Artikel über Autor Faruq Mirahmadi im Elbe Wochenblatt

Die Ausgabe des „ELBE WOCHENBLATT“ vom 31.5.2017 berichtet über den Hamburger Autor Faruq Mirahmadi.

Redakteurin Karin Istel wählt die Überschrift „Afghane schreibt seinen ersten Roman auf Deutsch„.

Der Roman SCHABO UND SUHRAB wird von ihr darin als afghanische Romeo-und-Julia-Geschichte bezeichnet.

Der Autor lebt seit 2000 in Deutschland und hat die deutsche Sprahce so gut erlernt, dass er einen ganzen Roman in dieser Sprache verfasst hat.

Im Juni soll das Buch im Striepensaal in Hamburg vorgestellt werden. Die Textpassagen liest für das „Literaturcafé im Striepensaal“ Dieter Wehrbrink. Der Autor ist anwesend für das anschließende Gespräch.

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Faruq Mirahmadi wird am 31.3.2017 in Hamburg eine Lesung geben

Faruq Mirahmadi ist ein Afghane, hat mittlerweile den Deutschen Pass, schreibt nun auch auf Deutsch, was nicht seine Muttersprache ist. Großgeworden ist er mit Paschtu, also Paschtunisch, einer indogermanischen Sprache, die man in Afghanistan und Pakistan vorfindet.

Dennoch schrieb er (in Hamburg) nun einen poetischen Roman in eben dieser fremden Sprache Deutsch fertig. Das Ergebnis ist überraschend.

Jetzt wird es in Hamburg aus diesem auf Deutsch verfassten Roman über Afghanistan eine Lesung geben: 31.3.2017, Ort: Museumsshop Kunstgenuss, 20 Uhr. Hegestieg 14.

In dem Roman, der Afghanistan vielseitig ausleuchtet, entflammt die Beziehung von Schabo, die beim Khan als Dienstmädchen Arbeit findet, und Suhrab, dem Sohn des Khans, zu einer großen Liebe. Nach den herrschenden Sitten und Gebräuchen im Dorf sind solche Gefühle jedoch vollkommen inakzeptabel, und so muss ihre Liebe geheim bleiben.
Die alte Burgruine Bala Chana, ein mysteriöser, gespenstiger Ort, wird zu ihrem geheimen Palast der Liebe.

Dann aber soll Suhrab auf einmal die Heimat für einige Jahre verlassen, um in Kabul ausgebildet zu werden. Was aber wird nun aus der Liebe? Was aus seiner Schabo? Wie reagiert man im Dorf auf das große Geheimnis der beiden, wenn es auf einmal bekannt wird? Schabo und Suhrab ist ein berührender, spannender Roman über die großen und reinen Gefühle von zwei jungen Menschen, die es wagen, mit den alten Traditionen zu brechen.
Wir erleben die ganze Vielfalt einer widersprüchlichen und sich wandelnden afghanischen Gesellschaft in den 50er, 60er und 70er Jahren und das Aufbegehren von beeindruckenden Individuen.
Schabo und Suhrab ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern zugleich auch eine Anklage.

Der in Hamburg lebende afghanische Autor Faruq Mirahmadi hat diese Geschichte einzigartig wundervoll auf Deutsch niedergeschrieben. Dadurch gewinnt die Schilderung dieser Liebe eine zusätzliche und besondere Note. – Aber was wird aus dem Paar? Darf es seine Liebe leben und vollenden? Oder siegen die sozialen Schranken, Mauern und Dämme?

Faruq Mirahmadi und sein Roman „Schabo und Suhrab“ nun auch als E-Book

Der Afghanistan-Roman des in Hamburg lebenden Faruq Mirahmadi erschien am 31.1.2017 nun auch als E-Book.

Der Roman ist auf der vorderen „Lesefläche“ ein Liebesroman über zwei junge Menschen aus zwei ganz unterschiedlichen Schichten: der Sohn einer Khan-Familie (Suhrab heißt er) und die Tochter einer Familie aus den Wulas (Schabo heißt sie) dürfen nicht heiraten … und dürfen auch kein Liebespaar sein.

Hinter dieser Individual-Geschichte 2er Menschen, die nicht zusammen sein sollen, aber dennoch zusammen sein wollen, beschreibt der Autor, ein Afghane mit deutschem Pass, der dieses Buch auch auf Deutsch, der Sprache seiner neuen Heimat, geschrieben hat, dann das Afghanistan der 50er und 60er und 70er Jahre, und zwar aus der Erlebnis-Sicht der Volksgruppe der Paschtunen.

Es wird das reale Leben auf einem Dorf in West-Afghanistan geschildert, und zugleich aber auch das Leben in Städten wie Farah … und nicht zuletzt auch Kabul, Hauptstadt.

Der Roman ist ein Stück Kultur- und Sozialgeschichte des Landes Afghanistan. Es entsteht ein facettenreiches Bild des Landes.

Faszinierender Afghanistan-Roman auf Deutsch von dem Deutsch-Afghanen Mirahmadi verfasst

„Schabo und Suhrab“, so heißt das Buch. Erschienen am 30.12.2016.

Der (mit seiner Familie) in Hamburg lebende Autor Faruq Mirahmadi hat bereits viele Jahre einen deutschen Pass, ist aber afghanischer Herkunft. Er hat es gewagt, dass (von ihm noch persönlich im Land erlebte) Afghanistan der 50er, 60er, 70er Jahre in einen Roman zu packen: ja, auf Deutsch. So hat er geschrieben. Nicht in seiner Muttersprache Paschtu/Paschto.

Das berührende und intensive Buch begleitet Schabo und Suhrab. Schabo, das Mädchen, später die junge Frau. Suhrab, der Junge, später der junge Mann.

Ein Dorf im Westen Afghanistans: Im Hof eines Großgrundbesitzers, eines Khans, spielen das Mädchen Schabo und der Junge Suhrab. Beide Kinder ahnen noch nicht, dass sie zwei Familien mit unterschiedlicher Herkunft und ungleichem sozialem Status angehören: Hier die noblen Khancheel und dort die einfachen Wulas. Suhrab ist ein begabter, aber schüchterner Junge und hat außer dem Mädchen Schabo keine echten Freunde. 

Er findet bald die alten Traditionen, Sitten und Gebräuche rückständig und jegliche Diskriminierung aufgrund von Herkunft und Reichtum ungerecht und beschämend. Ihn fasziniert die moderne Welt samt den Werten wie Freiheit, Demokratie und Gleichheit der Menschen. — Als Schabo nach Jahren zurück in die Heimat und zu Suhrab kommt, ist sie für Wulas und Khancheel des Ortes gleichermaßen „fremd“ geworden.

Es aber entflammt die ehemalige Kinder-Beziehung von Schabo, die beim Khan als Dienstmädchen Arbeit findet, und Suhrab, dem Sohn des Khans, zu einer großen und „erwachsenen“ Liebe. Nach den herrschenden Sitten und Gebräuchen im Dorf sind solche Gefühle jedoch vollkommen inakzeptabel, und so muss ihre große Liebe unbedingt geheim bleiben.

Vor diesem Hintergund beschreibt der Autor sein Land und die Menschen. Samt Kultur. Samt Religion. Samt Sitten. Dazu Veränderungen und Bruch-Stellen. Dabei beobachtet er viele Widersprüche und auch den „Clash“ von Ansichten, modernen versus traditionellen.

Dieses Buch sollte jeder lesen, der nach Afghanistan fährt oder in jenem Land arbeiten wird, als „Experte“, als Vermittler, als Soldat, als Entsandter, weiblich wie männlich. Ein packender und mitnehmender Roman dieser Art kann viel mehr für das interkulturelle Verstehen leisten als X Handbücher.

Der Roman „Schabo und Suhrab“ ist eine Literatur, die uns nicht loslässt. Nach diesem Buch werden wir Afghanistan lieben und besser verstehen. Das Schicksal der beiden jungen Leute ist ein Thema für sich.