Auch das E-Book der Autorin Moni Folz ist nun publiziert

Das Buch „Papperlakröt!“ der Autorin aus dem Raum Landau, Moni Folz, erschien im August 2017 als Papierausgabe und zusätzlich im September 2017 als E-Book-Variante. Die Autorin beschreibt in ihrem Werk eine Geschichte, die zwischen Realität und Phantasie changiert, denn eine Schülerin wird hier mit einem Kobold zusammengebracht. Anders: Der Kobold nähert sich den Menschen und gerät an das junge Mädchen. Zwei Welten – und die Akteure des Buches agieren sowohl bei den Menschen als auch in den Höhlen der Kobolde. Kobold und Mensch bekämpfen zusammen Unrecht und Mobbing in der Menschenwelt, und ebenso tun sie das zusammen in der Koboldwelt. Dieses „Setting“ ist gut gewählt, die Geschichte ist richtig spannend und abenteuerreich. Es gibt natürlich auch einige Böse wie den schlimmen Gunnar und dessen Gang. Dann sind da aber noch Gute als Helfer … wie das Flederschwein Trudi, ja, Flederschwein, Sie haben richtig gelesen. Außerdem finden sich viele herrliche Ausdrücke, wo die Sprache in eine neue Koboldsprache zusammengemischt wird.

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Moni Folz legt mit „Papperlakröt!“ ihr Kinderbuch-Jugendbuch-Debüt vor

Die in der Südpfalz lebende Moni Folz hat im August 2017 ihr erstes Buch auf den Weg gebracht. Es ist publiziert und nun also auf dem Buchmarkt.

Dabei handelt es sich um eine aufregende und spannende Geschichte um einen Kobold, der Theodor heißt, viel Schabernack betreibt, sich dann auch noch immer wieder mit vielen anlegt, zugleich aber doch ein verdammt netter Kerl ist. Er wird sich auch mit den Menschen beschätigen und in deren Welt auf eine Schülerin namens Theresa stoßen.

Es geht also um zwei Welten, Kobolde da und Menschen dort, in denen jeweils eine Person sich behaupten muss. Theresa gegen Mobbing an der Schule und der Kobold Theodor gegen eine böse Koboldgang (der Boss ist Gunnar) in den Schlickerhöhlen. In beiden Welten ist mächtig was los.

Natürlich gibt es auch noch ein seltsames Tier, ein Flederschwein, welches sich Trudi nennt, und welches dann auch noch Helferin in allem wird.

Die ganzen Ereignisse sind wie ein Strudel, sodass dieses Buch gelesen wird, ohne dass man es weglegen mag. Zusätzlich gibt es viel Witz und Humor und ganz eigene Wortschöpfungen, worauf ja schon der Titel verweist.

Der Autorin ist hier etwas ganz Feines gelungen. Ein Kinderbuch / Jugendbuch für die Hauptzielgruppe 8 bis 11 Jahre, aber letztlich auch für alle Altersgruppen darüber. Ein Buch, dass von allen Generationen „verschlungen“ werden darf und kann und muss.

Mit diesem Buch wurde „ein ganz toller Krötendienst“ uns erwiesen. PAPPERLAKRÖT!

 

Schriftsteller Klausens mit dem Projekt der Tagesromane / Datumsromane nun schon im 10. Jahr. Aktuell ist der Freitagsroman [7.7.17] fertig.

Der Autor und Schriftsteller Klausens hat ein ungewöhnliches Schreibprojekt (und letztlich auch Kunstprojekt) nun in das zehnte Jahr hinein betrieben.

An einem Tag im Jahr schreibet er von morgens (Aufstehen passiert angeblich gegen 5 Uhr morgens) bis spät abends – und noch vor 24 Uhr gibt er das fertige Buch dann noch samt ebenfalls erstellten Cover und Klappentext (komplett also) an die Druckerei.

Das erste Buch entstand am 8.8.2008 als „Eintagesroman“. Über die Jahre wurde auch die Monate immer wieder verschoben, so dass jeweils neue Tage mit markanten Daten entstanden.

8.8.2008, 9.9.2009, 10.10.2010, 11.11.2011, 12.12.2012, 3.3.2013, 4.4.2014, 5.5.2015, 6.6.2016, 7.7.2017

Die Reihenfolge der Romane richtet sich also nach dem Kalender.

Es entsteht nach diesem Zufall, der zugleich einer Reihung folgt, ein Roman, der sich auf eben diesen Tag bezieht. Das Buch wird auch an eben diesem Tag also auch (fertig) geschrieben. Und es finden eine Vielzahl von Informationen, Ereignissen, Fakten ihren Eingang in das Buch, welche sich auch auf genau diesen Tag und insgesamt die „aktuelle Zeit“ des Entstehens (das zeitliche Umfeld des Tages) beziehen.

Der Autor weiß zuvor selber nicht, was an diesem speziellen Tag des Schreibens passiert, was in der Luft liegt, was sich ereignet oder gerade ereignet hat. Er muss schreiben, er muss fertigwerden. Dazu müssen ihm die Sachen dienen, die in seinem derzeit aktuellen Kopf auch abgelegt werden/waren/sind, denn eine lange Recherche erübrigt sich.

Das Internet und das Fernsehen dienen als Zusatz-Quellen, die in den Roman eingehen, z. B. insofern sich auch Dinge kurz mal im Netz noch gegenchecken lassen. Oder Meldungen auf n-tv in den Tagesroman hineingelangen.

Angelehnt an die Schnitt-Technik, die man schon von Dos Passos kennt, werden Fakten, Daten, Texte, Zitate in kursiver Schnitt in die Handlung dazwischengeschnitten. Die Aktualität ist da, die Wahrheit dringt ein in den fiktionalen Handlungsrahmen der Stroy jedes Tagesromans.

Am Ende steht ein Buch von 120 Papierseiten, welches der Autor als jeweils eine „Romanovelle“ bezeichnet. Für jeden Band verändert er auch seinen Schriftsteller-Namen:

ter Klausens (Willem ter Klausens) – Freitagsroman [7.7.17] (7. Juli 2017)
Klausens (Kurt Klausens) – Dochroman [6.6.16] (7. Juni 2016)
Klausens (Edzard Klausens) – Dienstagsroman [5.5.15] (5. Mai 2015)
da Klausens (Harco da Klausens) – Heutroman [4.4.14] (4. April 2014)
Klausens (Hinnerk Klausens) – Schonroman [3.3.13] (3. März 2013)
op de Klausens (Bert op de Klausens) – Baldroman [12.12.12] (12. Dezember 2012)
de Klausens (Jan Wim de Klausens) – Nunroman [11.11.11] (11. November 2011)
Klausens (Jean-Luc Klausens) – Jetztroman [10.10.10] (10. Oktober 2010)
Klausens (Horst-Hugo Klausens) – Stundenroman [9.9.9.] (9. September 2009)
Klausens-Achtlinger (Klaus Klausens-Achtlinger) – Eintagesroman [8.8.8] (8. August 2008)

Die DATUMSROMANE sind über die 10 Jahre nun, reduziert auf den Titel, diese:

EINTAGESROMAN [8.8.8]
STUNDENROMAN [9.9.9.]
JETZTROMAN [10.10.10]
NUNROMAN [11.11.11]
BALDROMAN [12.12.12]
SCHONROMAN [3.3.13]
HEUTROMAN [4.4.14]
DIENSTAGSROMAN [5.5.15]
DOCHROMAN [6.6.16]
FREITAGSROMAN [7.7.17]

Der Autor schreibt zu seinem aktuellen Roman, der sich u. a. G20, Terrorismus, Anschlägen, Flüchtlingen, Angst, Verdacht, „den Kopf verlieren“, Bahnfahren … und solcherlei Dingen zuwendet:

In seiner FREITAGSROMAN-Romanovelle geht dieser Willem ter Klausens den Dingen nach und spürt auch dem hinterher, was an jenem Tag, jenem 7.7.2017 [7.7.17] passieren könnte und auch tatwirklich dann passiert sein möge. Das Werk verbindet das „Jetzige“ des Hierseins in der Fiktion mit dem Aktuellen der Realität zu einer aufregenden Geschichte. Der Zug ist voll, und alle haben Angst. Die Welt ist voller Anschläge, also scheint auch auf dem Weg nach Hamburg: Da ist einiges möglich. Angst. Da muss sich niemand wegducken, aber dennoch wird geschaut und beobachtet. Mirka und Utz sind in diesem Zug. Sie kommen aus Bonn, aber der Zug fährt von Köln nach Hannover, danach soll’s nach Hamburg, wo mehrere Tage demonstriert wird. G20. Paks, der Pakistani ist da, Gürschner, der Religionslehrer. Im Zug wird es heiß, die Menschen kochen über, vor Frust, vor Hass, vor Weltzweifeln.

AUSSERDEM FINDET SICH FOLGENDER (SELTSAMER) TEXT ZUM AUTOR SELBST:

WILLEM TER KLAUSENS ist offensichtlich eher dem Neuen zugewandt als Vergangenheiten. So ergibt er sich wieder über das Vielköchern in die heutige Bewusstwerdung. Sein Name muss bedeutsam sein, zeigt aber, dass an diesem Künstler und Schriftsteller keine Kenntnis, kaum Wissen sich festmachen ließe. Nur der Freitag könnte zur Erbringung einer Vision von der „Wandlung aufkommender Untaten“ als Bester heranfliegen. Klausens schreibt auch LIVE-Gedichte, bearbeitet zudem Petizetten. Es kommen Texte wie dieser hier. Er macht und quält sich mit Büchern, Zitaten, Seriellos, bisweilen auch Videos. Außerdem sind Blogs in seinem Handlungswollen. Nun ist da vor uns wieder einmal der Roman des einen Tages. Erst die Menschen nach unserer ärmlichen Zeit werden erfassen können, was wir von ihm zu meinen gehabt hätten. Insgesamt ist es würdevoll, was wir da angehen müssen. Dennoch: Dieser Mensch kann nur von sich geben, was Mister Brain ihm ließ. So wie alle Berge zum Tale eilen. Worte sind ein Stampfen vom Abgang in den Fall des Untergangs.

Ein absolut ungewöhnliches und zugleich höchst aufregendes Kunst- und Literaturprojekt. Die Ergebnisse von jeweils einem Tag Schreiben samt 2- oder 3-fachen (zügigen) Korrekturlesen sind richtig gut gelungen. Überraschend, was der Autor da hervorzaubert, aus solch einer Schreibsituation.

Deutscher Buchpreis 2016: Die sechs Finalisten = SHORTLIST

QUELLE: Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.  PRESSE

>>Frankfurt am Main, 20. September 2016

Die Jury hat sechs Romane für die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2016
ausgewählt.

„Von Stille bis Gewalt: Die Romane der diesjährigen Shortlist decken ein
breites inhaltliches Spektrum ab, doch sie eint eine starke Bodenhaftung, der
unmittelbare Bezug zur beobachteten Realität. In harten, kontroversen
Gesprächen haben wir um die sechs Autorinnen und Autoren der Shortlist
gerungen. Nun aber sind wir zuversichtlich, mit der Shortlist eine Auswahl
von Titeln zusammengefügt zu haben, die sowohl die unbestrittene Qualität
dieses Bücherjahres als auch die unterschiedlichen Ansätze, sich der Welt
und deren Beschreibungsmöglichkeiten zu nähern, widerspiegelt“, sagt der
freie Kritiker Christoph Schröder, Sprecher der Jury für den Deutschen
Buchpreis 2016.

Die sieben Jurymitglieder haben seit Ausschreibungsbeginn 178 Titel
gesichtet, die zwischen Oktober 2015 und dem 20. September 2016
erschienen sind.

Die nominierten Romane:

     Reinhard Kaiser-Mühlecker: Fremde Seele, dunkler Wald (S. Fischer,
August 2016)
     Bodo Kirchhoff: Widerfahrnis (Frankfurter Verlagsanstalt, September
2016)
     André Kubiczek: Skizze eines Sommers (Rowohlt Berlin, Mai 2016)
     Thomas Melle: Die Welt im Rücken (Rowohlt Berlin, August 2016)
     Eva Schmidt: Ein langes Jahr (Jung und Jung, Februar 2016)
     Philipp Winkler: Hool (Aufbau, September 2016)

Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2016 gehören neben Christoph
Schröder an: Thomas Andre (Hamburger Abendblatt), Lena Bopp (Frankfurter
Allgemeine Zeitung), Berthold Franke (Goethe-Institut Prag), Susanne Jäggi
(Librium Bücher, Baden), Sabine Vogel (Berliner Zeitung) und Najem Wali
(Autor und Kritiker, Berlin).

Mit dem Deutschen Buchpreis 2016 zeichnet die Börsenverein des Deutschen
Buchhandels Stiftung den deutschsprachigen Roman des Jahres aus. Der
Preisträger oder die Preisträgerin erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die
fünf Finalistinnen und Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro. Die
Preisverleihung findet am 17. Oktober 2016 zum Auftakt der Frankfurter
Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt.

Der Deutsche Buchpreis wird von der Börsenverein des Deutschen
Buchhandels Stiftung vergeben. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die
Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind zudem die Frankfurter
Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt
den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.
Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur übertragen die
Preisverleihung im Rahmen von „Dokumente und Debatten“ im Digitalradio
und als Livestream im Internet unter http://www.deutschlandradio.de. Interessierte
können die Preisverleihung per Live-Stream unter http://www.deutscher-
buchpreis.de mitverfolgen.

Ab Ende September 2016 werden Auszüge aus den Shortlist-Titeln in
englischer Übersetzung und ein englischsprachiges Dossier zur Shortlist auf
dem Internetportal http://www.new-books-in-german.com präsentiert. Auch in
diesem Jahr stellen sechs Literaturblogs als „Die Buchpreisblogger“ die Titel
der Longlist vor, bieten Hintergrundinformationen und kritische
Debattenbeiträge. Zusammengeführt werden die Blogs auf der Facebook-Seite
des Deutschen Buchpreises http://www.facebook.com/DeutscherBuchpreis und unter
dem Hashtag #dbp16. <<

Das Buch „Dichtblogger“ von Klausens (gebloggte Gedichte als Papierbuch)

Ungewöhnliches ist von dem Autor, Künstler und Schriftsteller Klausens zu berichten. Über 10 Jahre hat er Gedichte gebloggt, ins Internet. (Das Gedichtebloggen macht er , so seine Aussage, auch derzeit noch.)

Die Gedichte jener (ersten) besagten 10 Jahre (Feb. 2006 bis Feb. 2016) wurden an dem Tag auch geschrieben, an dem sie ins Netz gebloggt wurden.

Da sich über die Jahre hinweg aber einige Blog-Plattformen verabschiedet haben oder einem anderen Zweck dienen … als dem Bloggen durch Internet-User – und damit auch die Texte, die dort eingestellt waren, teils verschwanden, sieht sich der Künstler dazu gezwungen, diese Gedichte im Nachhinein auch noch als Papierbuch zu veröffentlichen.

Klausens sieht das auch als eine Art von Projekt an.

Im Buch heißt es vorab so:

Die folgenden Gedichte wurden an dem Tag jeweils auch geschrieben, an dem diese dann auch noch gebloggt, also ins iNet(z) »geposted« wurden. Jedes Datum zeigt somit möglicherweise einen wichtigen Bezug zu dem historischen, zeitgeschichtlichen, akuten Geschehen von damals und den alsdann auch jeweils genauso aktuellen Ereignissen der Welt oder des Lebens von diesem Autor an. Solcherlei »Tagesgedichte« (vom Tage zum Tage) sind literarisch sicherlich ein ganz besonderes Projekt.

Die zusätzlichen Anmerkungen des Autors zu den Gedichten und zum Bloggen für »Dichtblogger« und zum Internet bzw. den Apps umfassen auch noch 58 Seiten.

Insgesamt hat das Buch 480 Seiten.

 

Paul Brauhnert erschuf Graphic Novel über das Militärgefängnis Schwedt

„Komm‘ Se, komm‘ Se, Strafgefangener“ – so der Titel der Graphic Novel von Paul Brauhnert.

UNTERZEILE: „Der Militärstrafvollzug Schwedt. Ein Gefängnis für junge Seelen“.

48 Seiten. Erscheint im Mai 2016.

Paul Brauhnert, Autor und Künstler, hat schon an mehreren Publikationen zu dem Militärgefängnis in Schwedt mitgewirkt.

Nun aber der Versuch, alles in einer Graphic Novel, also einer Erzählung in Bildern, umzusetzen.

Am 27. Mai 2016 wird das Werk der Öffentlichkeit präsentiert.

Brauhnert ist dazu nochmals in seine eigene Vergangenheit als Strafgefangener dort eingetaucht.

Die Buchpräsentation passiert im Rahmen einer Ausstellungseröffnung im Stadtmuseum Schwedt.

Die Ausstellung nennt sich „NVA-Soldaten hinter Gittern. Der Armeeknast Schwedt als Ort der Repression“.

Dabei geht es neben allgemeinen Informationen über das Militär im Sozialismus, die Nationale Volksarmee, die Militärjustiz und der militärischer Strafvollzug als Teile des Repressionsapparates im SED-Staat natürlich um die geschichtliche Entwicklung des ehemaligen Objektes der NVA. Welche Vorläufer von „Schwedt“ gab es? Der Militärstrafvollzug in der DDR befand sich von 1954 bis 1968 im „Dreckloch Berndshof“ und wurde dann nach Schwedt verlegt. Dort befand sich ein ziviles Haftsarbeitslager, in dem Sträflinge von 1964 bis 1968 für den sozialistischen Aufbau arbeiteten.

In der Ausstellungen werden der Alltag der Militärstrafgefangenen und Strafarrestanten im Militärgefängnis des Ministeriums des Innern in Schwedt/Oder vorgestellt und die Strukturen, die Organisation und das Personal im Militärgefängnis Schwedt von 1968 bis 1981 untersucht. Dann eine Wechsel des Verantwortungsbereiches: 1982 entstand die Disziplinareinheit (DE) des Ministeriums für Nationale Verteidigung. Nun hieß es „Ab nach Schwedt!“ mit und ohne Gerichtsurteil.

Die Bediensteten der Disziplinareinheit verstanden sich als „Erzieher“ in NVA-Uniform. Das „System Schwedt“ bestand aus Schleifen und Schuften, Bespitzelung und „Rotlichtbestrahlung“. Aus politischen Gründen wurden „Staatsfeinde“, Waffen- und Wehrdienstverweigerer eingesperrt. Die Rückkehr und das Nachdienen in der Truppe waren von Schweigen geprägt, das Zurückkehren in den sozialistischen Alltag von Verdrängen und dem Versuch, die Schwedter Zeit zu vergessen. Am Funktionieren der Einrichtung war auch die Stadt Schwedt und ihre Betriebe beteiligt.

1989/90 legten die Disziplinarbestraften die Arbeit nieder. Dann folgte die Auflösung und Abwicklung der Disziplinareinheit.

27.5.2016 ist die Eröffnung der Ausstellung und die Präsentation der Graphic Novel von Paul Brauhnert.

Ab 17: 00 Uhr im Stadtmuseum.

Jürgen Polzehl

Bürgermeister der Stadt Schwedt/Oder

Dr. Sabine Kuder

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Martin Gorholdt

Staatssekretär des Ministeriums für Wissenschaft,

Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Anke Grodon

Leiterin der Städtischen Museen

und des Stadtarchivs Schwedt/Oder

Musik Tino Eisbrenner

Verein DDR-Militärgefängnis Schwedt e.V.

Präsentation

ab 19: 00 Uhr im „Kosmonaut“

Konzert Tino Eisbrenner und Alejandro Soto Lacoste

Lotte Mohn-Waldmann mit „Geschichten vom Dibidu“

Die Autorin Lotte Mohn-Waldmann hat ihr viertes Buch vorgelegt. Es sind die Geschichten eines Wichtelzwerges namens Dibidu, welcher auf einem Motorrad durch den Wald fährt und dann überall zur Hilfe eilt, als eine Art Arzt und Freund der Tiere.

>>Im Schönwald gibt es ab und an Probleme. Was für ein Glück, dass unser Held Dibidu, der Wichtelzwerg, immer wieder mit seinem Motorrad zu Hilfe kommen kann! Die Eule Mira und Max, der Dachs, und viele andere stehen ihm dabei treu zur Seite. Manchmal geht es im Wald auch bunt und munter zu, so dass der Schönwald vor Freude lacht.<<

>>Lotte Mohn-Waldmann ist eine durch und durch routinierte Erzählerin. Nach einem Familienroman, einer in Ulm spielenden Kinder-Monster-Geschichte und einem Kinderkrimi folgt nun ihr viertes Werk: Geschichten vom Dibidu. Dibidu ist ein Wichtelzwerg, den alle, die ihn bereits kennen, lieben … und den alle anderen – nach dem Lesen des Buches – sicher ebenfalls lieben werden.<<

Das Buch ist vierfarbig gedruckt und beinhaltet einige Farbfotos. Es soll gelten für:

1. Alle Menschen und Kinder, die gerne Phantasievolles lesen.
2. Alle Menschen und Kinder, die gerne als Hauptfigur einen Wichtelzwerg aus dem Wald mögen.
3. Alle Menschen und Kinder, die gerne Bücher lesen, die sich im Wald und mit den Tieren abspielen.
4. Alle Menschen und Kinder, die gerne Kinderbücher mögen.
5. Alle Menschen und Kinder, die gerne Geschichten lesen, die gut ausgehen.
6. Alle Menschen und Kinder, die gerne den Kindern oder Enkeln Schönes für die Nacht vorlesen.
7. Alle Menschen und Kinder, die gerne davon hören wollen, wie allen erfolgreich geholfen wird.
8. Alle Menschen und Kinder, die gerne haben, dass sich die Dinge zum Guten ordnen.
9. Alle Menschen und Kinder, die sich gerne auch einen Wichtelzwerg auf dem Motorrad vorstellen können.
10. Alle Menschen und Kinder mit Humor und großer, freundlicher Lebensgüte.