Eine Erzählung zum Kunstbetrieb in Krefeld oder Kempen oder K.

Ein Trödel-Antiquitäten-Händler, der zugleich auch etwas Kunst verkaufen will, eröffnet eine eher schäbige Kunsthandlung, wobei und wodurch er aber dann zufällig auf eine echte Künstlerin namens Helma trifft. Sie kommt ursprünglich aus Krefeld.

Der Aufstieg der beiden beginnt … und dann?

Was geht ab in der Stadt K.? Wie wird aus einem abgebrochenen Studenten und danach Lkw-Fahrer ein berühmter Galerist? Welcher Zufall musste dem Erfolglosen zustoßen, damit sich die Medien um ihn reißen?

Dirk Sagemer und Helma aber haben den Erfolg. Alles begann mit dem Streichen des Hauses, also der Fassade. Dabei erinnern sie sich an ein Vorbild aus Krefeld.

Gernot Höster, der Autor, ist einer, der sich in der Kunstszene auskennt. Er stammt aus Kempen, geht wochentags einem normalen Beruf als Verwaltungsfachwirt nach, aber sein Herz schlägt auch noch woanders.

Gernot Höster, Das zebrierte Haus, Eine eher kurze und eher kuriose Erzählung um die Kunst, Erzählung aus der Reihe „Kunst-Story“,
Erschienen am 12. Oktober 2012, KUUUK Verlag mit 3 U, ISBN 978-3939832-50-8, Preis: € 9,00, Seiten: 100

Der Roman „Hulsk“ ist hochinteressant und äußerst ungewöhnlich

Der Autor Klausens = Karl van der Klausens hat hier eindringlich und doch spieelrisch-leicht etwas aufgeschrieben, was es so nicht geben kann.

Der Roman entsteht, während der Roman entsteht und wird so zum Roman. Der Roman handelt also vom Roman, der im Werden begriffen ist, und ist dabei doch ein eigenständiger Roman aus sich selbst.

Die Romanfiguren handeln, sind aber zugleich auch die Schreibenden des Romands, in dem sie handeln.

Damit haben wir mindestens zwei Ebenen des Geschehens, aber auch noch hunderte von Einfällen und Ideen, die zu begeistern wissen.

Dieses Roman- Projekt hat es so noch nicht gegeben und fasziniert beim Lesen überaus. Einfach ein tolles Buch.

Hulsk ist im KUUUK Verlag in Königswinter erschienen.