Das Buch „Dichtblogger“ von Klausens (gebloggte Gedichte als Papierbuch)

Ungewöhnliches ist von dem Autor, Künstler und Schriftsteller Klausens zu berichten. Über 10 Jahre hat er Gedichte gebloggt, ins Internet. (Das Gedichtebloggen macht er , so seine Aussage, auch derzeit noch.)

Die Gedichte jener (ersten) besagten 10 Jahre (Feb. 2006 bis Feb. 2016) wurden an dem Tag auch geschrieben, an dem sie ins Netz gebloggt wurden.

Da sich über die Jahre hinweg aber einige Blog-Plattformen verabschiedet haben oder einem anderen Zweck dienen … als dem Bloggen durch Internet-User – und damit auch die Texte, die dort eingestellt waren, teils verschwanden, sieht sich der Künstler dazu gezwungen, diese Gedichte im Nachhinein auch noch als Papierbuch zu veröffentlichen.

Klausens sieht das auch als eine Art von Projekt an.

Im Buch heißt es vorab so:

Die folgenden Gedichte wurden an dem Tag jeweils auch geschrieben, an dem diese dann auch noch gebloggt, also ins iNet(z) »geposted« wurden. Jedes Datum zeigt somit möglicherweise einen wichtigen Bezug zu dem historischen, zeitgeschichtlichen, akuten Geschehen von damals und den alsdann auch jeweils genauso aktuellen Ereignissen der Welt oder des Lebens von diesem Autor an. Solcherlei »Tagesgedichte« (vom Tage zum Tage) sind literarisch sicherlich ein ganz besonderes Projekt.

Die zusätzlichen Anmerkungen des Autors zu den Gedichten und zum Bloggen für »Dichtblogger« und zum Internet bzw. den Apps umfassen auch noch 58 Seiten.

Insgesamt hat das Buch 480 Seiten.

 

Mit „Todesecho. Des Lebens Stimmen“ liegt eine ausführliche Textstellensammlung zur Todesanzeige vor

Karl Brahmwald hat gesammelt, ausgeschnitten, ausgewählt und nachgedacht.

Über 5.000 Textstellen sind es geworden.

Dazu noch Listen mit Berufen oder Titeln oder auch Listen von denen (Firmen, Instanzen, Personen), die solche Anzeigen aufgeben.

Zusätzlich noch ca. 125 Seiten Kommentar.

Das ganze dann in ein Buch mit fast 900 Seiten gepackt.

5000 Textstellen … der realen persönlichen Aussagen, Sprüche, Sätze, Zitate, Originaltexte, Bibelstellen, Aphorismen, Songs, Formulierungen, Gedichtzeilen, Weisheiten, Nachrufe, vieler diverser Informationen und aller sonstigen Angaben aus und für Todesanzeigen und Traueranzeigen.

Das ist gesammelte Alltagskultur. Vielleicht auch beim Lesen: Trost für alle Trauernden.

Und es handelt sich zudem um ein Nachschlagewerk, eine Quellensammlung

Das große, kommentierte Buch der über 5.000 (real von deutschsprachigen Zeitungen und weiteren Quellen erfassten) Textstellen … aus und für Todesanzeigen und Traueranzeigen.

Diese Sammlung kann als eine Stichprobe für das gelten, was die Hinterbliebenen alles schreiben. Dabei geht es um alle Arten von privaten Anzeigen, aber genauso um Nachrufe aus Firmen oder Vereinen. Regionale Unterschiede wurden, soweit möglich, beachtet. Erfasst wurden nicht zuerst besonders auffällige und ungewöhnliche Texte, sondern vielfältigste Variationen der Sprache zur Trauer. Das Echo des Todes in den Anzeigen und Nachrufen. Man liest und liest.

Formulierungen aus und für Todesanzeigen und Traueranzeigen.

Das Buch geht sehr, sehr weit über die vielfältigen Sammlungen von Trauersprüchen hinaus, die man häufig finden kann. In den Todesanzeigen oder auch Traueranzeigen sammelt sich vieles, was wir über die Menschen erfahren. Dazu der Nachruf. Eine Menge von Möglichkeiten bietet der kurze oder auch lange Text einer solchen Anzeige.

Zitate von Weisen oder Schriftstellern, auch Angaben aus Liedern werden oft vorangestellt. Auch Sprichwörter, Bibelzitate, Lebensweisheiten, ja, dann noch Zeilen aus Liedern und Songtexten.

Zudem aber kann man auch die Tote oder den Toten beschreiben: durch ein paar individuelle Zeilen, oder durch Adjektive beziehungsweise Nomen aller Art.

Selbst den Grund des Todes (Krankheit) oder den Verlauf des Todes (plötzlich und unerwartet) können wir in den Anzeigen oder auch den Nachrufen wiedergeben.

Insofern ist dieses Buch eine Sammlung von tatsächlich geschriebenem und Gefundenen. Dabei geht es dem Sammelnden (und damit Autor des Buches) Karl Brahmwald um eine Abbildung von Wirklichkeit, um die Darstellung der Vielfalt von Äußerungen und Feststellungen, die sich in den Texten der Anzeigen abbilden. Das geht bis zur Beerdigung und deren Ablauf … oder bis zu den Spendenaufrufen, die einige Anzeigen beinhalten.

Ebenso wichtig sind Berufe, Titel, Ehrungen und andere Würdigungen, die in den Anzeigen auftauchen.

Ganz zu schweigen von Charaktereigenschaften und Tugenden, die sich in langen Textstücken (sehr gern auch in den speziellen und oft ausführlicheren Nachrufen) wiederfinden lassen.

Dieses Buch ist keine Anhäufung von kuriosen Texten, sondern gibt ein wahres und reales Abbild … eine Stichprobe dessen, was wir alles in den Zeitungen lesen können, wenn es um Anzeigen zum Tod geht. Es gibt normale und schlichte Aussagen, aber auch ganz individuelle Bewertungen, die unter die Haut gehen.

Bisweilen wird es „plötzlich und unfassbar“.

Oft kommen uns beim Lesen die Tränen. Sie beweisen, dass Anzeigen etwas auslösen können … und auch sollen.

Das große Buch der über 5.000 (real von deutschsprachigen Zeitungen und weiteren Quellen erfassten) Textstellen aus und für Todesanzeigen und Traueranzeigen.

Zudem wurden noch viele, viele Zitate auf die Quelle hin befragt und untersucht. In vielen Fällen wurde klar und deutlich die Quelle für Zitate benannt, die in den Anzeigen so gerne weggelassen wird.

Autor: Karl Brahmwald

Titel: Todesecho. Des Lebens Stimmen.

Untertitel: Das große Buch der über 5.000 Textstellen, also der realen persönlichen Aussagen, Sprüche, Sätze, Zitate, Originaltexte, Bibelstellen, Aphorismen, Songs, Formulierungen, Gedichtzeilen, Weisheiten, Nachrufe, vieler diverser Informationen und aller sonstigen Angaben aus und für Todesanzeigen und Traueranzeigen

Am 22. Oktober 2014 erschienen.

HARDCOVER-Buch

Verlag: KUUUK mit 3 U

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3939832715

ISBN-13: 978-3-939832-71-3

Preis: € 42,00

Seiten: 888