Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2016 an Carolin Emcke

QUELLE: Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V., Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 24.6.2016

>> In der Begründung des Stiftungsrats heißt es: „Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verleiht der Börsenverein im Jahr 2016 an Carolin Emcke und ehrt damit die Journalistin und Publizistin, die mit ihren Büchern, Artikeln und Reden einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Dialog und zum Frieden leistet. Ihre Aufmerksamkeit gilt dabei besonders jenen Momenten, Situationen und Themen, in denen das Gespräch abzubrechen droht, ja nicht mehr möglich erscheint. Carolin Emcke setzt sich schwierigen Lebensbedingungen aus und beschreibt – vor allem in ihren Essays und ihren Berichten aus Kriegsgebieten – auf sehr persönliche und ungeschützte Weise, wie Gewalt, Hass und Sprachlosigkeit Menschen verändern können. Mit analytischer Empathie appelliert sie an das Vermögen aller Beteiligten, zu Verständigung und Austausch zurückzufinden. Das Werk von Carolin Emcke wird somit Vorbild für gesellschaftliches Handeln in einer Zeit, in der politische, religiöse und kulturelle Konflikte den Dialog oft nicht mehr zulassen. Sie beweist, dass er möglich ist, und ihr Werk mahnt, dass wir uns dieser Aufgabe stellen müssen.“

Carolin Emcke, geboren am 18. August 1967 in Mülheim an der Ruhr, lebt als freie Publizistin in Berlin. Sie studierte ab 1987 Philosophie, Politik und Geschichte in London, Frankfurt am Main und an der Harvard University. Ihre Doktorarbeit „Kollektive Identitäten. Sozialphilosophische Grundlagen“ wurde 2000 im Campus Verlag veröffentlicht.

Von 1998 bis 2006 arbeitete Carolin Emcke als festangestellte Redakteurin beim Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL. Ab 1999 bereiste sie als Auslandsredakteurin zahlreiche Krisenregionen und berichtete unter anderem aus dem Kosovo, Afghanistan, Pakistan, Irak und dem Gaza-Streifen. Aus den Briefen, die sie zwischen 1999 und 2003 an ihre Freunde schrieb, entstand 2004 ihr erstes Buch „Von den Kriegen – Briefe an Freunde“ (S. Fischer Verlag).

2003 bis 2004 ging Carolin Emcke für ein Jahr als Visiting Lecturer an die Yale University und lehrte unter anderem über „Theorien der Gewalt“. Seit 2004 kuratiert und moderiert sie zudem die monatliche Diskussionsreihe „Streitraum“ an der Berliner Schaubühne. Von 2007 bis 2014 arbeitete sie als freie Autorin für DIE ZEIT und veröffentlichte Reportagen aus dem Irak, Haiti, dem Gazastreifen sowie zahlreiche Essays. Seit Oktober 2014 schreibt sie für die Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung eine wöchentliche Kolumne.

Carolin Emcke wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Lessing-Preis des Freistaats Sachsen (2015), dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay (2014) und dem Theodor-Wolff-Preis (2008). 2010 wurde sie zur Journalistin des Jahres gewählt. Im Oktober 2016 wird mit „Gegen den Hass“ eine essayistische Auseinandersetzung mit dem Rassismus, dem Fanatismus und der Demokratiefeindlichkeit erscheinen.

Weitere Informationen sind abrufbar unter
www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de.

Leipzig / Frankfurt am Main, 24. Juni 2016 <<

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Lotte Mohn-Waldmann mit „Geschichten vom Dibidu“

Die Autorin Lotte Mohn-Waldmann hat ihr viertes Buch vorgelegt. Es sind die Geschichten eines Wichtelzwerges namens Dibidu, welcher auf einem Motorrad durch den Wald fährt und dann überall zur Hilfe eilt, als eine Art Arzt und Freund der Tiere.

>>Im Schönwald gibt es ab und an Probleme. Was für ein Glück, dass unser Held Dibidu, der Wichtelzwerg, immer wieder mit seinem Motorrad zu Hilfe kommen kann! Die Eule Mira und Max, der Dachs, und viele andere stehen ihm dabei treu zur Seite. Manchmal geht es im Wald auch bunt und munter zu, so dass der Schönwald vor Freude lacht.<<

>>Lotte Mohn-Waldmann ist eine durch und durch routinierte Erzählerin. Nach einem Familienroman, einer in Ulm spielenden Kinder-Monster-Geschichte und einem Kinderkrimi folgt nun ihr viertes Werk: Geschichten vom Dibidu. Dibidu ist ein Wichtelzwerg, den alle, die ihn bereits kennen, lieben … und den alle anderen – nach dem Lesen des Buches – sicher ebenfalls lieben werden.<<

Das Buch ist vierfarbig gedruckt und beinhaltet einige Farbfotos. Es soll gelten für:

1. Alle Menschen und Kinder, die gerne Phantasievolles lesen.
2. Alle Menschen und Kinder, die gerne als Hauptfigur einen Wichtelzwerg aus dem Wald mögen.
3. Alle Menschen und Kinder, die gerne Bücher lesen, die sich im Wald und mit den Tieren abspielen.
4. Alle Menschen und Kinder, die gerne Kinderbücher mögen.
5. Alle Menschen und Kinder, die gerne Geschichten lesen, die gut ausgehen.
6. Alle Menschen und Kinder, die gerne den Kindern oder Enkeln Schönes für die Nacht vorlesen.
7. Alle Menschen und Kinder, die gerne davon hören wollen, wie allen erfolgreich geholfen wird.
8. Alle Menschen und Kinder, die gerne haben, dass sich die Dinge zum Guten ordnen.
9. Alle Menschen und Kinder, die sich gerne auch einen Wichtelzwerg auf dem Motorrad vorstellen können.
10. Alle Menschen und Kinder mit Humor und großer, freundlicher Lebensgüte.

Katja Schraml und ihr Kurzhörspieltext auf den 14. Leipziger Hörspieltagen

Ein Text der Autorin Katja Schraml wird (mit 9 weiteren von 9 anderen Autoren/-innen) am 15. Juli 2016 szenisch gelesen, aber 1 Jahr später auch als umgesetztes Hörspiel aufgeführt.

LEIPZIGER HÖRSPIELSOMMER
14. Leipziger Hörspielsommer vom 8. bis 17. Juli 2016

Richard-Wagner-Hain

Die 10 ausgewählten Hörspiel-Manuskripte werden zudem ein Jahr später, im Sommer 2017, von Studentinnen und Studenten der Weimarer BAUHAUS-Universität dann beim Hörspielsommer aufgeführt. Dann wird auch ein/e PreisträgerIn ermittelt.

>>Der Leipziger Hörspielsommer ist eines der bundesweit bedeutendsten Foren für Hörspielkunst. Ausgerichtet vom Hörspielsommer e.V. findet das zehntägige, eintrittsfreie Festival seit 2003 in Leipzig statt. Veranstaltungsort ist der zentrumsnahe Richard-Wagner-Hain, der mehrere tausend Besucherinnen und Besucher fasst.<>Jedes Jahr im Juli macht das Festival als Publikumsveranstaltung, Newcomer-Plattform und Treffpunkt der Hörspielszene von sich reden. Mit seinem repräsentativen Überblick über die aktuelle Hörspielproduktion des deutschsprachigen Raumes hat sich das Open-Air in den letzten dreizehn Jahren zu einer festen Größe im Festivalkalender entwickelt.<<

DAS DEBÜT interviewte Autorin Katja Schraml

Der Blog über DEBÜT-Bücher oder Bücher von Menschen, die mit ihren Romanen debütieren, hat nun auch die Autorin Katja Schraml interviewt.

Das Gespräch wurde am 7.3.2016 auf dem Blog veröffentlicht.

Janine Gremmel hat die Fragen gestellt.

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KLEINER AUSZUG:

>>Glaubst du, es fehlte der Mut, Experimentelles zu veröffentlichen?

Das kann ich nicht sagen. Mut, Markt, Meinung – da spielen wohl mehrere Faktoren eine Rolle, nicht zuletzt finanzielle.<<

>>Wie kann man sich deinen Schreibprozess vorstellen?

Es gibt verschiedene Phasen, nachdem einen die Idee getroffen hat. Schreiben, Strukturieren, Recherchieren … und dann wieder von vorne … Umschreiben, Umstrukturieren, Nachrecherchieren … Jegliches hat seine Zeit.<<

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Nachzulesen ist das ganze Interview auf der Blog-Seite:

https://dasdebuet.com/2016/03/07/interview-katja-schraml/

Katja Schraml veröffentlichte im KUUUK-Verlag den Roman „Josef der Schnitzer Stumpf“.

Dieser Roman ist das Debüt, weshalb und wozu „Das Debüt“ die Autorin befragte.

DAS DEBÜT schreibt in seinem BLOG unter der Rubrik „Was wir wollen“:

>>Debüt-Romane haben es auf dem Buchmarkt nicht immer leicht. Viele Leser halten an Altbewährtem fest oder bemerken die neuen Stimmen der Literatur gar nicht erst, weil vor allem den kleinen Verlagen oft die finanziellen Mittel fehlen, um die Erstlingswerke ihrer Autoren in der literarischen Öffentlichkeit zu positionieren. Doch auch wenn sie nicht immer präsent scheinen, es gibt jedes Jahr eine faszinierende Vielfalt an Debüt-Romanen, die es zu entdecken gilt.

Zwischen Open-Mike, Ingeborg-Bachmann-Preis und dem in der Rezension angepriesenen “überraschenden” Debüt wollen wir für euch den Überblick behalten, diesen einen besonderen Moment würdigen und gezielt darauf aufmerksam machen.

Kritisch und unverstellt werden wir in Rezensionen, Interviews und Diskussionen etc. für euch berichten und euch regelmäßig über Neuerscheinungen informieren.

Wir freuen uns auf anregende Diskussionen, Veranstaltungen und hoffen auf eure Unterstützung.<<

 

15 Jahre Literaturhaus am Haspel — Wuppertal — FEST LESUNGEN MUSIK — 18.10.2015 — Sonntag

15 Jahre Literaturhaus am Haspel

SONNTAG — 18.10.2015 — 15:00 Uhr bis 21:00 Uhr

>Seit dem Jahr 2000 hat die Literatur am Haspel in Wuppertal eine feste Heimat.

Der Verein Literaturhaus Wuppertal e.V. hat im Haspel-Haus an der Friedrich-Engels-Allee 83 in den vergangenen 15 Jahren zahlreiche Lesungen und andere Literaturtermine veranstaltet.

Das Jubiläum ist nun ein schöner Anlass, gemeinsam zu feiern!

Am Sonntag, 18. Oktober 2015, laden wir von 15 bis 21 Uhr zu einem Fest im Literaturhaus am Haspel ein.

Auf dem Programm stehen Lesungen und Musik, und das gemeinsam mit einem Überraschungsgast.

Wir freuen uns auf ein literarisch-kulinarisches Beisammensein, auf die Gelegenheit für Gespräche und Diskussionen, für Blicke zurück und nach vorn.

Wuppertaler Autorinnen und Autoren lesen auf der Veranstaltung eigene Geschichten zum Thema „Als ich 15 Jahre alt war“.

Die Texte sind frisch geschrieben zu diesem Jubiläum und führen auf eine spannende literarische Zeitreise.

Studierende der Musikhochschule Köln/Standort Wuppertal bereichern das Programm zudem mit musikalischen Beiträgen.

Wir freuen uns auf viele Gäste. Jeder ist herzlich willkommen! <<

QUELLE:  http://www.literaturhaus-wuppertal.de

Literaturhaus Wuppertal e.V.
Friedrich-Engels-Allee 83
42285 Wuppertal

Swetlana Alexijewitsch || Nobelpreis in Literatur des Jahres 2015

Pressemitteilung 8. Oktober 2015
Der Nobelpreis in Literatur des Jahres 2015
Swetlana Alexijewitsch
Der Nobelpreis in Literatur des Jahres 2015 wird
der weißrussischen Schriftstellerin
Swetlana Alexijewitsch verliehen
„für ihr vielstimmiges Werk, das dem Leiden und dem Mut in unserer Zeit ein Denkmal setzt“
QUELLE:

Schweizer Buchpreis 2015 – Die 5 Nominierten

Die Begründung
Für den Schweizer Buchpreis 2015 wurden 90 Titel eingereicht. Die fünf Titel der Shortlist „bringen aktuelle gesellschaftliche Problemlagen – die eigene Erfahrung des Anderen, Inter-Nationalität und Erinnerung – eindringlich zur Sprache“, sagt die Jury-Sprecherin Corina Caduff. Dean plädiert mit seinen Essays über das Fremde dafür, dieses nicht zum Verschwinden zu bringen, indem man es sich zu eigen macht. Grigorcea und Kureyshi, aufgewachsen in Bukarest bzw. Prizren, erzählen von Orten zwischen den Ländern und den Sprachen und von der Schweiz als Immigrationsland. Schweikert befragt das geschichtliche Gedächtnis mit einem Schweizer Zeitroman, der bis zum Zweiten Weltkrieg zurückreicht, und Schwitter inszeniert autobiografische Erinnerung in Form einer eigenwilligen Liebesrecherche. „Die sprachliche und thematische Gestaltung dieser Romane und Essays haben uns überzeugt“, so Caduff.

Die Nominierten
Martin R. Dean: „Verbeugung vor Spiegeln“ (Jung und Jung Verlag)
Dana Grigorcea: „Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit“ (Dörlemann Verlag)
Meral Kureyshi: „Elefanten im Garten“ (Limmat Verlag)
Ruth Schweikert: „Wie wir älter werden“ (S. Fischer Verlag)
Monique Schwitter: „Eins im Andern“ (Literaturverlag Droschl)

QUELLE: http://www.schweizerbuchpreis.ch