Auch das E-Book der Autorin Moni Folz ist nun publiziert

Das Buch „Papperlakröt!“ der Autorin aus dem Raum Landau, Moni Folz, erschien im August 2017 als Papierausgabe und zusätzlich im September 2017 als E-Book-Variante. Die Autorin beschreibt in ihrem Werk eine Geschichte, die zwischen Realität und Phantasie changiert, denn eine Schülerin wird hier mit einem Kobold zusammengebracht. Anders: Der Kobold nähert sich den Menschen und gerät an das junge Mädchen. Zwei Welten – und die Akteure des Buches agieren sowohl bei den Menschen als auch in den Höhlen der Kobolde. Kobold und Mensch bekämpfen zusammen Unrecht und Mobbing in der Menschenwelt, und ebenso tun sie das zusammen in der Koboldwelt. Dieses „Setting“ ist gut gewählt, die Geschichte ist richtig spannend und abenteuerreich. Es gibt natürlich auch einige Böse wie den schlimmen Gunnar und dessen Gang. Dann sind da aber noch Gute als Helfer … wie das Flederschwein Trudi, ja, Flederschwein, Sie haben richtig gelesen. Außerdem finden sich viele herrliche Ausdrücke, wo die Sprache in eine neue Koboldsprache zusammengemischt wird.

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E-BOOK von Timo Snow erschienen: Marie Malheur

Seit dem 1.2.2016 ist offiziell auch das E-BOOK erschienen, zu „Marie Malheur und das große Mundwerk“, es wird sukzessive auf allen wichtigen Plattformen in und um Deutschland erscheinen. (Das Papierbuch liegt seit 18.1.2016 bereits vor.)

Diese Pechmarie = Marie, diese junge Frau, eine Waise und Ex-Heimbewohnerin zudem, der auch in H-Town irgendwie alles misslingt. »Warum kann ich die Zeit nicht einfach ein paar Stunden zurückdrehen oder anhalten, nur dieses eine Mal?«, so fleht sie. Wieder mal steckt sie voll im Schlamassel – auch jetzt wieder, in diesem überaus schrägen und darüber hinaus so aufwühlend-seltsamen Undergroundroman über »Miss Malheur«.

Die rothaarige Marie hat zweifelsfrei verkackt und ist sich inzwischen darüber im Klaren, dass sie Hilfe braucht. Drogen wie MutterNatur 500 mg und ihr elendiger Job als Zahnarzthelferin in der für sie ganz neuen Stadt – bei dem 1,65-Mann Dr. Zieher (und jener ist gerne im »Stylo« = Etablissement mit diversen »Blind Da- tes« zu Gast) – reißen sie in den Strudel von Begebenheiten, die den Roman zu einem Spiel von so manchen Ups, aber eher sauvielen Downs machen.

Der Bulle Hubertus Knife, zugleich Lover der aufregenden Agathe Look, wird folglich zur Behandlung kommen, dem Marie dann auch mal so richtig „das Maul stopft“: also die Zähne eingipst, bis er den Mund nicht mehr aufbekommt. – Ach, diese Marie: »In jedem gelebten Moment lauert die Gefahr und wartet auf einen Fehler von dir.« So eine Mahnung des Autors aus dem Prolog. Nach diesem wild wirbelnden Roman, der sich in einem vollkommen skurrilen Panoptikum austobt, weiß man sehr genau, warum man „verdammt noch mal“ mehr von »Timo Snow« (des Autors Künstlername) lesen will.

Diese ungewohnte Mischung aus abgedrehtem Humor und zugleich dunkelsten Abgründen des Menschseins ist als Lesestoff wie ein Suchtmittel. Knallharte Dialoge, bisweilen in derber und dennoch dem Leben abgeguckter Sprache, garniert mit dem herumirrenden Junkie Frankie, oder „Schneemann und Zwerg“ (das ist ein Drogen-Designer-Duo namens „ß“), zudem Namen wie Punkt Einsboy, Abfuckboy oder Homeboy, dann der Rockerboss (und Zuhälter) Paddy, ein „Fleischmann“, die Nutte Molly … und dazu so manche dralle Flüche.

 

 

Das E-BOOK ist nun auch raus: zum Katja-Schraml-Roman „Josef der Schnitzer Stumpf“

Am 1. Juni 2015 erschien nun auch das E-BOOK zu dem sprachlich so aufregend-ungewöhnlichen Roman von Katja Schraml. (Das Papierbuch war bereits mit 484 Seiten am 12. Mai 2015 erschienen.)

Das Buch hat eine (oder auch mehrere) ganz eigene Erzähl-Melodien, die das Leben des Tischlers Josef Stumpf verfolgen, der sich zum Schnitzer Stumpf noch wandeln wird.

Dieser Josef Stumpf muss Bayern verlassen, vor allem um den „Leichen in den Kellern“ dort zu entfliehen … und möchte sich in Berlin mit allem Abstand ein ganz neues Leben aufbauen.

Flucht als Hoffnung. Aber man nimmt die Vergangenheit ja doch mit.

So wird er einer von Tausenden, die in diese Metropole stürmen: BERLIN.

Ihm steht alles das bevor, was auch anderen bevorsteht: sich zurechtfinden, eine Wohnung finden, Arbeit finden, ein Leben finden. Ins Chaos geraten. Auch Schläge wird er einstecken müssen.

All das geschieht 1999 und 2000, wir haben also den großen Jahrtausendwechsel.

Ereignisse und Geschehnisse aus diesen Jahren sind en passant in den Roman mit eingeflochten.

Alles liest sich mitreißend – und auch Töne der Ironie oder des Mitleides oder der nüchternen Betrachtung der Erzählstimmen kommen nicht zu kurz.

Wer wirklich etwas über die Bayrische Provinz und die saugende Metropole Berlin erfahren will und zudem eine neue literarische Stimme kennenlernen will, der kommt an so einem Buch wie „Josef der Schnitzer Stumpf“ nicht vorbei.

Provinzroman und Metropolenroman in einem Werk. Zwei Beschreibungsbereiche bilden ein Buch.

Dennoch obsiegt der Metropolenfokus.

Ein Zitat hat Katja Schraml nämlich bewusst vorangestellt:

„Man muß die Welt sehen können und zu ihr hingehn.“
— Alfred Döblin, Berlin Alexanderplatz

LINK zum E-BOOK: Hier als eine von vielen Plattformen bei Hugendubel.

Deutscher Kulturrat fordert Bundesregierung zur Einführung der ermäßigten Mehrwertsteuer bei E-Books auf

PRESSEMELDUNG DES KULTURRATS: „Berlin, den 22.01.2013. Der Deutsche Kulturrat, Spitzenverband der Bundeskulturverbände, fordert die Bundesregierung zur Einführung der ermäßigten Mehrwertsteuer (MwSt) bei E-Books nach französischem Vorbild auf. Bislang werden E-Books in Deutschland mit 19 Prozent Mehrwertsteuer belegt. Hingegen gilt für gedruckte Bücher der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent.

Im Gegensatz zu Deutschland erhebt Frankreich auf gedruckte wie digitale Bücher einen einheitlichen Mehrwertsteuersatz von 5,5 Prozent.

Heute treffen sich die Regierungen Frankreichs und Deutschlands anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Elysée-Vertrags. Die deutsch-französische Freundschaft gilt als Erfolgsgeschichte. Eine gemeinsame Initiative beider Länder hinsichtlich der reduzierten Mehrwertsteuer für Kulturgüter steht aus. Deutschland schließt sich beim E-Book dem Vorbild Frankreichs bislang nicht an. Zwischen Deutschland und Frankreich existiert somit ein Unterschied bei der Umsatzbesteuerung von digitalen Büchern von 13,5 Prozent.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Die deutsch-französische Freundschaft ist eine Erfolgsgeschichte, keine Frage. Die Devise aus kulturpolitischer Sicht anlässlich des heutigen Zusammentreffens beider Regierungen muss aber lauten: Von Frankreich Kulturpolitik lernen. Es ist schier unbegreiflich, weshalb das Kulturgut Buch, wenn es auf Papier gedruckt wird in Deutschland mit 7 Prozent MwSt belegt ist, liegt es aber in digitaler Form vor, muss in Deutschland 19 Prozent MwSt gezahlt werden. Während in Frankreich der reduzierte Mehrwertsteuersatz auch für E-Books gilt, scheut Deutschland bislang davor zurück, ebenso zu verfahren. Des Weiteren haben die Franzosen vorbildhaft die Buchpreisbindung explizit auch für E-Books festgeschrieben. Wir hegen die Hoffnung, dass dieses Thema zwischen der französischen Kulturministerin und dem deutschen Kulturstaatsminister heute erneut zur Sprache kommt. Wenn sich die Bundesregierung in dieser Frage endlich bewegen würde, wäre das ein großer Gewinn für das Kulturgut Buch, weil der europäische Buchmarkt dadurch gestärkt würde.“