Der BANGER VERLAG wird Ende 2016 aufhören

Nach Angaben vom Banger Verlag will man mit der Herausgabe der Verzeichnisse, Handbücher und Online-Recherche-Plattformen Ende des Jahres 2016 aufhören.

[…] „nach 66 Jahren Service für den Buchhandel stellen wir zum Jahresende die Verlagstätigkeit ein. Die Erstellung unserer Verzeichnisse ist aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen in der bewährten Banger-Qualität nicht mehr wirtschaftlich“, SCHREIBT DER VERLAG

Dies betrifft also die Print- und auch die Online-Ausgaben der vier buchhändlerischen Verzeichnisse.

„Deutschsprachige Verlage“

„Deutschsprachige Zeitschriften“

„Verlagsvertretungen“

„Verlagsauslieferungen“

AKTUELL GIBT ES z. B. DAS GANZ NEUE VERZEICHNIS „BANGER Verlage“ für 2016 = 16/17. Aber es soll bei einem Preis von 102,00 EURO das letzte sein.

>>Verlage 16/17
Deutschland – Österreich – Schweiz
und internationale Verlage mit deutschen Auslieferungen
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Inhalt: ca. 22.500 Anschriften
des Buchhandels in einem Alphabet:
– Buchverlage · Musikverlage · Kunstverlage · Medienverlage
– Museen · Galerien · Editionen · Institute ·
Akademien · Hochschulen
– Internationale Verlage mit deutschen Auslieferungen
– Verlagsauslieferungen · Verbände und Organisationen des Buchhandels
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Der Eintrag enthält zusätzlich zur Adresse:
– E-Mail und Internet · Angaben zur Auslieferung
– Verkehrs- bzw. BAG-Nummer · ISBN/ISMN-Nummer
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Im Anhang:
– Literarische Agenturen · Bildagenturen
– ISBN-Register · ISMN-Register
– Fachbereiche der Verlage<<

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BGH-Urteil VG Wort-Urteil: BÖRSENVEREIN: Schwerer Schlag für Verlagskultur in Deutschland

VG Wort-Urteil: Schwerer Schlag für Verlagskultur in Deutschland – Urteil des Bundesgerichtshofs ist verfassungsrechtlich und kulturpolitisch problematisch

21.04.2016

QUELLE: http://www.boersenverein.de/de/portal/Presse/158382?presse_id=1133208

Verlage sollen nicht mehr an Ausschüttungen von Verwertungsgesellschaften beteiligt werden / Börsenverein fordert gesetzliche Korrektur der Entscheidungen von BGH und EuGH / Börsenverein befürchtet in Folge des Urteils Insolvenzen im Verlagsbereich / Möglichkeit der Verfassungsbeschwerde wird geprüft

Verlage in Deutschland sollen keinen Ausgleich mehr erhalten, wenn ihre Werke privat vervielfältigt oder in sonstiger gesetzlich zulässiger Weise genutzt werden. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) mit seiner Zurückweisung der Revision der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) gegen eine Klage des Autors Martin Vogel heute entschieden. Demnach sollen Verlage nicht mehr an den Ausschüttungen von Verwertungsgesellschaften beteiligt werden. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels wertet das Urteil als schweren Schlag für die einzigartige deutsche Verlagskultur. „Das Urteil ist kulturpolitisch höchst problematisch. Es beendet das seit Jahrzehnten bestehende fruchtbare Miteinander von Urhebern und Verlagen in den urheberrechtlichen Verwertungsgesellschaften. Wir brauchen umgehend eine gesetzliche Korrektur der Entscheidungen von BGH und Europäischem Gerichtshof, sonst droht die Insolvenz etlicher kleiner und mittlerer Verlage“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Der Börsenverein setzt dabei auf die Entschlossenheit der politisch Handelnden. „Der Zustand, den wir jetzt haben, war nie der wahre Wille des Gesetzgebers. Das ist auch in der Politik unumstritten“, so Skipis. „Wir verlassen uns deshalb auf die Zusagen von Bundesjustizminister Heiko Maas, Kulturstaatsministerin Monika Grütters und EU-Kommissar Günter Oettinger. Sowohl im europäischen Recht als auch im deutschen Urheberrecht muss unverzüglich klargestellt werden, dass auch Verlage Rechteinhaber sind, denen ein Ausgleich für gesetzlich zulässige Nutzungen ihrer Werke zusteht.“

Den Verlagen drohen jetzt Rückzahlungen in dreistelliger Millionenhöhe an die VG Wort, VG Bild-Kunst, GEMA und VG Musikedition. Damit wird eine große Zahl von Verlagen mittelfristig wegen der notwendigen Rückstellungen und der ausbleibenden Einnahmen von Verwertungsgesellschaften wirtschaftlich nicht länger überlebensfähig sein. Die Rückforderungen betragen – je nach Verlag – zwischen 20 und 200 Prozent des durchschnittlichen Jahresgewinns.

„Jeder Außenstehende und vor allem jeder Politiker sollte nachvollziehen können, dass hier im Urheberrecht etwas vollständig aus dem Ruder gelaufen ist. Die Ausschüttungen der VG Wort gelten für Werke, bei denen Verlage Satz, Druck, Lektorat, Marketing, Werbung und Vertrieb auf eigenes Risiko finanziert haben und die ohne diese Leistungen überhaupt nicht genutzt werden könnten. Sie gelten nicht für Manuskripte der Autoren“, so Skipis. Seit dem frühen 19. Jahrhundert war es geltendes Recht, die Ausschüttungen von Verwertungsgesellschaften zwischen Verlagen und Autoren aufzuteilen, weil Verlage für ihre Leistungen honoriert werden müssen.

An dem jetzt vom Bundesgerichtshof entschiedenen Verfahren war als Streithelferin der VG Wort auch der Verlag C.H. Beck oHG beteiligt. Dieser wird nun die Urteilsbegründung des BGH abwarten und dann prüfen, ob er gegen das Urteil Verfassungsbeschwerde einlegen wird.

LiberBerlin ab 12. Juni 2015

Gemäldegalerie am Kulturforum. Unter dem Motto „Worte werden Bilder – Bilder werden Worte“ stellen rund 70 Verlage, Buchhandlungen und Antiquariate in der Wandelhalle der Gemäldegalerie alte und neue Bücher, Grafiken und Autographen aus.

Moritz Wullen, Direktor der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin erklärte zur LiberBerlin: „Das Kulturforum ist eine einzigartige Schatzkammer der Künste und der Bücher. Ein wundervoller Ort für die LiberBerlin und alle, die lesen, schauen und staunen wollen.“

XV. LiberBerlin – 12. bis 14. Juni 2015 in der Wandelhalle der Gemäldegalerie

Die LiberBerlin präsentiert sich 2015 unter dem Motto »Worte werden Bilder – Bilder werden Worte« mit einem neuen, durch Verlage und Buchhandlungen bereicherten Konzept. Auf der LiberBerlin werden wie in den vergangenen Jahren bibliophile Kostbarkeiten wie wertvolle Graphik, Karikaturen, Autographen, Antiquarische Bücher und Ostasiatische Kunst angeboten. Darüber hinaus wird das neue Buch in seiner ganzen Bandbreite vertreten sein: Verlage und Buchhandlungen bieten ihr aktuelles Programm vom klassischen Buch bis zu den digitalen Medien.

Ein umfangreiches Kulturprogramm ergänzt die Verkaufsveranstaltung um zahlreiche Vorträge, Gespräche, Führungen und Diskussionen in fünf Formaten:
LiberBerlinTalk – Prominente Berliner im Gespräch mit Autoren
LiberBerlinArt – Führungen zu bedeutenden Gemälden mit Bezug auf das Motto
LiberBerlinKabinett – Sonderausstellung des Kupferstichkabinetts
LiberBerlinDigital – Verlage und Buchhandlungen zeigen digitale Services
LiberBerlinKids – Kreatives Arbeiten für Kinder und Jugendliche
LiberBerlinScience – Kunstwissenschaft nicht nur für Wissenschaftler

In enger Kooperation mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels Berlin-Brandenburg und den Staatlichen Museen

Öffnungszeiten Fr. 13 – 18 Uhr, Sa. / So. 11 – 18 Uhr | Eintritt € 5,-

QUELLE: http://www.liberberlin.de

Verlage fordern mehr Engagement im Urheberrechtsschutz und schreiben Offenen Brief an Seehofer

Einige der Münchner Medienunternehmen (Filmfirmen wie Constantin Film, Sony, und Verlage wie Piper, dtv und Random House) fordern in einem offenen Brief an Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) einen besseren Urheberrechtsschutz in Bayern.

Sie kritisieren im Brief fehlende Strukturen sowie mangelnde personelle und fachliche Kapazitäten im Bereich des Urheberstrafrechts.

Andere Bundesländer hätten Schwerpunktstaatsanwaltschaften oder integrierte Ermittlungseinheiten eingerichtet, um das illegale Downloaden von Musik, eBooks oder Filmen zu verfolgen.

„Interne Zeitvorgaben, fehlende Spezialisierung und gravierende technische Wissenslücken der Staatsanwaltschaft verhindern geradezu eine effektive Strafverfolgung“, beklagen die Schreibenden.

HOTLIST der unabhängigen Verlage – alle teilnehmenden Verlage hier im Blogbeitrag

Die Hotlist ist dabei, zu einem der wichtigsten Instrumente zu werden, um das zu zeigen, was die unabhängigen Verlage für den Reichtum, die Qualität und den Erfolg der Buchkultur im deutschsprachigen Raum leisten.

 
Und sie ist:

  • vielseitig – Die Verlage bewerben sich mit ihren besten Büchern, den Spitzentiteln des Jahres, ob Roman, Lyrik oder erzählendes Sachbuch.

 

  • transparent – Alle Einreichungen sind auf der Website der Hotlist einsehbar.

 

  • seriös – Eine prominent besetzte internationale Jury stellt 7 Titel der Hotlist zusammen und bestimmt den Hauptpreisträger.

 

  • demokratisch – Durch eine Publikumsabstimmung im Internet wird die Liste der Besten durch 3 Titel komplettiert.

 

 

A Abera VerlagACABUS VerlagAchter VerlagAllitera VerlagArco Verlagars vivendi verlag • Das Arsenal • asphalt & anders Verlagausternbank verlagavant-verlagAvivA Verlag B Berenberg VerlagBerlin University PressBernstein VerlagBilgerverlagbinookiBraumüllerBucher Verlag C Cocon VerlagConte VerlagCzernin Verlag D Verlag Das Wunderhorndiaphanesverlag die brotsuppeDittrich VerlagDörlemann VerlagDresdner BuchverlagLiteraturverlag Droschl E Echtzeit VerlagEcowin Verlagedition AZURedition ebersbachedition fünfedition8edition karoedition keiperedition Körber-StiftungEdition KorrespondenzenEdition MeeraugeEdition NautilusEdition pudelundpinscherEdition RugerupEdition taberna kritikaEditionWELTKIOSKEichenspinner VerlagElfenbein VerlagEmons Verlag F FARO in der Fona VerlagFhl Verlag LeipzigFixpoetry VerlagFolio VerlagVerlagshaus J. FrankFrankfurter Verlagsanstalt G Der gesunde MenschenversandGoldegg VerlagGrafit Verlag H Haffmans & TolkemittHansanord VerlagHaymon VerlagUlrike Helmer VerlagHenrich Editionen I ihleo verlag J Jacoby & Stuart VerlagJESBIN BuchverlagJung und Jung Verlag K KaMeRu VerlagP. Kirchheim VerlagDer Kleine Buch VerlagKlever VerlagKlöpfer & Meyer VerlagKonkursbuch VerlagkookbooksVerlag Krug & SchadenbergKulturmaschinen VerlagVerlag Antje KunstmannKUUUK Verlag – Der Verlag mit 3 U L Limmat VerlagChristoph Links VerlagLuftschacht VerlagluxbooksLychatz Verlag M Männerschwarm VerlagMairisch VerlagmareverlagMEHRING VerlagMerlin VerlagMichason & MayMILENA VerlagMitteldeutscher VerlagVerlag MondwolfLars Müller Publishers N Neisse VerlagNeofelis VerlagCW Niemeyer BuchverlageNIMBUS. Kunst und Bücher AG O Oktober VerlagOnkel & Onkelorange-press P Pendragon VerlagPeriplaneta VerlagPeter Hammer VerlagPicus VerlagPlöttner VerlagPoetenladenPomaska-Brand VerlagProspero VerlagPsychosozial-VerlagPulpmaster Q Querverlag R Reinecke & VoßREPRODUKTRogner & BernhardRotpunktverlag S Salis VerlagSaphir im StahlSatyr VerlagSchöffling & Co.CH. SCHROERSchweitzerhaus Verlagscript5Secession Verlag für LiteraturSeifert VerlagSeptime VerlagSolibro VerlagGerhard Steidl Druckerei und VerlagSTORIES & FRIENDS VerlagSuKuLTuR Verlag T Tally-Ho! VerlagTRANSIT Buchverlag U Unionsverlag V Vat Verlagvbb verlag für berlin-brandenburgVentil VerlagVerbrecher VerlagVoland & Quist  W Verlag Klaus WagenbachVerlag Martin WallimannWeidle Verlagweissbooks.wDas wilde DutzendWörterseh VerlagWolff Verlag Z ZaglossusZWIEBOOKZytglogge Verlag