Schriftsteller und DDR-Funktionär Hermann Kant gestorben

dpa meldet: Er starb im Alter von 90 Jahren in einem Krankenhaus in Mecklenburg-Vorpommern. Quelle: Verlegerin Simone Barrientos vom Verlag Kulturmaschinen.

Werke

(nach Wikipedia)

Hermann Kant (2001)
  • Ein bisschen Südsee, Erzählungen, Rütten & Loening, Berlin 1962
    • als dtv-Taschenbuch: München 1970.
  • Die Aula, Roman, 1965
  • In Stockholm, Reisebeschreibung, 1971
  • Das Impressum, Roman, 1972
  • Eine Übertretung, Erzählungen, 1975
  • Der Aufenthalt, Roman, 1977
  • Der dritte Nagel, Erzählungen, 1981
  • Zu den Unterlagen, Publizistik, 1957–1980
  • Krönungstag, Erzählung, 1986
  • Bronzezeit, Erzählungen, 1986
  • Die Summe, Satire, 1987
  • Abspann, Erinnerungen, 1991
  • Kormoran, Roman, 1994
  • Escape. Ein WORD-Spiel, 1995
  • Okarina, Roman, 2002
  • Kino, Roman, 2005
  • Die Sache und die Sachen, Gespräch mit Irmtraud Gutschke, 2007
  • Kennung, Roman, Aufbau, Berlin 2010
  • Lebenslauf. Zweiter Absatz, Aufbau, Berlin 2011
  • Ein strenges Spiel, Kulturmaschinen-Verlag, Ochsenfurt 2015

 

 

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Das Buch „Dichtblogger“ von Klausens (gebloggte Gedichte als Papierbuch)

Ungewöhnliches ist von dem Autor, Künstler und Schriftsteller Klausens zu berichten. Über 10 Jahre hat er Gedichte gebloggt, ins Internet. (Das Gedichtebloggen macht er , so seine Aussage, auch derzeit noch.)

Die Gedichte jener (ersten) besagten 10 Jahre (Feb. 2006 bis Feb. 2016) wurden an dem Tag auch geschrieben, an dem sie ins Netz gebloggt wurden.

Da sich über die Jahre hinweg aber einige Blog-Plattformen verabschiedet haben oder einem anderen Zweck dienen … als dem Bloggen durch Internet-User – und damit auch die Texte, die dort eingestellt waren, teils verschwanden, sieht sich der Künstler dazu gezwungen, diese Gedichte im Nachhinein auch noch als Papierbuch zu veröffentlichen.

Klausens sieht das auch als eine Art von Projekt an.

Im Buch heißt es vorab so:

Die folgenden Gedichte wurden an dem Tag jeweils auch geschrieben, an dem diese dann auch noch gebloggt, also ins iNet(z) »geposted« wurden. Jedes Datum zeigt somit möglicherweise einen wichtigen Bezug zu dem historischen, zeitgeschichtlichen, akuten Geschehen von damals und den alsdann auch jeweils genauso aktuellen Ereignissen der Welt oder des Lebens von diesem Autor an. Solcherlei »Tagesgedichte« (vom Tage zum Tage) sind literarisch sicherlich ein ganz besonderes Projekt.

Die zusätzlichen Anmerkungen des Autors zu den Gedichten und zum Bloggen für »Dichtblogger« und zum Internet bzw. den Apps umfassen auch noch 58 Seiten.

Insgesamt hat das Buch 480 Seiten.

 

Timo Snow veröffentlicht den wilden Roman über Marie Malheur

Der Autor Timo Snow legt im Januar 2016 einen ganz ungewöhnlichen Roman vor.

Es ist eine Geschichte, die in einer Zahnarztpraxis oder auf den Straßen der Stadt H-TOWN spielt. Zugleich passieren Dinge in einem Puff und in einem Drogendesigner-Labor. Den Nachtclub darf man nicht vergessen. Alles ist überaus ungewöhnlich und schräg, zugleich aber voller Ideen und verrückter Phantasie.

Da wird ein Buch selber zur Droge, wenn man sich einmal in den Stil von Timo Snow eingefühlt hat. Das Werk behandelt (als Hauptperson) das Schicksal der jungen Frau Marie Malheur. Der Roman heißt deshalb auch: „Marie Malheur und das große Mundwerk“.

Auf dem schwarzen Cover finden sich auch viele, viele und zudem kleine … rote Zähnchen. Bisweilen wird es auch einmal brutal. Deftige Szenen sind zudem noch dabei. Deshalb wird der Roman erst ab 16 Jahren empfohlen. Einen seltsamen Polizisten wird man finden. Den Bullen gleich Polizisten Herrn Knife (englisch zu lesen und auszusprechen!). Rocker sind da auch noch. Und ein verdammt elendiger Junkie tigert vorbei.

# Die rothaarige Marie hat zweifelsfrei verkackt und ist sich inzwischen darüber im Klaren, dass sie Hilfe braucht. Drogen wie MutterNatur 500 mg und ihr elendiger Job als Zahnarzthelferin in der für sie ganz neuen Stadt – bei dem 1,65-Mann Dr. Zieher (und jener ist gerne im Stylo, einem Etablissement, mit diversen »Blind Dates« zu Gast) – reißen sie in den Strudel von Begebenheiten, die den Roman zu einem Spiel von so manchen Ups, aber eher sauvielen Downs machen. Der Bulle Hubertus Knife, zugleich Lover der aufregenden Agathe Look, wird folglich zur Behandlung kommen, dem Marie dann auch mal so richtig »das Maul stopft«: also die Zähne eingipst, bis er den Mund nicht mehr aufbekommt. – Ach, diese Marie: »In jedem gelebten Moment lauert die Gefahr und wartet auf einen Fehler von dir.« So eine Mahnung des Autors aus dem Prolog.

Nach diesem wild wirbelnden Roman, der sich in einem vollkommen skurrilen Panoptikum austobt, weiß man sehr genau, warum man »verdammt noch mal« mehr von Timo Snow lesen will. Diese ungewohnte Mischung aus abgedrehtem Humor und zugleich dunkelsten Abgründen des Menschseins ist als Lesestoff wie ein Suchtmittel. Knallharte Dialoge, bisweilen in derber und dennoch dem Leben abgeguckter Sprache, garniert mit dem herumirrenden Junkie Frankie, oder »Schneemann und Zwerg« (ein Drogen-Designer-Duo namens »ß«), zudem Namen wie Punkt Einsboy oder Abfuckboy, dann der Rockerboss (und Zuhälter) Paddy, ein »Fleischmann«, die Nutte Molly … und dazu so manche dralle Flüche. # ISBN 978-3-939832-83-6

ZITATE:

Schrägwitziges: »Frankie und Kontrollfähigkeit passten in etwa zusammen wie Lance Armstrong und eine negative Dopingprobe.« Verrücktes: »Alter, siehst im Endeffekt so blass aus, als willst du morgen den Castingboy machen, für nen Vampirfilm.« Gnadenloses: »Doch die meisten setzten alles sofort auf eine Karte. Sie lutschten den Herren das Hirn aus dem Schädel, ließen sich sämtliche Löcher stopfen und versuchten so, sich die Geilheit der Männer zunutze zu machen und sie mit ihrer dargebotenen und von den meisten nie erlebten Hemmungslosigkeit zu infizieren. Unprofessionelle Nutten war der Überbegriff dieser von ihm favorisierten Gruppe. Und eine Frau dieser Gruppe saß ihm nun gegenüber, das war so sicher wie Samen in der Kirche.«

 

Verleger u. AutorInnen: Offener Brief zum Urheberrecht an die Bundesregierung

Die Initiatoren 

Elisabeth Ruge, Jonathan Landgrebe, Jonathan Beck

ERST-UNTERZEICHNER: 250 plus weitere

>>Offener Brief zum Urheberrecht an die Bundesregierung

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,

sehr geehrte Frau Staatsministerin Grütters,
sehr geehrter Herr Bundesjustizminister Maas,
sehr geehrter Herr Bundeswirtschaftsminister Gabriel,

das im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD vereinbarte Vorhaben, die wirtschaftliche Lage von Autor*innen und anderen Urhebern zu verbessern, ist selbstverständlich zu begrüßen. Die nun vorgelegte Gesetzesnovelle, die die Planungssicherheit von Verlagen durch neue Ausstiegsklauseln für Autor*innen auf wenige Jahre nach Erscheinen eines Buches reduziert, ist jedoch kontraproduktiv. Sie verbessert wenn überhaupt, dann höchstens die Stellung von wenigen Erfolgsautoren, auf Kosten der langfristigen Bindungsfähigkeit vor allem der mittleren und kleinen unabhängigen Verlage. Das dient weder dem Interesse der Autor*innen noch der Bewahrung unserer vielfältigen Kulturlandschaft.

Hinzu kommt, dass wir uns in einer Phase befinden, in der Verlage in neue Technologien, Formate, Geschäftsmodelle investieren müssen, um das deutschsprachige Verlags- und Buchwesen mit seiner bedeutenden, reichhaltigen Tradition zukunftsfähig zu machen. Wie soll das geschehen, wenn es keine ausreichende Planungssicherheit gibt? Dieser Gesetzesentwurf schadet allen, nicht zuletzt den Autor*innen.

In den Medien wird ein Verteilungs- und Interessenkonflikt zwischen Autor*innen und Verlagen heraufbeschworen, dem wir mit diesem gemeinsamen Brief entschieden widersprechen möchten. Wir wünschen uns ein Urheberrecht, das neben der urheberrechtlichen Kreativität und Selbstbestimmung der Autor*innen auch die Leistungen ihrer Verlage schützt und die vertrauensvollen, langfristigen Beziehungen zwischen Verlagen und Autor*innen fördert, statt sie zu untergraben.

Die unterzeichnenden Autor*innen, Verlage und Literaturagenturen:<<

 

SIEHE: http://www.offenerbrief.org/

Frank Witzel – Deutscher Buchpreis 2015 – Begründung der Jury

>>Preisträger 2015

Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969

Gudrun Ensslin eine Indianersquaw aus braunem Plastik und Andreas Baader ein Ritter in schwarzglänzender Rüstung – die Welt des kindlichen Erzählers, der den Kosmos der alten BRD wiederauferstehen lässt, ist nicht minder real als die politischen Ereignisse, die jene Jahre in Atem halten und auf die sich der 13-Jährige seinen ganz eigenen Reim macht. Erinnerungen an das Nachkriegsdeutschland, Ahnungen vom Deutschen Herbst und Betrachtungen der aktuellen Gegenwart entrücken ihn dabei immer weiter seiner Umwelt. Es entsteht ein Kaleidoskop aus Stimmungen einer Welt, die ebenso wie die DDR 1989 Geschichte wurde.

Begründung der Jury

„Frank Witzels Werk ist ein im besten Sinne maßloses Romankonstrukt. Erzählt wird die Geschichte eines Jungen aus der hessischen Provinz, der sich im Alter von dreizehneinhalb auf der Schwelle zum Erwachsenwerden befindet. In diese Geschichte eingewoben ist das politische Erwachen der alten Bundesrepublik, die beginnt, sich  vom Muff der unmittelbaren Nachkriegszeit zu befreien. Diese Ära des Umbruchs wird heraufbeschworen in disparaten Episoden, die unterschiedlichste literarische Formen durchspielen, vom inneren Monolog über die Action-Szene oder das Gesprächsprotokoll bis zum philosophischen Traktat. Der Roman „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“ ist in seiner Mischung aus Wahn und Witz, formalem Wagemut und  zeitgeschichtlicher Panoramatik einzigartig in der deutschsprachigen Literatur. Frank Witzel begibt sich auf das ungesicherte Terrain eines spekulativen Realismus. Mit dem Deutschen Buchpreis wird ein genialisches Sprachkunstwerk ausgezeichnet, das ein großer Steinbruch ist, ein hybrides Kompendium aus Pop, Politik und Paranoia.“<<

QUELLE:

DAS BUCH ERSCHEINT BEI VERLAG MATTHES & SEITZ

15 Jahre Literaturhaus am Haspel — Wuppertal — FEST LESUNGEN MUSIK — 18.10.2015 — Sonntag

15 Jahre Literaturhaus am Haspel

SONNTAG — 18.10.2015 — 15:00 Uhr bis 21:00 Uhr

>Seit dem Jahr 2000 hat die Literatur am Haspel in Wuppertal eine feste Heimat.

Der Verein Literaturhaus Wuppertal e.V. hat im Haspel-Haus an der Friedrich-Engels-Allee 83 in den vergangenen 15 Jahren zahlreiche Lesungen und andere Literaturtermine veranstaltet.

Das Jubiläum ist nun ein schöner Anlass, gemeinsam zu feiern!

Am Sonntag, 18. Oktober 2015, laden wir von 15 bis 21 Uhr zu einem Fest im Literaturhaus am Haspel ein.

Auf dem Programm stehen Lesungen und Musik, und das gemeinsam mit einem Überraschungsgast.

Wir freuen uns auf ein literarisch-kulinarisches Beisammensein, auf die Gelegenheit für Gespräche und Diskussionen, für Blicke zurück und nach vorn.

Wuppertaler Autorinnen und Autoren lesen auf der Veranstaltung eigene Geschichten zum Thema „Als ich 15 Jahre alt war“.

Die Texte sind frisch geschrieben zu diesem Jubiläum und führen auf eine spannende literarische Zeitreise.

Studierende der Musikhochschule Köln/Standort Wuppertal bereichern das Programm zudem mit musikalischen Beiträgen.

Wir freuen uns auf viele Gäste. Jeder ist herzlich willkommen! <<

QUELLE:  http://www.literaturhaus-wuppertal.de

Literaturhaus Wuppertal e.V.
Friedrich-Engels-Allee 83
42285 Wuppertal

Clemens J. Setz (Schriftsteller) erhält den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2015

Clemens J. Setz erhält den Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2015

2015 bestand die Jury aus:

Prof. Dr. Gerd Biegel (Präsident der Internationalen Raabe-Gesellschaft e.V.), Alexander Cammann (DIE ZEIT), Thomas Geiger (Literarisches Colloquium Berlin), Dr. Anja Hesse(Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Braunschweig), Sandra Kegel (FAZ), Kristina Maidt-Zinke (freie Kritikerin), Dr. Michael Schmitt (3sat), Prof. Dr. Renate Stauf (Germanistisches Institut, TU Braunschweig), Dr. Hubert Winkels (Deutschlandfunk)

Der diesjährige Preisträger ist Clemens J. Setz mit seinem Werk „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“.

Der Wilhelm Raabe-Literaturpreis wird am 1. November 2015 vergeben.

Der mit 30.000,- € dotierte Wilhelm Raabe-Literaturpreis, gestiftet von Stadt Braunschweig und Deutschlandfunk, geht an Clemens J. Setz für seinen Roman „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“ (erschienen 2015 im Suhrkamp Verlag).

Der Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, Ulrich Markurth, und der Intendant von Deutschlandradio, Dr. Willi Steul, stimmten dem Vorschlag der Jury zu.

Die Jury des Wilhelm Raabe-Literaturpreises, die am 1. Oktober tagte, setzt sich in diesem Jahr zusammen aus Prof. Dr. Gerd Biegel (Präsident der Internationalen Raabe-Gesellschaft e.V.), Alexander Cammann (DIE ZEIT), Thomas Geiger (Literarisches Colloquium Berlin), Dr. Anja Hesse (Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Braunschweig), Sandra Kegel (FAZ), Kristina Maidt-Zinke (freie Kritikerin), Dr. Michael Schmitt (3sat), Prof. Dr. Renate Stauf (Germanistisches Institut, TU Braunschweig), und Dr. Hubert Winkels (Deutschlandfunk).

Die Begründung der Jury lautet:
„Unsere Gegenwart ist noch verrückter, als wir ohnehin glauben. Und es gibt die andere, verborgene und faszinierende Seite unserer scheinbaren Normalität – wir müssen nur genau hinschauen. Das zeigt Clemens J. Setz mit seinem 1000-seitigen Roman „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“. Hier entwirft der 33-jährige österreichische Autor eine neue, verstörende und zugleich hochkomische Dimension unserer Realität – von der man am Ende nicht weiß, ob sie den Kern unseres Daseins ausmacht.

Die einundzwanzigjährige Natalie wird in einem Wohnheim für Behinderte Betreuerin von Alexander Dorm, der im Rollstuhl sitzt und einst als frauenfeindlicher Stalker die Ehe von Christoph Hollberg und dessen Frau zerstört hat. Hollberg allerdings besucht nunmehr den Täter Dorm wöchentlich, und es entsteht eine eigentümlich schillernde Beziehung, zwischen perverser Abhängigkeit und subtiler Quälerei. Will sich Hollberg rächen? Natalie hat diesen Verdacht.

Mit großem Sprachwitz entwirft der universal gebildete Autor einen Thriller, mit zahllosen Bezügen sowohl zur Hoch- als auch Populärkultur, spielerisch werden Erzählarten integriert und Realitätsversionen ausprobiert. Sämtliche Wissensfelder scheinen hier zusammenzuströmen und neu abgemischt zu werden. Und Setz führt mitten hinein in zentrale Fragen unsere Gegenwart: was ist krank und was ist normal, was real, was eingebildet, was ist menschlich, was ist technisch, wo verschwimmen die Grenzen zwischen beiden? Organisches und Mechanisches werden verschränkt – Technik und Natur vermählen sich. Selbst die Menschenhelferin Natalie sprengt mit ihren kalt exerzierten Leidenschaften alle herkömmlichen Maßstäbe, so wie das gesamte Buch es tut.

Wie in seinen bisherigen Büchern und Essays erweist sich Clemens Setz auch in diesem Roman als phantastischer avantgardistischer Welterfinder. Mit einer Ästhetik der Drastik unterläuft er moralische Üblichkeiten, alles Eindeutige und Erwartbare. Und das erwartbar Provokative gleich mit. Die Gegenwart erscheint einem neu und anders nach der Lektüre: Das Verrückte ist normal, das Normale verrückt. Und manchmal rührt es direkt ans Herz, wie verrutscht der Mensch in seiner selbstgeschaffenen Welt ist.“

Oberbürgermeister Ulrich Markurth und der Intendant Dr. Willi Steul überreichen Clemens J. Setz den Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2015 am 1. November im Rahmen eines Matinee-Festaktes im Kleinen Haus des Braunschweiger Staatstheaters.

Der Preisträger wird außerdem bei der Langen Nacht der Literatur am 31. Oktober lesen, ebenfalls im Kleinen Haus des Staatstheaters. Karten für diese Veranstaltung sind an den Kassen des Staatstheaters erhältlich.

Der Wilhelm Raabe-Literaturpreis wird jährlich vergeben und würdigt einen aktuellen, zeitgenössischen Roman. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Rainald Goetz, Jochen Missfeldt, Ralf Rothmann, Wolf Haas, Katja Lange-Müller, Andreas Maier, Sibylle Lewitscharoff, Christian Kracht, Marion Poschmann und Thomas Hettche.

QUELLE:
Stadt Braunschweig, Dezernat für Kultur und Wissenschaft, Fachbereich Kultur
Abteilung Literatur und Musik
Raabe-Haus:Literaturzentrum
Schlossplatz 1
38100 Braunschweig