roman des in Hamburg lebenden Faruq Mirahmadi erschien am 31.1.2017 nun auch als E-Book.

Der Roman ist auf der vorderen „Lesefläche“ ein Liebesroman über zwei junge Menschen aus zwei ganz unterschiedlichen Schichten: der Sohn einer Khan-Familie (Suhrab heißt er) und die Tochter einer Familie aus den Wulas (Schabo heißt sie) dürfen nicht heiraten … und dürfen auch kein Liebespaar sein.

Hinter dieser Individual-Geschichte 2er Menschen, die nicht zusammen sein sollen, aber dennoch zusammen sein wollen, beschreibt der Autor, ein Afghane mit deutschem Pass, der dieses Buch auch auf Deutsch, der Sprache seiner neuen Heimat, geschrieben hat, dann das Afghanistan der 50er und 60er und 70er Jahre, und zwar aus der Erlebnis-Sicht der Volksgruppe der Paschtunen.

Es wird das reale Leben auf einem Dorf in West-Afghanistan geschildert, und zugleich aber auch das Leben in Städten wie Farah … und nicht zuletzt auch Kabul, Hauptstadt.

Der Roman ist ein Stück Kultur- und Sozialgeschichte des Landes Afghanistan. Es entsteht ein facettenreiches Bild des Landes.

Advertisements

Schweizer Buchpreis 2016 an Christian Kracht

QUELLE: http://www.schweizerbuchpreis.ch

Schweizer Buchpreis zum neunten Mal in Basel vergeben

Christian Kracht gewinnt den Schweizer Buchpreis 2016

Der diesjährige Schweizer Buchpreis geht an Christian Kracht für den Roman „Die Toten“ (Kiepenheuer & Witsch Verlag). Die Jury würdigt das Buch als „eine Hommage an die Ära des Stummfilms. Filmisch ist auch seine Sprache: mit grossem Gespür für Perspektiven, Details und Kontraste. Krachts Kameraauge fokussiert den vordergründigen Kulturbetrieb wie den Hintergrund des aufziehenden Totalitarismus.“ Die Jury erkennt darin „eine gelungene Verknüpfung von grossem literarischen Können mit einer hellsichtigen Diagnose unserer Gegenwart.“

Christian Kracht erhält dafür 30‘000 Franken, die weiteren Nominierten je 2‘500
Franken. Die Preisverleihung fand im Theater Basel vor rund 400 Gästen statt und wurde von Radio SRF2 Kultur live übertragen.
„Die Toten“ ist einer von fünf Titeln, welche die Jury im September aus 83 eingereichten Romanen und Essays von Schweizer Autorinnen und Autoren nominiert hat.

Die weiteren Nominierten waren: Sacha Batthyany mit
„Und was hat das mit mir zu tun?“ (Kiepenheuer & Witsch Verlag), Christoph Höhtker mit „Alles sehen“ (Ventil
Verlag), Charles Lewinsky mit „Andersen“ (Nagel & Kimche Verlag) und Michelle Steinbeck mit „Mein Vater war
ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch“ (Lenos Verlag).

Mitglieder der Jury für den Schweizer Buchpreis 2016 waren: Urs Bugmann (Literaturkritiker), Susanna Petrin
(Kulturredaktorin BZ Basel), Esther Schneider (Redaktionsleiterin Literatur SRF, NEU), Philipp Theisohn
(Förderprofessor für Neuere deutsche Literatur am Deutschen Seminar der Universität Zürich, NEU) und
Martina Tonidandel (Buchhändlerin und Geschäftsführerin Schuler Bücher AG Chur, NEU). Die Expertenjury
wird regelmässig personell erneuert.
Teilnahmeberechtigt für den Schweizer Buchpreis 2016 waren deutschsprachige literarische und essayistische
Werke von in der Schweiz lebenden oder Schweizer Autorinnen und Autoren, die zwischen Oktober 2015 und
September 2016 erschienen sind.

Der Schweizer Buchpreis wurde 2008 vom Verein LiteraturBasel und dem Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV) initiiert. Ziel ist es, die öffentliche Diskussion über Bücher von deutschsprachigen Schweizer Autorinnen und Autoren zu animieren und mit der aktiven Werbung im Buchhandel sowie mit einer Lesetour durch die Schweiz und Nachbarländer dazu beizutragen, dass diese stärker wahrgenommen, gelesen und
gekauft werden. Inzwischen hat sich der Schweizer Buchpreis als eine der bedeutendsten literarischen Auszeichnungen der Deutschschweiz etabliert und geniesst über die Landesgrenzen hinaus Beachtung.
Finanziell unterstützt wird der Schweizer Buchpreis 2016 vom Schweizer Bücherbon sowie der Forlen-Stiftung.

Weitere Auskünfte:
Su s an n a  Pet r i n  (J u r ysp re ch e r in ):   + 41   79   46 9  0 1  6 5
Kat ri n   Ec ker t  (GL  L iteratu r Ba se l ,  Co- Ge sch äft sf üh re r i n  Schwe ize r   Bu chp re is):   +4 1   78   89 2  3 6  4 7
D an i  L and o lf   (GF   S BV V,  Co – G e sch äf t sfü hre r  Schwe i ze r   Bu chp re is):   +4 1   79   40 6  2 1  6 8
BuchBasel  |  Literaturhaus Basel  |  Schweizer Buchpreis
LiteraturBasel  |  Theaterstrasse 22  |  CH-4051 Basel
Telefon +41 61 261 29 50  |  info ÄTT schweizerbuchpreis.ch  |  http://www.schweizerbuchpreis.ch

Die neue Buchmesse-App will spionierend zu vieles vom Nutzer wissen

Die Frankfurter Buchmesse-App ist da. Pünktlich zur Buchmesse 2016.

Offizieller Text:

>>Auch unterwegs bestens versorgt – dafür sorgt die Buchmesse-App für Apple und Android. In einem verbesserten Design finden Sie alle Kataloge, den Hallenplan, ihren persönlichen Kalender mit Erinnerungsfunktion sowie eine Favoritenliste. Mit den interaktiven VIP-Touren erleben Sie die Highlights prominenter Besucher oder Themenrundgänge.

Der aktuelle Buchmesse Katalog kostenlos
Exklusive Events

Frühzeitige Orientierung

Finden Sie Ihre LinkedIn-Kontakte auf der Messe!<<

 

Laut Beobachtern der Szene greift die neue Buchmesse-App auf viel zu vieles von den Nutzern/Usern zu:

Geräte- und Appverlauf JA

Identität JA

Kalender JA

Kontakte JA

Standort JA

Kamera JA

WLAN-Verbindungsinformationen JA

Informationen zur Bluetooth-Verbindung JA

Außerdem will LINKED-IN (siehe oben, wurde ja auch angekündigt) auf die Kontakte des Nutzers zugreifen.

Man fragt sich, welchen Dienst die Buchmesse damit sich selbst und den Verlagen tut.

Soll das die Moderne sein: Alles wird erfasst?

Und dann noch von denen, von denen man höchste Sensiblität erwarten sollte?

Von der Buchmesse daselbst?

Nobelpreis Literatur an Bob Dylan = Literaturnobelpreis 2016

http://www.nobelprize.org/nobel_prizes/literature/laureates/2016/press.html

The Permanent Secretary

Press Release
13 October 2016

 

The Nobel Prize in Literature 2016

Bob Dylan

The Nobel Prize in Literature for 2016 is awarded to Bob Dylan

„for having created new poetic expressions within the great American song tradition“.

Deutscher Buchpreis 2016: Die sechs Finalisten = SHORTLIST

QUELLE: Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.  PRESSE

>>Frankfurt am Main, 20. September 2016

Die Jury hat sechs Romane für die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2016
ausgewählt.

„Von Stille bis Gewalt: Die Romane der diesjährigen Shortlist decken ein
breites inhaltliches Spektrum ab, doch sie eint eine starke Bodenhaftung, der
unmittelbare Bezug zur beobachteten Realität. In harten, kontroversen
Gesprächen haben wir um die sechs Autorinnen und Autoren der Shortlist
gerungen. Nun aber sind wir zuversichtlich, mit der Shortlist eine Auswahl
von Titeln zusammengefügt zu haben, die sowohl die unbestrittene Qualität
dieses Bücherjahres als auch die unterschiedlichen Ansätze, sich der Welt
und deren Beschreibungsmöglichkeiten zu nähern, widerspiegelt“, sagt der
freie Kritiker Christoph Schröder, Sprecher der Jury für den Deutschen
Buchpreis 2016.

Die sieben Jurymitglieder haben seit Ausschreibungsbeginn 178 Titel
gesichtet, die zwischen Oktober 2015 und dem 20. September 2016
erschienen sind.

Die nominierten Romane:

     Reinhard Kaiser-Mühlecker: Fremde Seele, dunkler Wald (S. Fischer,
August 2016)
     Bodo Kirchhoff: Widerfahrnis (Frankfurter Verlagsanstalt, September
2016)
     André Kubiczek: Skizze eines Sommers (Rowohlt Berlin, Mai 2016)
     Thomas Melle: Die Welt im Rücken (Rowohlt Berlin, August 2016)
     Eva Schmidt: Ein langes Jahr (Jung und Jung, Februar 2016)
     Philipp Winkler: Hool (Aufbau, September 2016)

Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2016 gehören neben Christoph
Schröder an: Thomas Andre (Hamburger Abendblatt), Lena Bopp (Frankfurter
Allgemeine Zeitung), Berthold Franke (Goethe-Institut Prag), Susanne Jäggi
(Librium Bücher, Baden), Sabine Vogel (Berliner Zeitung) und Najem Wali
(Autor und Kritiker, Berlin).

Mit dem Deutschen Buchpreis 2016 zeichnet die Börsenverein des Deutschen
Buchhandels Stiftung den deutschsprachigen Roman des Jahres aus. Der
Preisträger oder die Preisträgerin erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die
fünf Finalistinnen und Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro. Die
Preisverleihung findet am 17. Oktober 2016 zum Auftakt der Frankfurter
Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt.

Der Deutsche Buchpreis wird von der Börsenverein des Deutschen
Buchhandels Stiftung vergeben. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die
Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind zudem die Frankfurter
Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt
den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.
Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur übertragen die
Preisverleihung im Rahmen von „Dokumente und Debatten“ im Digitalradio
und als Livestream im Internet unter http://www.deutschlandradio.de. Interessierte
können die Preisverleihung per Live-Stream unter http://www.deutscher-
buchpreis.de mitverfolgen.

Ab Ende September 2016 werden Auszüge aus den Shortlist-Titeln in
englischer Übersetzung und ein englischsprachiges Dossier zur Shortlist auf
dem Internetportal http://www.new-books-in-german.com präsentiert. Auch in
diesem Jahr stellen sechs Literaturblogs als „Die Buchpreisblogger“ die Titel
der Longlist vor, bieten Hintergrundinformationen und kritische
Debattenbeiträge. Zusammengeführt werden die Blogs auf der Facebook-Seite
des Deutschen Buchpreises http://www.facebook.com/DeutscherBuchpreis und unter
dem Hashtag #dbp16. <<

Anita Djafari ist BücherFrau des Jahres 2016

QUELLE: Presserklärung der BücherFrauen.

Die BücherFrauen e.V./Women in Publishing wählten Anita Djafari zur BücherFrau des Jahres und ehren mit der Auszeichnung ihr unermüdliches Engagement für die Förderung und Vermittlung der Literaturen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der Arabischen Welt.

Mit Anita Djafari, Geschäftsleiterin von Litprom – Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e. V. und Chefredakteurin der Zeitschrift LiteraturNachrichten Afrika-Asien-Lateinamerika, wählten die BücherFrauen eine »unermüdliche Netzwerkerin, die ihre Projekte mit unbändiger Energie und viel Herzblut vorantreibt«. Anita Djafari vernetzt das deutsche Lesepublikum mit den Teilen der Welt, in denen es noch viel zu entdecken gilt, wie es in der Nominierung heißt. Diese »weißen Flecken der literarischen Welt« zumindest kleiner werden zu lassen, »Literatur über Grenzen hinweg zu vermitteln und Horizonte zu erweitern«, treibe sie an.

Anita Djafari studierte Germanistik und Anglistik und arbeitete bei den Verlagen Qumran und Antje Kunstmann. 1986 gründete sie in Frankfurt ihre eigene Buchhandlung Neue Horizonte mit dem damals sogenannten Schwerpunkt Dritte-Welt-Literatur, die sie mehrere Jahre leitete. Sie lebte drei Jahre in Peru, war nach ihrer Rückkehr nach Frankfurt von 1992 bis 2006 als freiberufliche Übersetzerin und Literaturvermittlerin tätig und organisierte 2005 und 2006 die Auftritte der Ehrengastländer Korea und Indien auf der Frankfurter Buchmesse.

Seit 1980 ist sie ehrenamtlich für Litprom aktiv, ab 2006 dann festangestellt. Sie vermittelt Autorinnen und Verlage, sucht und findet Übersetzer, Gutachterinnen und nicht zuletzt Geldgeber für Übersetzung und Veröffentlichung von Werken zeitgenössischer Autorinnen und Autoren aus Afrika, Asien und Lateinamerika im deutschsprachigen Raum. 2007 übernahm sie die Chefredaktion der Zeitschrift LiteraturNachrichten und wurde 2009 Geschäftsleiterin von Litprom.

Ihr Engagement ist vielfältig: Neben regelmäßigen Litprom-Aktivitäten rief sie das Festival Litprom Literaturtage ins Leben, das jährlich eine Weltregion in den Fokus rückt. Für den von ihr mitbegründeten Autorinnen-Literaturpreis LiBeraturpreis machte sie sich stark und sicherte das Fortbestehen dieses seit 30 Jahren bestehenden Preises. Sie ist Herausgeberin der Litprom-Bestenliste Weltempfänger und organisiert seit 2010 das Zentrum für Politik, Literatur und Übersetzung – Weltempfang mit seinem umfangreichen Programm auf der Frankfurter Buchmesse.

»Ohne Anita Djafaris Engagement, ihre Überzeugungsarbeit, ihre Beharrlichkeit, ihren Sachverstand und ihre langjährige Erfahrung wäre das kulturelle Leben Deutschlands, wenn nicht der ganzen Welt, ein ganzes Stück ärmer.« Dieser Satz aus der Nominierung scheint nicht übertrieben.

Besonders stolz ist Anita Djafari darauf, dass die von ihr 1989 in Peru gegründete Sprachschule bis heute besteht und sich gut entwickelt.

Und nicht zuletzt ist Anita Djafari seit 2002 Mitglied bei den BücherFrauen e. V./Women in Publishing und war lange Zeit Städtesprecherin der Frankfurter Regionalgruppe.

Die Auszeichnung überraschte Anita Djafari kurz vor ihrem Abflug zur Buchmesse in Teheran: »Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, auch und vor allem weil sie ein Licht auf unsere wichtige Arbeit wirft. Nie fand ich sie wertvoller als heute, wo das Schüren von Angst und Ressentiments gegen Fremde so leicht zu sein scheint. Wir halten dagegen, weil wir fest daran glauben, dass Literatur aus aller Welt zum gegenseitigen Verständnis beitragen kann. Diese Auszeichnung gibt uns Wind unter die Flügel, dafür bedanke ich mich herzlich.«

Die Laudatio und offizielle Ehrung von Anita Djafari als BücherFrau des Jahres 2016 erfolgt während der Frankfurter Buchmesse im Oktober. Genauer Zeitpunkt und Ort werden noch bekanntgegeben.

Kontakt: presse(at)buecherfrauen.de

Katja Schraml und ihr Kurzhörspieltext auf den 14. Leipziger Hörspieltagen

Ein Text der Autorin Katja Schraml wird (mit 9 weiteren von 9 anderen Autoren/-innen) am 15. Juli 2016 szenisch gelesen, aber 1 Jahr später auch als umgesetztes Hörspiel aufgeführt.

LEIPZIGER HÖRSPIELSOMMER
14. Leipziger Hörspielsommer vom 8. bis 17. Juli 2016

Richard-Wagner-Hain

Die 10 ausgewählten Hörspiel-Manuskripte werden zudem ein Jahr später, im Sommer 2017, von Studentinnen und Studenten der Weimarer BAUHAUS-Universität dann beim Hörspielsommer aufgeführt. Dann wird auch ein/e PreisträgerIn ermittelt.

>>Der Leipziger Hörspielsommer ist eines der bundesweit bedeutendsten Foren für Hörspielkunst. Ausgerichtet vom Hörspielsommer e.V. findet das zehntägige, eintrittsfreie Festival seit 2003 in Leipzig statt. Veranstaltungsort ist der zentrumsnahe Richard-Wagner-Hain, der mehrere tausend Besucherinnen und Besucher fasst.<>Jedes Jahr im Juli macht das Festival als Publikumsveranstaltung, Newcomer-Plattform und Treffpunkt der Hörspielszene von sich reden. Mit seinem repräsentativen Überblick über die aktuelle Hörspielproduktion des deutschsprachigen Raumes hat sich das Open-Air in den letzten dreizehn Jahren zu einer festen Größe im Festivalkalender entwickelt.<<