Die neue Buchmesse-App will spionierend zu vieles vom Nutzer wissen

Die Frankfurter Buchmesse-App ist da. Pünktlich zur Buchmesse 2016.

Offizieller Text:

>>Auch unterwegs bestens versorgt – dafür sorgt die Buchmesse-App für Apple und Android. In einem verbesserten Design finden Sie alle Kataloge, den Hallenplan, ihren persönlichen Kalender mit Erinnerungsfunktion sowie eine Favoritenliste. Mit den interaktiven VIP-Touren erleben Sie die Highlights prominenter Besucher oder Themenrundgänge.

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Laut Beobachtern der Szene greift die neue Buchmesse-App auf viel zu vieles von den Nutzern/Usern zu:

Geräte- und Appverlauf JA

Identität JA

Kalender JA

Kontakte JA

Standort JA

Kamera JA

WLAN-Verbindungsinformationen JA

Informationen zur Bluetooth-Verbindung JA

Außerdem will LINKED-IN (siehe oben, wurde ja auch angekündigt) auf die Kontakte des Nutzers zugreifen.

Man fragt sich, welchen Dienst die Buchmesse damit sich selbst und den Verlagen tut.

Soll das die Moderne sein: Alles wird erfasst?

Und dann noch von denen, von denen man höchste Sensiblität erwarten sollte?

Von der Buchmesse daselbst?

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Deutscher Buchpreis 2016: Die sechs Finalisten = SHORTLIST

QUELLE: Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.  PRESSE

>>Frankfurt am Main, 20. September 2016

Die Jury hat sechs Romane für die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2016
ausgewählt.

„Von Stille bis Gewalt: Die Romane der diesjährigen Shortlist decken ein
breites inhaltliches Spektrum ab, doch sie eint eine starke Bodenhaftung, der
unmittelbare Bezug zur beobachteten Realität. In harten, kontroversen
Gesprächen haben wir um die sechs Autorinnen und Autoren der Shortlist
gerungen. Nun aber sind wir zuversichtlich, mit der Shortlist eine Auswahl
von Titeln zusammengefügt zu haben, die sowohl die unbestrittene Qualität
dieses Bücherjahres als auch die unterschiedlichen Ansätze, sich der Welt
und deren Beschreibungsmöglichkeiten zu nähern, widerspiegelt“, sagt der
freie Kritiker Christoph Schröder, Sprecher der Jury für den Deutschen
Buchpreis 2016.

Die sieben Jurymitglieder haben seit Ausschreibungsbeginn 178 Titel
gesichtet, die zwischen Oktober 2015 und dem 20. September 2016
erschienen sind.

Die nominierten Romane:

     Reinhard Kaiser-Mühlecker: Fremde Seele, dunkler Wald (S. Fischer,
August 2016)
     Bodo Kirchhoff: Widerfahrnis (Frankfurter Verlagsanstalt, September
2016)
     André Kubiczek: Skizze eines Sommers (Rowohlt Berlin, Mai 2016)
     Thomas Melle: Die Welt im Rücken (Rowohlt Berlin, August 2016)
     Eva Schmidt: Ein langes Jahr (Jung und Jung, Februar 2016)
     Philipp Winkler: Hool (Aufbau, September 2016)

Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2016 gehören neben Christoph
Schröder an: Thomas Andre (Hamburger Abendblatt), Lena Bopp (Frankfurter
Allgemeine Zeitung), Berthold Franke (Goethe-Institut Prag), Susanne Jäggi
(Librium Bücher, Baden), Sabine Vogel (Berliner Zeitung) und Najem Wali
(Autor und Kritiker, Berlin).

Mit dem Deutschen Buchpreis 2016 zeichnet die Börsenverein des Deutschen
Buchhandels Stiftung den deutschsprachigen Roman des Jahres aus. Der
Preisträger oder die Preisträgerin erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die
fünf Finalistinnen und Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro. Die
Preisverleihung findet am 17. Oktober 2016 zum Auftakt der Frankfurter
Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt.

Der Deutsche Buchpreis wird von der Börsenverein des Deutschen
Buchhandels Stiftung vergeben. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die
Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind zudem die Frankfurter
Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt
den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.
Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur übertragen die
Preisverleihung im Rahmen von „Dokumente und Debatten“ im Digitalradio
und als Livestream im Internet unter http://www.deutschlandradio.de. Interessierte
können die Preisverleihung per Live-Stream unter http://www.deutscher-
buchpreis.de mitverfolgen.

Ab Ende September 2016 werden Auszüge aus den Shortlist-Titeln in
englischer Übersetzung und ein englischsprachiges Dossier zur Shortlist auf
dem Internetportal http://www.new-books-in-german.com präsentiert. Auch in
diesem Jahr stellen sechs Literaturblogs als „Die Buchpreisblogger“ die Titel
der Longlist vor, bieten Hintergrundinformationen und kritische
Debattenbeiträge. Zusammengeführt werden die Blogs auf der Facebook-Seite
des Deutschen Buchpreises http://www.facebook.com/DeutscherBuchpreis und unter
dem Hashtag #dbp16. <<

Binding-Kulturpreis 2016 an Verlag Schöffling & Co.

Aus der Presserklärung:

>>Binding-Kulturpreis 2016: Die Binding-Kulturstiftung ehrt den Verlag Schöffling & Co.

Frankfurt, 23. Februar 2016.

Auch im Jahr 2016 hat die Binding-Kulturstiftung die Ehre, einen Kulturschaffenden des Rhein-Main-Gebietes mit dem Binding-Kulturpreis auszuzeichnen. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis geht dieses Jahr an den Verlag Schöffling & Co. Die feierliche Ehrung findet am Samstag, dem 2. Juli, im Kaisersaal des Römers statt, im Beisein des Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann.

Mit dem Frankfurter Verlag Schöffling & Co. wird ein unabhängiges Unternehmen ausgezeichnet, das mit seinem Programm seit über 20 Jahren konsequent auf literarische Qualität und Autorenpflege setzt. Wie bei wenigen anderen Verlagen gehört dazu an zentraler Stelle die Pflege der zeitgenössischen Dichtung.

Der von Klaus Schöffling zusammen mit seiner Frau Ida Schöffling geführte Verlag hat einen Schwerpunkt auf deutschsprachiger Gegenwartsliteratur, unter anderem erscheinen hier Bücher von Ror Wolf, Burkhard Spinnen, Silke Scheuermann, Juli Zeh, Helga M. Novak, Guntram Vesper, Mirko Bonné und Margit Schreiner. Die internationale Literatur ist mit Schriftstellern wie David Albahari, Clarice Lispector, Bora Ćosić und Juan Gabriel Vásquez vertreten.

Klaus Schöffling ist ein exzellenter Kenner der Exilliteratur und hat sich auch mit der Wiederentdeckung vergessener Bücher, darunter Autoren wie Paul Kornfeld, Ulrich Becher und Bernard von Brentano, einen Namen gemacht. Er ist Initiator und Mitbegründer der seit 2010 mit großem Publikumszuspruch durchgeführten Lesereihe „Frankfurt liest ein Buch“. Der Verlag ist zudem als Unterstützer der Frankfurter Poetikvorlesungen aktiv.

„Der Verlag Schöffling & Co. ist ein überregional weithin geachteter Leuchtturm der literarischen Welt, dessen Strahlkraft auch der Stadt Frankfurt Glanz verleiht“, begründet das Kuratorium der Binding-Kulturstiftung seine Entscheidung.
Mit dem Verlag Schöffling & Co. gesellt sich eine weitere hochkarätige kulturschaffende Einrichtung aus der Heimatregion der Binding-Brauerei zu den stets herausragenden Preisträgern der mit 50.000 Euro dotierten Auszeichnung.

Der Binding-Kulturpreis wird in diesem Jahr zum bereits 21. Mal verliehen. Die renommierte Auszeichnung, die über die Region hinaus Aufmerksamkeit und Anerkennung findet, ist ein weiteres gelebtes Bekenntnis der Binding-Brauerei zur Stadt Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet.

Die feierliche Preisvergabe findet am Samstag, dem 2. Juli, um 11 Uhr, im Kaisersaal des Römers statt.

Der Binding-Kulturpreis
Seit 1996, dem Jahr des 125-jährigen Jubiläums der Binding-Brauerei, würdigt die Binding-Kulturstiftung alljährlich Kulturschaffende aus Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet. Die Satzung der als gemeinnützig anerkannten Binding-Kulturstiftung sieht vor, dass mit dem Binding-Kulturpreis herausragende Künstler oder kulturelle Einrichtungen in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet ausgezeichnet werden, deren Wirken und Schaffen über die Region hinaus Aufmerksamkeit und Anerkennung finden. Der mit 50.000 Euro dotierte Binding-Kulturpreis ist einer der höchstdotierten Kulturpreise Deutschlands. Mit dieser wichtigen Förderung der Kulturszene in und um Frankfurt unterstreicht die traditionsreiche Binding-Brauerei einmal mehr ihre enge Verbundenheit zu ihrer Stadt und ihrer Heimatregion.
Die Mitglieder des Kuratoriums:
Musik: Dr. Andreas Bomba (Hessischer Rundfunk)
Literatur: Dr. Ina Hartwig, Hannes Hintermeier (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Bildende Kunst: Dr. Julia Voss (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Theater: Peter Michalzik (Frankfurter Rundschau)
Vorsitz: Dr. Christoph Graf Douglas

Die bisherigen Preisträger des Binding-Kulturpreises:
2015 Max Hollein
2014 Verlag der Autoren
2013 Das Jazz-Duo Heinz Sauer und Michael Wollny
2012 Atelier Goldstein
2011  Willy Praml
2010 Dr. Günther Rühle
2009 Das Freie Deutsche Hochstift / Frankfurter Goethe Museum
2008 Heiner Goebbels
2007 Michael Quast
2006 Die Architekturklasse der Städelschule und Professor Ben van Berkel
2005 Literaturhaus Frankfurt e.V.
2004 Professor Dr. Hans Günther Bastian und Karl Rarichs
2003 Die Kernmitglieder der „Neuen Frankfurter Schule“: F.W. Bernstein, Bernd Eilert, Robert Gernhardt,
Peter Knorr, Chlodwig Poth, Hans Traxler und Friedrich Karl Waechter
2002 Die Maler der Quadriga: Karl Otto Götz, Heinz Kreutz, Otto Greis und Bernard Schultze
2001 Stroemfeld-Verlag Frankfurt/Basel
2000 Cäcilien-Chor, Frankfurter Singakademie und Frankfurter Kantorei
1999 Künstlerhaus Mousonturm
1998 Professor Kasper König
1997 Thomas Bayrle, William Cochran, Wolfgang Deichsel
1996 Ensemble Modern<<

 

Ansprechpartner für die Presse
Binding-Brauerei
Claudia Geisler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Darmstädter Landstr. 185
60598 Frankfurt am Main
Tel.: (0 69) 6065 155

Deutscher Buchhandlungspreis an 108 Händler — 3 mal Titel „beste Buchhandlung“ vergeben

Am Abend 17.9.2015 sind in der Frankfurter Niederlassung der Deutschen Nationalbibliothek die Inhaber von 108 Buchhandlungen mit dem Deutschen Buchhandlungspreis ausgezeichnet worden.

Dreimal wurde das höchste Gütesiegel  „beste Buchhandlung“ verliehen.

Die  verbundene Prämie von jeweils 25 000 Euro geht an:

  • Artes Liberales – Buchladen, Heidelberg
  • Literatur Moths, München
  • Buchhandlung Rote Zora, Merzig

Mit jeweils 15 000 Euro wurden fünf „besonders herausragende Buchhandlungen“ bedacht:

  • Wist – Der Literaturladen, Potsdam
  • Buchladen am Freiheitsplatz, Hanau
  • Buchhandlung Backhaus, Aachen
  • BuchHaus Loschwitz, Dresden
  • Jenaer Bücherstube, Jena

Die übrigen 100 Sortimente erhielten die Auszeichnung in der mit 7000 Euro dotierten Grundkategorie.

Insgesamt wurden 850.000 Euro aus dem Topf von Kulturstaatsministerin Monika Grütters verteilt.

Mit dem Preis soll laut Ausschreibung „ein Zeichen für den Erhalt eines flächendeckenden Netzes an Buchhandlungen in Deutschland“ gesetzt werden. Bewerben konnten sich Sortimente mit einem Jahresumsatz bis zu 1 Mio Euro.

Als Preiskriterien wurden ausgegeben:

  • Kulturelles Veranstaltungsprogramm
  • Engagement bei der Lese- und/oder Literaturförderung
  • Literarisches Sortiment
  • Innovatives Geschäftsmodell.

Die Jury hat darauf geachtet, dass  jedes Bundesland mit einer Auszeichnung erreicht wird. 24 Schecks gehen ins bevölkerungsreichste Nordrhein-Westfalen, die größte Preisdichte gibt es in Berlin (16).

614 Buchhandlungen hatten sich beworben. nutzen, um ihre Leistungen noch stärker herauszustellen.

Martina Graß ist Ida Grass – Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA) schreibt über die Autorin am 5.3.2014

Die Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA) berichtet über die Autorin Ida Grass, die als Martina Graß Anwältin ist. Bettina Fraschke schreibt ein Frauenporträt:

>>Kassels neue literarische Stimme: Romandebüt von Anwältin Martina Graß. Wie wäre es, endlich mal jemandem genau die schlagfertige Antwort um die Ohren zu schleudern, die einem sonst immer erst einige Minuten zu spät einfällt? Die Kasseler Autorin Ida Grass probiert das konsequent – mit ihrer Romanfigur Hanne Gellert. Mit ihrem überzeugenden Frauenporträt „Hanne greift sich das Leben“ setzt die 46-Jährige einen starken Akzent in der regionalen Buchlandschaft.<>>HNA vom 5.3.2014. Seite „KulturKreisKassel“. LINK zu dem Artikel

Schriftstellerin Ida Grass legt Roman über Frau mit Kontrollgen vor: „Hanne greift sich das Leben“

Ida Grass, eine Autorin aus Kassel, hat sich in ihrem Romandebüt mit einer Frau befasst, die so in unserer Mitte leben könnte. (Und auch da und dort so leben wird.)

Hanne Gellert, so der Name der Protagonistin, neigt zum „Dinge Regeln“, und das tut sie sehr gern und sehr oft. Sie hat einen Hang zum Kontrollieren von anderen Menschen, den wir vielleicht als „Kontrollzwang“ bezeichnen könnten.

Doch würde man sich dann fälschlich eine durch und durch psychotische Hauptdarstellerin vorstellen. So ist es aber nicht.

Vielmehr: Hanne Gellert, die Büroleiterin eiens Rechtsanwaltes, geht wohl eher als „neurotisch“ durch.

Sie trägt Gene von normalen Menschen in sich, ist auch keinesfalls eine „unliebbare“ Person.

Die Autorin Ida Grass wollte in ihrem Roman alltägliche Verhaltensmuster einer Frau der „mittleren Jahre“ (circa die Phase 38 bis 48 Jahre) ausloten, bei einem bestimmten Typus von Mensch, und dieses Muster dann in eine Romanhandlung einbringen, die die Leser mitzieht. Das ist ihr sehr gut gelungen.

Autorin: Ida Grass // Titel: Hanne greift sich das Leben // Untertitel: Wenn Frauen zu viel wollen // Roman // Am 16. Januar 2014 erschienen // ISBN-13: 978-3939832-66-9 // Preis: € 16,00 //
Seiten: 310 // LINK