Magazin „move36“ berichtet über Autor Timo Snow

FULDAER AUTOR TIMO SNOW
VERÖFFENTLICHT UNDERGROUND-ROMAN

Willkommen in Absurdistan

Artikel von K. Nico Bensing

H-Town – eine Stadt, die das komplette Gegenteil dessen ist, was landläufig auch nur annähernd als normal oder bürgerlich bezeichnet werden kann: Die Charaktere in dieser fiktiven Welt überbieten sich mit Skurrilitäten, die Dialoge sind zuweilen verrückt, manchmal bissig oder gar abartig, und die Geschichte, die alles zusammen hält, sprüht vor kreativem Unsinn. Dennoch dürfte nicht jedem gefallen, was der Hat- tenhofer Autor Timo Snow da in seinen Underground-Roman „Marie Malheur und das große Mundwerk“ gepresst hat. […]

Ganzer Artikel in der MOVE|36, Ausgabe Mai 2016, Seite 50 und 51

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Timo Snow in der „Fuldaer Zeitung“

Die Fuldaer Zeitung hat am 9.3.2016 einen längeren Artikel über den Autor Timo Snow und seinen Roman „Marie Malheur und das große Mundwerk“ veröffentlicht.

„Darf’s noch ein bisschen absurder sein? Autor Timo Snow aus Hattenhof im Gespräch“, so lautet die Überschrift.

Der Artikel ist von der Journalistin Ricarda Dieckmann.

Unter anderem heißt es da:

„Ich gehe im Kopf alle Varianten durch. Dann entscheide ich mich für die krasseste.“ Genau zwei Sätze braucht Timo Snow, um zu erklären, wie er zu seinen skurrilen Geschichten kommt. Mit seinem aktuellen Roman „Marie Malheur und das große Mundwerk“ will der Neuhofer in der Literaturszene Fuß fassen.

Snow hat sein Buch im Januar 2016 auf Papier veröffentlicht, das E-Book erschien zusätzlich im Februar 2016.

Der Hessische Rundfunk berichtete berichtete am 18.2. über den Autor und sein skurriles, absurdes, abgedrehtes und auch verrücktes Buch.

ZITATE AUS DEM BUCH:

Kurz herrschte bedrückendes Schweigen, welches der Zwerg für eine weitere Bahn zu nutzen wusste. Er hackte sich einen Brocken reinstes Duracell klein, zog sich mit einer Plastikkarte  einer  Videothek  eine  Line,  die  er  mit  einem  festen Nasenrupp verschwinden ließ. SEITE 150
Jetzt wurde alles hektisch. Die Hand mit dem Handy verschwand, die Tür der Nachbarkabine wurde aufgerissen und jemand rannte davon. »Was ist denn los?«, fragte das Mädchen. Hubertus hatte keine Zeit für eine Antwort. Er schloss seine Hose, sprang aus der Kabine und nahm die Verfolgung auf. SEITE 160
Wuchtig  riss  Paddy  die  Tür  einer  heruntergekommenen Kneipe auf, die sich Gleis 24 nannte. Der Name war dem Umstand zu verdanken, dass die Schenke rund um die Uhr geöffnet hatte. Die Besucher waren meist Asoziale und obdachlose Penner,  die  der  Kälte  entfliehen  oder  durchsaufen  wollten. Die Creme de la Schäm der untersten Gesellschaftsschicht. SEITE 202

Timo Snow im Hessischen Rundfunk (Marie Malheur)

Der Autor Timo Snow war am 18.2.2016 Gegenstand eines Radioberichtes mit O-Tönen (Originaltönen, darunter Interviewteile mit Snow selbst) auf HR 4 = Hessischer Rundfunk, 4tes Radio-Programm.

WAS SNOW (BE)SCHREIBT:

Abgedrehten Humor … und zugleich dunkelste Abgründe des Menschseins.

Das ist als Lesestoff wie ein Suchtmittel. Knallharte Dialoge, bisweilen in derber und dennoch dem Leben abgeguckter Sprache, garniert mit dem herumirrenden Junkie Frankie, oder „Schneemann und Zwerg“ (das ist ein Drogen-Designer-Duo namens „ß“), zudem Namen wie Punkt Einsboy, Abfuckboy oder Homeboy, dann der Rockerboss (und Zuhälter) Paddy, ein „Fleischmann“, die Nutte Molly … und dazu so manche dralle Flüche.

Die Sprache bietet alles. – Schrägwitziges: »Frankie und Kontrollfähigkeit passten in etwa zusammen wie Lance Armstrong und eine negative Dopingprobe.« Verrücktes: »Alter, siehst im Endeffekt so blass aus, als willst du morgen den Castingboy machen, für nen Vampirfilm.« Gnadenloses: »Doch die meisten setzten alles sofort auf eine Karte. Sie lutschten den Herren das Hirn aus dem Schädel, ließen sich sämtliche Löcher stopfen und versuchten so, sich die Geilheit der Männer zunutze zu machen und sie mit ihrer dargebotenen und von den meisten nie erlebten Hemmungslosigkeit zu infizieren. Unprofessionelle Nutten war der Überbegriff dieser von ihm favorisierten Gruppe. Und eine Frau dieser Gruppe saß ihm nun gegenüber, das war so sicher wie Samen in der Kirche.«

 

Timo Snow veröffentlicht den wilden Roman über Marie Malheur

Der Autor Timo Snow legt im Januar 2016 einen ganz ungewöhnlichen Roman vor.

Es ist eine Geschichte, die in einer Zahnarztpraxis oder auf den Straßen der Stadt H-TOWN spielt. Zugleich passieren Dinge in einem Puff und in einem Drogendesigner-Labor. Den Nachtclub darf man nicht vergessen. Alles ist überaus ungewöhnlich und schräg, zugleich aber voller Ideen und verrückter Phantasie.

Da wird ein Buch selber zur Droge, wenn man sich einmal in den Stil von Timo Snow eingefühlt hat. Das Werk behandelt (als Hauptperson) das Schicksal der jungen Frau Marie Malheur. Der Roman heißt deshalb auch: „Marie Malheur und das große Mundwerk“.

Auf dem schwarzen Cover finden sich auch viele, viele und zudem kleine … rote Zähnchen. Bisweilen wird es auch einmal brutal. Deftige Szenen sind zudem noch dabei. Deshalb wird der Roman erst ab 16 Jahren empfohlen. Einen seltsamen Polizisten wird man finden. Den Bullen gleich Polizisten Herrn Knife (englisch zu lesen und auszusprechen!). Rocker sind da auch noch. Und ein verdammt elendiger Junkie tigert vorbei.

# Die rothaarige Marie hat zweifelsfrei verkackt und ist sich inzwischen darüber im Klaren, dass sie Hilfe braucht. Drogen wie MutterNatur 500 mg und ihr elendiger Job als Zahnarzthelferin in der für sie ganz neuen Stadt – bei dem 1,65-Mann Dr. Zieher (und jener ist gerne im Stylo, einem Etablissement, mit diversen »Blind Dates« zu Gast) – reißen sie in den Strudel von Begebenheiten, die den Roman zu einem Spiel von so manchen Ups, aber eher sauvielen Downs machen. Der Bulle Hubertus Knife, zugleich Lover der aufregenden Agathe Look, wird folglich zur Behandlung kommen, dem Marie dann auch mal so richtig »das Maul stopft«: also die Zähne eingipst, bis er den Mund nicht mehr aufbekommt. – Ach, diese Marie: »In jedem gelebten Moment lauert die Gefahr und wartet auf einen Fehler von dir.« So eine Mahnung des Autors aus dem Prolog.

Nach diesem wild wirbelnden Roman, der sich in einem vollkommen skurrilen Panoptikum austobt, weiß man sehr genau, warum man »verdammt noch mal« mehr von Timo Snow lesen will. Diese ungewohnte Mischung aus abgedrehtem Humor und zugleich dunkelsten Abgründen des Menschseins ist als Lesestoff wie ein Suchtmittel. Knallharte Dialoge, bisweilen in derber und dennoch dem Leben abgeguckter Sprache, garniert mit dem herumirrenden Junkie Frankie, oder »Schneemann und Zwerg« (ein Drogen-Designer-Duo namens »ß«), zudem Namen wie Punkt Einsboy oder Abfuckboy, dann der Rockerboss (und Zuhälter) Paddy, ein »Fleischmann«, die Nutte Molly … und dazu so manche dralle Flüche. # ISBN 978-3-939832-83-6

ZITATE:

Schrägwitziges: »Frankie und Kontrollfähigkeit passten in etwa zusammen wie Lance Armstrong und eine negative Dopingprobe.« Verrücktes: »Alter, siehst im Endeffekt so blass aus, als willst du morgen den Castingboy machen, für nen Vampirfilm.« Gnadenloses: »Doch die meisten setzten alles sofort auf eine Karte. Sie lutschten den Herren das Hirn aus dem Schädel, ließen sich sämtliche Löcher stopfen und versuchten so, sich die Geilheit der Männer zunutze zu machen und sie mit ihrer dargebotenen und von den meisten nie erlebten Hemmungslosigkeit zu infizieren. Unprofessionelle Nutten war der Überbegriff dieser von ihm favorisierten Gruppe. Und eine Frau dieser Gruppe saß ihm nun gegenüber, das war so sicher wie Samen in der Kirche.«